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Museum der Stadt Worms im Andreasstift

Weckerlingplatz 7, 67547 Worms

In einem der schönsten Gebäude von Worms, dem ehemaligen St. Andreasstift, einem spätromanischen Gebäudekomplex mit malerischem Innenhof, finden Sie das historische Museum der Stadt. 

Sehen Sie hier eine Bildergalerie zum Museum der Stadt Worms.

 

Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten:

April bis September: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Oktober bis März: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

 
 
 
 
Wormser Kaufhaus „Heinrich Hüttenbach“, 1903 (Foto: Stadtarchiv Worms, Bildarchiv) 
Wormser Kaufhaus „Heinrich Hüttenbach“, 1903 (Foto: Stadtarchiv Worms, Bildarchiv)
"Café Nostalgie" (Foto: Museum der Stadt Worms) 
"Café Nostalgie" (Foto: Museum der Stadt Worms)

Sonderausstellung „PARIS – BERLIN – WORMS. Schaufensterfiguren und Kaufhäuser im Wandel“

12. März bis 29. Mai 2016

Ein Rendezvous von Warenwelten, Firmengeschichten und Mode-Schönheiten: Die neue Sonderausstellung „PARIS – BERLIN – WORMS“ widmet sich der faszinierenden Geschichte der historischen Schaufensterfiguren und Warenhäuser. 

Das Museum porträtiert ehemalige Wormser Kauf- und Modehäuser und setzt diese in den Kontext der deutsch-französischen Kaufhauskultur sowie der Entwicklung von Mode und Schaufensterfiguren. Auch der Aufstieg und Niedergang der jüdischen Wormser Unternehmen wie „Bamberger & Hertz“, „Heinrich Hüttenbach“ und „Goldschmidt“ sowie „Steffan“ und „Dähler“ werden in der Ausstellung skizziert und anhand von Zeitdokumenten illustriert. 

Fast alle Exponate, darunter historische Schaufensterfiguren sowie Kleider und Modeaccessoires von 1900 bis 1990, entstammen dem „Schaufensterfiguren-Archiv“ des Mannheimer Kulturwissenschaftlers und Ausstellungskurators Wolfgang Knapp, das in seiner Art einmalig ist. Ein vielfältiges Programm aus Führungen und wissenschaftliche Vorträge begleiteten die Ausstellung.

Eintrittspreise

Erwachsene zahlen drei Euro, für Jugendliche sowie Studenten und Schwerbehinderte (mit Ausweis) kostet der Eintritt 1,50 Euro. Im Ticket zur Sonderausstellung ist der Eintritt zur Dauerausstellung des Museums enthalten. Am Sonntag, 22. Mai, dem Internationalen Museumstag, sind der Eintritt und Vortrag kostenfrei.

"Café Nostalgie"

Das kleine "Café Nostalgie" befindet sich in der Ausstellung und bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich zu verkleiden: Geschmückt mit Zylinder, Federboa oder Fächer kann man sich dort mit seinem eigenem Smartphone oder der eigenen Kamera selbst fotografieren und hat ein persönliches Erinnerungsstück an den Ausstellungsbesuch. Außerdem freut sich das Museumsteam, wenn ihm die Bilder zur - zeitlich begrenzten - Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden. Fotos, die an museumsverwaltung@worms.de gesendet werden, erscheinen wenige Zeit später im digitalen Fotorahmen am Besucherempfang des Museums. Sie werden nur dort während der Dauer der Ausstellung gezeigt und nach deren Ende wieder gelöscht.


 
Schaufensterfiguren „Lydia“ und „Emma“, Berlin, 1930er Jahre (Foto: W. Knapp) 
Schaufensterfiguren „Lydia“ und „Emma“, Berlin, 1930er Jahre (Foto: W. Knapp)

Individuelle Führungen können per E-Mail unter museumsvermittlung@worms.de oder von Dienstag bis Freitag, von 10 Uhr bis 17 Uhr telefonisch unter 06241-853-4120 gebucht werden.

Den Flyer zur Ausstellung findet man hier.

 
 
 
 

Eindrücke der Vernissage mit Modenschau (Fotos: S. Weindel)

Im Beisein von Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, Dezernent der Wormser Museen, wurde die Ausstellung am 11. März um 19 Uhr eröffnet. Passend zum Thema spannte eine Modenschau den Bogen in die Gegenwart: Als Stargast durfte man sich auf die amtierende Miss Rheinland-Pfalz 2016, Sarah Boss aus Worms, freuen.

Die Modenschau zur Vernissage wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der folgenden Partner: Anettes Brautstudio, Galeria Kaufhof und "Haare . Kosmetik . Wellness" Jens Dagné. Vielen Dank!

