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Das Storchennest im Tiergarten Worms

Seit ein paar Jahren besucht ein Storchen-Pärchen jedes Frühjahr den Tiergarten in Worms. In ihrem Nest hoch oben auf einem Turm, brüten sie ihren Nachwuchs aus und ziehen ihn auf. Per webcam können wir direkt ins Nest blicken und live mitverfolgen, wie der Nachwuchs großgezogen wird.

 
 
 

Brutsaison 2016

Storchen-Wecam vom 1.5.2016 
Storchen-Wecam vom 1.5.2016

1. Mai 2016

Die ersten drei Küken sind geschlüpft.

 
Das Storchenpaar mit ihren vier Küken (16.5.2016) 
Das Storchenpaar mit ihren vier Küken (16.5.2016)

16. Mai 2016

Liebevoll kümmert sich das Storchenpaar um seinen Nachwuchs. Die vier Kleinen im noch komplett weißen Federkleid kuscheln sich eng zusammen und sind bereits ordentlich gewachsen.

 
Die Storchenmutter scheint aufgeregt zu flattern - ein Küken liegt wie leblos im nassen Stroh (30.5.2016). 
Die Storchenmutter scheint aufgeregt zu flattern - ein Küken liegt wie leblos im nassen Stroh (30.5.2016).
Nach der Rettungsaktion wieder vereint: die vier Storchen-Küken am 2.6.2016 im neuen Strohbett. 
Nach der Rettungsaktion wieder vereint: die vier Storchen-Küken am 2.6.2016 im neuen Strohbett.

30. Mai 2016

Nachdem sich die vier Storchenkinder zunächst prächtig entwickelten, spielten sich am 30. Mai 2016 dramatische Szenen ab, wie uns Dr. Hilmar Kienzl vom NABU Worms berichtete: 

Rettungsaktion der Jungstörche im Wormser Tiergarten

Nach dem Starkregen und nächtlicher Kühle sah man durch die Internetkamera, dass die bisher sich gut entwickelnden Jungstörche scheinbar leblos und völlig durchnässt im durchfeuchteten Nest lagen. Ein sofort von der ebwo bereitgestellter Hubsteiger ermöglichte, die Störche im Nest zu inspizieren. Sie drohten durch die Durchnässung der Federn und Unterkühlung zu sterben. Drei wirkten aber noch genügend stark, das dass man sie im Nest belassen konnte, nachdem man trockenes Stroh als neue Nestunterlage eingebracht hatte und sie mit der Hand getrocknet worden waren.

Das Kleinste und Schwächste wurde in das warme Tropenhaus verbracht, von der Tierpflegerin mit dem Föhn getrocknet und alle zwei Stunden, auch nachts, gefüttert und erholte sich. Mit dem Hubsteiger vom ebwo konnte es am nächsten Tag wieder ins Nest gebracht werden, so dass sich alle vier wieder gut weiterentwickeln können.

 

14. Juni 2016

Die vier Jungstörche wurden inzwischen beringt. Drei von ihnen - Andra, Rudi und Jona - tragen nun einen Sender "huckepack". Geht die Reise der flügge gewordenen Störche nach Afrika, bleiben sie in der Nähe, reisen Sie alleine oder mit ihren Geschwistern? Mit Hilfe der Sender lässt sich dies nachverfolgen.

August 2016

Die Tiergarten-Störche sind ausgeflogen. Mit der App "Animal Tracker" des Max Planck Instituts lässt sich die Reise der Wormser Adebare verfolgen: Einfach im Appstore auf das Smartphone oder Tablet herunterladen, nach Andra, Rudi und Jona suchen und los geht's. Tagesaktuell werden die Bewegungen der Störche festgehalten. Wenn Sie die drei "Wormer Jungs" als Favoriten kennzeichnen, finden Sie diese später schneller wieder.

Oktober 2016

Wie uns Dr. Kienzl (NABU) berichtetet, ist Jungstorch Rudi als einziger der drei Wormser Störche 2016 noch am Leben und in Andalusien unterwegs. 

 

Was bisher geschah:

Über die bisherigen Bruterfolge und leider auch tragischen Momente erfahren Sie hier mehr:

Rückblick 2013-2014

Ermöglicht wird der Webcam-Blick von den Freizeitbetrieben Worms (Tiergarten).

zur Webcam Storchennest