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Preis der Lutherstädte - "Das unerschrockene Wort"

Vergabe alle zwei Jahre

Alle zwei Jahre wird von den Lutherstädten der Preis "Das unerschrockene Wort" verliehen. Ausgezeichnet werden Frauen und Männer, die bereit sind "für unerschrockenes Auftreten Unbill in Kauf zu nehmen -  so wie seinerzeit Martin Luther, der sich 1521 während des Reichstags zu Worms vor Kaiser Karl V für seine innere Überzeugung verantworten musste.

Die nächste Preisverleihung findet 2017 in Torgau statt.

Jetzt Vorschläge für Preisträger einreichen (bis zum 31. August 2016).

 
 
 
 

Die Preisträger/innen:

Yara Badr nimmt in Wittenberg den Lutherpreis 2015 für ihren Mann, Mazen Darwish, entgegen. 
Yara Badr nimmt in Wittenberg den Lutherpreis 2015 für ihren Mann, Mazen Darwish, entgegen.

2015 - Mazen Darwish und das Syrische Zentrum für Medien und Meinungsfreiheit

Der syrische Rechtsanwalt Mazen Darwish und das Syrische Zentrum für Medien und Meinungsfreiheit erhielten den 10. Preis der Lutherstädte.

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Preisverleihung 2013 in Eisleben 
Preisverleihung 2013 in Eisleben

2013 - Regensburger Initiative „Keine Bedienung für Nazis“

Der Preis der Lutherstädte 2013 "Das unerschrockene Wort" wurde an die Regensburger Initiative „Keine Bedienung für Nazis“ verliehen. (Festakt: Eisleben) 

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Dmitrij Muratow (Mitte) bei der Preisübergabe im Wormser Rathaus 
Dmitrij Muratow (Mitte) bei der Preisübergabe im Wormser Rathaus

2011 - Dmitrij Muratow und Redaktionsteam von "Nowaja Gaseta"

Der 8. Preis der Lutherstädte "Das unerschrockene Wort" ging an den russischen Journalisten Dmitrij Muratow und das Redaktionsteam der russischen Tageszeitung „Nowaja Gaseta“. (Festakt: Heidelberg)

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Andrea Röpke 
Andrea Röpke

2009 - Andrea Röpke

Der Preis der Lutherstädte 2009 "Das unerschrockene Wort" wurde der Journalistin und Politologin Andrea Röpke verliehen. Ihre Auszeichnung sei als deutliches Zeichen gegen rechtsextremistische Aktivitäten und für die Freiheit der Presse zu verstehen. (Festakt: Zeitz)

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Emel Abidin-Algan (rechts) bei der Preisübergabe in Speyer 
Emel Abidin-Algan (rechts) bei der Preisübergabe in Speyer

2007 - Emel Abidin-Algan

Mit der türkischstämmigen Muslimin Emel Abidin-Algan wurde 2007 eine Frau geehrt, die sich ihre eigenen Gedanken zum Verständnis des Korans gemacht hat und mit dem bewussten Ablegen des Kopftuches ein selbstbewußtes Zeichen für muslimische Frauen in Deutschland gesetzt hat. (Festakt: Speyer)

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Stephan Krawczyk mit dem Bandoneon 
Stephan Krawczyk mit dem Bandoneon

2005 - Stephan Krawczyk

Der Liedermacher und Autor Stephan Krawczyk in Halle / Saale erhielt 2005 den Preis der Lutherstädte. Er war in der DDR einer der mutigsten und ehrlichsten Liedermacher, der mit seinen Liedern vielen Menschen den Anstoß zum Nachdenken und Aufwachen gab. (Festakt: Halle/Saale)

 

2003 - Gertraud Knoll

Die Theologin Gertraud Knoll erhielt die vierte Auszeichnung der Lutherstädte. Damit würdigen die Städte das couragierte Engagement der Österreicherin gegen Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus.

2001 - Uta Leichsenring

Ausgezeichnet wurde die Polizeipräsidentin von Eberswalde, Uta Leichsenring, für ihre Zivilcourage im Kampf gegen Rechtsextremismus. Damit honorierte die Jury ihren Einsatz, die Öffentlichkeit gegen Rechtsextremismus zu mobilisieren.

