Aktiv mitgestalten

Gleichstellung lebt vom gemeinsamen Einsatz engagierter Frauen und Männer. Nur zusammen können wir die Gleichberechtigung voranbringen.
Hier erfahren Sie, was Sie tun können, um Gleichstellungsarbeit in Worms aktiv mitzugestalten.

 
 
 
Dresdner Ampelmädchen
Bild: Wikimedia commonszoom
Dresdner Ampelmädchen
Bild: Wikimedia commons

Wahrnehmen - Ansprechen - Verändern

Wenn Sie sich diesen Dreiklang zu Eigen machen, wird es ganz leicht, Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern zu erkennen, auf sie aufmerksam zu machen und Veränderungen anzuregen.

Hier finden Sie Beispiele, wie solche Veränderungen aussehen können!

Dabei sollten Sie vor allem nach dem Grundsatz "Gemeinsam sind wir stark!" handeln! Suchen Sie sich Verbündete, schmieden Sie Netzwerke und lernen Sie auf diese Weise ganz nebenbei andere engagierte Frauen kennen, denen Gleichberechtigung ebenso am Herzen liegt wie Ihnen.
So manche Aktionsidee für mehr Gleichberechtigung hat schon lebenslange Frauenfreundschaften hervorgebracht.

Wenn Sie Anregungen und Ideen haben oder ein Thema kennen, dem sich die Gleichstellungsstelle unbedingt einmal stärker widmen muss, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Kontakt

 
 
 
 

Möglichkeiten des Engagements

Logo der Aktion "Wer braucht Feminismus?"
Quelle:
werbrauchtfeminismus.de

Wer braucht Feminismus?

Die Aktion "Wer braucht Feminismus?" wurde im Jahr 2012 von Studierenden ins Leben gerufen und orientiert  sich an dem amerikanischen Vorbild "Who needs Feminism?". Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Imagewandel des Feminismus zu leisten und die Vielfalt feministischen Handelns darzustellen. Vorurteile und negative Assoziationen sollen verringert werden. Feminismus ist vielfältig, bunt und will einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft leisten!
Beteiligen Sie sich an der Aktion "Wer braucht Feminismus?" oder lassen Sie sich von den Statements auf der Homepage inspirieren!

 
 
 
 
Logo des Equal Pay Days
Quelle: BPW Germany e.V.

"Ich bin mehr wert!"

Verdienen Ihre männlichen Kollegen für gleichwertige Arbeit mehr als Sie? Damit sind Sie nicht alleine. Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen beträgt in Deutschland rund 22%.
Wollen Sie sich dagegen wehren? Dann beteiligen Sie sich an den Aktionen zum Equal Pay Day, der jährlich im März stattfindet. Oder mobilisieren Sie Ihren FreundInnenkreis und veranstalten selbst eine Aktion. Gerne unterstützt Sie die Gleichstellungsstelle bei Planung und Organisation oder vernetzt Sie mit anderen interessierten Frauen.
Einen Einblick in die Aktionen der vergangenen Jahre in Worms finden Sie hier.

 
 
 
 
Briefmarke: Keine Gewalt gegen Frauen

"Ich will mich sicher fühlen - zu Hause..."

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Laut einer Studie des Bundesfrauenministeriums hat in Deutschland jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihren (Ex-)Partner erlebt. Jede siebte Frau war bereits einmal von strafrechtlich relevanten Formen sexualisierter Gewalt betroffen.

Wenn Sie Gewalt gegen Frauen die rote Karte zeigen wollen, engagieren Sie sich im Förderverein des Frauenhauses Worms oder im Trägerverein des Frauenzentrums Warbede.

 
 
 
 
Quelle:zoom
Quelle:
berlin.ihollaback.org

"... und unterwegs!"

Im öffentlichen Raum sind Frauen* häufig sexueller Belästigung und unangenehmer sexualisierter Anmache ausgesetzt. Obwohl Betroffene nicht schuld an diesen Situationen haben, fühlen sie sich durch solche Erlebnisse beschämt und verunsichert. Sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum (auch "street harassment" genannt) kann ganz unterschiedlich aussehen:

  • Nachpfeifen
  • Kommentare über das Aussehen
  • vulgäre Gesten
  • eindeutig sexualisierte Kommentare
  • anzügliche Blicke
  • jemandem den Weg versperren
  • grapschen
  • etc.

Auch wenn dieses Verhalten und diese Erfahrungen für viele Frauen* alltäglich sind, sind sie nicht in Ordnung und sollten nicht hingenommen werden! Die Initiative "Berlin Hollaback!" sammelt deswegen auf ihrer Internetseite Vorfälle sexueller Belästigung im öffentlichen Raum. So können die Betroffenen ihre Erfahrungen mit anderen teilen und sich vergewissern, dass sie nicht alleine sind. Gleichzeitig werden deutschlandweit Vorfälle sexueller Belästigung dokumentiert und ein deutliches Zeichen gesetzt, diese nicht einfach so hinzunehmen. Daneben gibt es Tips, wie Betroffene reagieren können und eine Sammlung von Beratungsstellen.

Auch Sie können Ihre Erfahrungen zu sexualisierter Anmache und Belästigung im öffentlichen Raum bei Berlin Hollaback! mit anderen teilen.