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Gleichstellungsstelle

Die Gleichstellungsstelle zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist innerhalb der Stadtverwaltung Worms dem Bereich 7 - Stadtentwicklung zugeordnet.

Gesetzliche Grundlagen ihrer Arbeit sind § 2 der Gemeindeordnung und das Landesgleichstellungsgesetz.

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Pressemitteilungen

 
 
 

"Swingcards" gegen sexuelle Belästigung

Im Rahmen des Backfischfestes hängen "Swingcards" in den Bussen aus - sie erinnern an einen respektvollen Umgang. 

30.08.2016

"Jeder kann etwas tun!"

„Nein heißt Nein!“ – Sexuelle Anmache und Belästigung von Mädchen und Frauen dürfen im öffentlichen Leben keinen Platz finden!

Dafür setzt sich die Kampagne „Grenzen achten!“ ein. Bereits im Jahr 2014 starteten die drei Wormser Einrichtungen, der Kinderschutzdienst des ASB, der Frauennotruf Worms und die Gleichstellungsstelle der Stadt, das Projekt zum Schutz von Frauen. Auch der Fußballverein VfR Wormatia 08 Worms beteiligte sich, gab der Kampagne sein Gesicht und zeigte sexuellen Übergriffen die rote Karte.

„Jeder kann etwas tun, beispielsweise die Täter auf ihr Verhalten ansprechen. Ein solches Thema darf nicht totgeschwiegen und zur Normalität werden“, betont Sarah Brenzinger vom Kinderschutzdienst.

Auch die Flyer vermitteln: „Sexualisierte Anmache ist kein Flirt, sondern eine Herabwürdigung“, deshalb gilt, „Respekt ist der beste Flirt!“

v.l.n.r.: Sarah Brenzinger, Kinderschutzdienst, Oberbürgermeister Michael Kissel, Richard Marcello und Frank Wilsing, Rheinpfalzbus GmbH, Regina Mayer, Frauennotruf Worms, sowie Veronik Heimkreitner, städtische Gleichstellungsbeauftragte, stellen die "Swingcards" gegen sexuelle Belästigung vor. 
v.l.n.r.: Sarah Brenzinger, Kinderschutzdienst, Oberbürgermeister Michael Kissel, Richard Marcello und Frank Wilsing, Rheinpfalzbus GmbH, Regina Mayer, Frauennotruf Worms, sowie Veronik Heimkreitner, städtische Gleichstellungsbeauftragte, stellen die "Swingcards" gegen sexuelle Belästigung vor.
 

Sexuellen Übergriffen die rote Karte zeigen

Die diesjährige Silvesternacht zeigt: Das Thema sexuelle Belästigung darf nicht erst im Nachhinein zur Sprache kommen, darin sind sich die städtische Gleichstellungstelle, der Frauennotruf und der Kinderschutzdienst einig, sie wollen bereits im Voraus aktiv werden. Aus diesem Grund rief „Grenzen achten!“ anlässlich des Wormser Backfischfestes eine Kooperation mit den Rheinpfalzbussen ins Leben. In den Bussen aushängende „Swingcards“ sollen an einen respektvollen Umgang erinnern: 

Zu sehen ist ein Spieler der VfR Wormatia, der sexualisierter Anmache die rote Karte zeigt. „Nein heißt Nein“ ist sechs weitere Sprachen übersetzt, jeder soll es verstehen.  Wer Hilfe und Rat sucht, der findet zudem die Telefonnummern des Frauennotrufs, des Kinderschutzdienstes, der Gleichstellungsstelle, des Hilfetelefons und der Polizei auf den „Swingcards“. 

Die "Swingcard" kann hier heruntergeladen werden.

 
 
 

Aktuelle Meldungen

 

Zwischen dem 01.07. und dem 01.10.2016 wird die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Worms nicht besetzt sein. Veronik Heimkreitner, die seit Mai 2015 die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms war, wechselt rathausintern in eine andere Abteilung. Jasmine Olbort wird am 01.10.2016 aus ihrer Elternzeit zurückkehren und ihre Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte wieder übernehmen.

Sollten Sie Fragen oder Anliegen haben, können Sie sich Mo-Do von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr an das Büro der Gleichstellungsstelle wenden. Frau Schmittel nimmt Anfragen entgegen und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir möchten Sie bitten, mögliche Unannehmlichkeiten in der Übergangszeit zu entschuldigen und freuen uns, wenn wir ab Oktober wieder in voller Besetzung für Sie da sein können.

Ihr Team der Gleichstellungsstelle

 

Veranstaltungstipps

 
 
 

Ausstellung im Städel Museum Frankfurt - GESCHLECHTER-KAMPF / 24.11.2016–19.3.2017

Bild: Städel Museum Frankfurt
Bild: Städel Museum Frankfurt

Die Ausstellung „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ behandelt die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die traditionelle Definition von männlich und weiblich als aktiv/passiv, rational/emotional, Kultur/Natur war in der Kunst der Moderne ein intensiv behandeltes Thema: Viele Künstler führten ihrem Publikum überzogene Charaktereigenschaften vor Augen und untermauerten in ihren Werken stereotype Rollenbilder. Andere griffen gängige Rollenklischees an und versuchten, diese durch Strategien wie Ironie, Überzeichnung, Maskerade und Hybridisierung aufzubrechen.

 
 

Starke Frauen, starke Sprüche

Quelle: Anne Frank Fonds Basel/dpa/Corbis
Quelle: Anne Frank Fonds Basel/dpa/Corbis

Unter dem Motto "Starke Frauen, starke Sprüche" veröffentlicht die Gleichstellungsstelle jede Woche das Zitat der Woche.

Annelies Marie "Anne" Frank (geb. 12. Juni 1929 in Frankfurt/Main gest. Februar oder Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen) war ein jüdisches deutsches Mädchen, dass 1934 mit seinen Eltern und seiner Schwester Margot in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor dem Kriegsende dem nationalsozialistischen Holocaust zum Opfer fiel. Quelle: Wikipedia

" Trotz allem glaube ich an das Gute im Menschen. "

 
 
 
 

Neue Broschüre für Alleinerziehende Mütter und Väter

Der Landesverband Alleinerziehender Mütter und Väter Rheinland Pfalz e.V. hat eine neue Broschüre zum Thema: "Alleinerziehend - Gutes Management von Familie und Beruf" veröffentlicht. Die Broschüre kann als PDF hier heruntergeladen werden oder direkt über den Verband bestellt werden. 

Broschüre
 
 

Bundesweites Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen!

Seit 06. März 2013 gibt es das bundesweite Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen. Die Beraterinnen unterstützen betroffene Frauen bei der Suche nach Wegen aus der Gewaltsituation und vermitteln sie bei Bedarf an eine Beratungsstelle in der Nähe ihres Wohnortes weiter. Auch Fachkräfte und Unterstützerinnen von Betroffenen können sich an das Hilfetelefon wenden. Das Beratungsangebot ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kostenlos erreichbar. Die Beratung kann durch das Hinzuziehen von Dolmetscherinnen auch in vielen Fremdsprachen sowie in Gebärdensprache erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hilfetelefon.de