1999 - Prof. Hans Küng

Der katholische Theologe Prof. Hans Küng aus Tübingen erhielt die zweite Auszeichnung: In seinem Leben vertrat er unerschrocken seine Meinung und nahm dabei auch persönliche Nachteile in Kauf. Im Juli 1998 hatte Küng eine offene Diskussion über die Unfehlbarkeit des Papstes gefordert.

1996 - Richard Schröder

Erstmals verliehen wurde der Preis der Lutherstädte an den Berliner Philosophieprofessor und Theologen Richard Schröder. Damit ehrte die Jury sein öffentliches und unerschrockenes Auftreten für seine politischen und demokratischen Überzeugungen.

 
 
 
Statue des Martin Luther (Lutherdenkmal Worms) 
Statue des Martin Luther (Lutherdenkmal Worms)

Hintergrund

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis "Das unerschrockene Wort" wird von den 15 im "Bund der Lutherstädte" zusammengeschlossenen Städten Augsburg, Coburg, Eisenach, Eisleben, Erfurt, Halle, Heidelberg, Magdeburg, Marburg, Schmalkalden, Speyer, Torgau, Wittenberg, Worms und Zeitz gestiftet und alle zwei Jahre vergeben. Erstmals verliehen wurde er 1996 in Worms.

Angeregt wurde diese außergewöhnliche und bedeutende Auszeichnung, als sich die Stadtoberhäupter von Lutherstädten in den alten und neuen Bundesländern anlässlich der 125. Wiederkehr der Einweihung des weltgrößten Reformationsdenkmals (in Worms) erstmals zu einem gemeinsamen Treffen "nach der Wende" in Worms einfanden.

Auf Initiative des damaligen Wormser Oberbürgermeisters Gernot Fischer wurde bei dieser Zusammenkunft beschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen und im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit in Anlehnung an das Wirken von Luther einen Preis zu stiften.

 
 
 
 

Statut regelt Vergabekriterien

Die Vergabekriterien für den Preis regelt ein von den Lutherstädten verabschiedetes Statut. Jede der beteiligten Lutherstädte schlägt eine dem Preis würdige Person vor. Bei der Einreichung von Vorschlägen soll dem Statut entsprechend eine breite Beteiligung seitens der Bürger der jeweiligen Lutherstädte angestrebt werden. Aus allen eingegangenen Vorschlägen wird schließlich von einer Jury der Preisträger ermittelt. Der Jury besteht aus den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der Lutherstädte sowie Vertretern des öffentlichen Lebens.

Die Jury erklärte, dass der Preis „Das unerschrockene Wort“ auch einen Beitrag zur Lutherdekade (2008-2017) leiste.

Preisstatut

 
 
 

Die Jury

Mitglieder der Jury, die über die endgültige Vergabe des Preises der Lutherstädte - "Das unerschrockene Wort" entscheidet:

  • Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl (Augsburg)
  • Oberbürgermeister Norbert Kastner (Coburg)
  • Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Eisenach)
  • Oberbürgermeister Michael Kissel (Worms)
  • Bürgermeisterin Jutta Fischer (Eisleben)
  • Oberbürgermeister Andreas Bausewein (Erfurt)
  • Oberbürgermeister Dagmar Szabados (Halle/Saale)
  • Oberbürgermeister Beate Weber (Heidelberg) 
  • Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (Magdeburg)
  • Oberbürgermeister Egon Vaupel (Marburg)
  • Bürgermeister Thomas Kaminski (Schmalkalden)
  • Oberbürgermeister Hansjörg Eger (Speyer)
  • Bürgermeisterin Andrea Staude (Torgau)
  • Oberbürgermeister Eckhard Naumann (Wittenberg)
  • Oberbürgermeister Dieter Kmietczyk (Zeitz)
  • Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm (Vorsitzender der Gesellschaft für evangelische Theologie und Universitätsprofessor / Universität Bamberg)
  • Prof. em. Dr. Ernst-Otto Czempiel (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung)
  • Dr. Stefan Rhein (Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt)
  • Oberkirchenrat i. R. Dr. Klaus Bümlein (Evangelische Kirche der Pfalz)
  • Landesbischof i. R. Roland Hoffmann (Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen)
  • Florian Gerster (früherer Landtags- und Bundestagsabgeordnete und Staatsminister)
 
 

Kontakt

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Büro des Oberbürgermeisters