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Immissionsschutz

Unter Immissionen versteht man die Einwirkung von Schadstoffen auf Menschen, Tiere und Pflanzen, nachdem diese sich in der Luft, dem Wasser oder dem Boden ausgebreitet haben. Weiterhin gehören Einwirkungen von Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen sowie ähnlichen Erscheinungen hinzu. 

Der Schutz vor Immissionen wird durch eine Vielzahl von gesetzlichen Regelungen garantiert und finden in spezifischen Immissionswerten, Grenz- und Richtwerten, seinen Niederschlag. Beispiele hierfür sind die Schadstoffeinstufung der Abgase aus PKWs, die Überprüfung und Einhaltung der Grenzwerte bei privaten Heizungsanlagen durch den Schornsteinfeger oder die Festegung von Ruhezeiten, in denen Lärm zu vermeiden ist.

 
 
 

Aktuelle Infos

 
 
 
 

Neue Vorschriften für Heizungsanlagen

"Heizen mit Holz ist energiesparend, CO2 neutral und umweltschonend“, teilt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz dieser Tage mit. Oftmals werde jedoch „Omas alter Ofen“ genutzt. Ein Großteil der erzeugten Wärme gehe dabei ungenutzt durch den Schornstein. Außerdem werde unnötig viel Feinstaub freigesetzt. 20 Prozent der Feinstaubemissionen in Rheinland Pfalz stamme aus Holzverbrennung. Hinzu komme, dass immer mehr Menschen in Rheinland-Pfalz mit Holz heizen. Der Brennholzverkauf habe sich in 10 Jahren fast verdoppelt. Um die Umweltvorteile des Brennstoffes Holz nicht zu verspielen und Brennholz auch in Zukunft noch nutzen zu können, seien effizientere Öfen daher dringend notwendig, macht das Ministerium deutlich. Daher gelten vom 1. Januar 2015 an bundesweit neue Anforderungen für kleine und mittlere Feuerungsanlagen (siehe nebenstehende Broschüren). 

 
 
 
 
Karte der bundesweiten Feinstaubbelastung zeigt unterschiedliche Belastungen 
Karte der bundesweiten Feinstaubbelastung zum Stichtag

Feinstaub

Zwar werden durch vielfältige Maßnahmen zahlreiche Erfolge in der Luftreinhaltung erzielt und Themen, wie z. B. Wintersmog, fast aus dem Vokabular gestrichen, ein entspanntes Zurücklehnen ist nach wie vor aber Fehl am Platz. Jüngstes Beispiel der Luftverunreinigung in Städten ist die Belastung durch Feinstaub. Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zur Situation in Worms.

 
 
 
 
BImSchG-Formulare 
BImSchG-Formulare

BImSchG-Anträge

Das Bundes-Immissionsschutzgesetz, BImSchG ist ein Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Immissionen und umfasst ein breitgefächertes untergesetzliches Regelwerk, wie z. B. die TA Luft oder die die TA Lärm. Zweck dieses Gesetzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. Das Gesetz bestimmt insbesondere Grenzwerte für die Immissionen bestimmter Schadstoffe sowie die Anforderungen, die an Anlagen, Geräte, Einrichtungen und Stoffe zu stellen sind. Es definiert, dass Anlagen mit umweltschädlichen Emissionen genehmigungspflichtig sind. Genehmigungsverfahren werden im Bereich der Stadt Worms durch die Abteilung 3.05 - Umweltschutz und Landwirtschaft unter Beteiligung verschiedener Fachbehörden durchgeführt. 

Formulare für Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz können Sie hier herunterladen.

 
 
 
 
Lärmkartenübersicht 
Lärmkartenübersicht

Lärm

Lärm gehört zu den am häufigsten als störend empfundenen Immissionen. Neben Beeinträchtigungen des allgemeinen Wohlbefindens sind auch gesundheitliche Folgen durch Lärm bekannt. 

Die Entstehung von Lärm kann viele Ursachen haben und daher sind bei der Stadtverwaltung Worms unterschiedliche Zuständigkeiten für Lärmbeschwerden gegeben. Daneben ist auch die Gewerbeaufsichtsbehörde für einen Teilbereich des Lärms zuständig, nämlich den gewerblich verursachten Lärm, wie er z. B. von Baustellen, Handwerksbetrieben etc. ausgeht.

Die Stadt Worms hat strategische Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 6 Mio. Kfz/Jahr inclusive einer Betroffenheitsanalyse erstellt.

 
 
 
 
Broschüre Schornsteinfegerneuerungen

Schornsteinfegerwesen

Das Schornsteinfegerrecht wurde zum Jahre 2013 grundlegend geändert. Es besteht nur noch ein eingeschränkter hoheitlicher Bereich für die Bezirksschornsteinfeger. Andere, weiterhin rechtlich vorgeschriebenen Arbeiten, werden für den Wettbewerb geöffnet, es besteht somit eine freie Schornsteinfegerwahl für diese Tätigkeiten. Hier erhalten Sie ausführliche Informationen.

 
 
 
 
 
 
 

Kontakt

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Joachim Knopp
Stadtverwaltung Worms
Postanschrift: Adenauerring 1
Besucheradresse: Ludwigsplatz 5
67547 Worms

Telefon: (0 62 41) 8 53 - 35 00

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Markus Wolf
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