 
 
 
Melchior Grossek: "Kampf", 1923 
Melchior Grossek: "Kampf", 1923
Ludwig Gies: "Totentanz", 1914-1917 (Foto: VG Bild-Kunst Bonn) 
Ludwig Gies: "Totentanz", 1914-1917 (Foto: VG Bild-Kunst Bonn)
Paul Adolf Seehaus: "Die neuen Mächte", 1915 
Paul Adolf Seehaus: "Die neuen Mächte", 1915
Willibald Krain: "Die Frauen", 1916 
Willibald Krain: "Die Frauen", 1916

Der Große Krieg im Kleinformat - Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg

18. Juni bis 18. September 2016

Vernissage: Freitag, 17. Juni 2016, 19 Uhr

Wie erlebten Künstler den Ersten Weltkrieg? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung. Die Ausstellung, die von der Kölner LETTER Stiftung zusammengestellt worden ist, widmet sich unter anderem in den Themenbereichen „Verwundung und Pflege“, „Tod und Trauer“ oder „Vertreibung und Flucht“ den fatalen Auswirkungen auf Familie und Gesellschaft. Gezeigt werden zahlreiche schwarz-weiß gedruckte sowie farbig nachgearbeitete Blätter, aber auch Plaketten und Medaillen der Künstler Ludwig Gies, Willibald Krain oder Paul Adolf Seehaus. Die hochwertigen Originalgraphiken spiegeln verschiedene künstlerische Positionen wider und zeigen zugleich unterschiedliche Bewertungen der schwerwiegenden Folgen des fortdauernden Krieges.

Die schrecklichen Schlachten um Verdun und an der Somme 1916 und die Auswirkungen von der Front bis an die Heimat bilden den Anlass dafür, die Ausstellung in diesem Jahr in Worms zu zeigen. Aus der jüngeren Forschung ist bekannt, dass bereits 1916 und mehr noch im darauffolgenden Winter Versorgungsnöte, Brennstoff- und Lebensmittelknappheit die Zivilbevölkerung quälten, von Kriegsverletzten und -toten ganz zu schweigen. Eine repräsentative Auswahl an Dokumenten aus dem Wormser Stadtarchiv veranschaulicht diese Entwicklung in der Ausstellung und macht deutlich, dass es schon 1916 in Worms zu Hungerkrawallen, Plünderungen und Volksaufläufen kam und selbst Frauen und Kinder zu Protesten auf die Straßen gingen.

Eintrittspreise

Erwachsene zahlen drei Euro, für Jugendliche sowie Studenten und Schwerbehinderte (mit Ausweis) kostet der Eintritt 1,50 Euro. Im Ticket zur Sonderausstellung ist der Eintritt zur Dauerausstellung des Museums enthalten.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung:
Öffentliche Führungen

Sonntag, 19. Juni, 11 Uhr

Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr

Donnerstag, 21. Juli, 17 Uhr

Dienstag, 26. Juli, 17 Uhr

Sonntag, 7. August, 11 Uhr

Sonntag, 4. September, 11 Uhr

Sonntag, 18. September, 11 Uhr

Die Führung in der Sonderausstellung kostet inkl. Museumseintritt  drei Euro pro Person. Individuelle Führungen können per E-Mail unter museumsvermittlung@worms.de oder dienstag bis freitags jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr telefonisch unter 06241-853-4120 gebucht werden.

Den Flyer zur Ausstellung findet man hier.

 
 
 
 
App_Nonnenmacher-Ausstellung

App zur Sonderausstellung „Der Künstler Gustav Nonnenmacher“

In vergangenen Jahr hätte der Wormser Künstler Gustav Nonnenmacher (1914–2012) seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass würdigte das Museum der Stadt Worms sein vielseitiges Schaffen mit einer eindrucksvollen Sonderausstellung unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsident Joachim Mertes. Vom 26. Oktober 2014 bis zum 31. Januar 2015 waren in der Andreaskirche neben Plastiken, Skulpturen und Reliefs aus unterschiedlichen Materialien auch Modelle und Entwurfsskizzen des Künstlers zu sehen. Eines der Highlights war das der originalen Werkstatt nachempfundene Atelier, das Nonnenmachers Arbeiten in ihrer Entstehung zeigte.

So geht`s: Ausstellung digital erleben

Mithilfe der App kann man die bereits geschlossene Sonderausstellung noch einmal digital erleben: Die Anwendung bietet neben Informationen zu den ausgestellten Kunstwerken auch ausführliche Beschreibungen und ausgewählte Interpretationen an. Die Proventa AG aus Frankfurt hat die App für das Museum kostenfrei entwickelt.

Die App kann man sich hier im Google Play Store oder hier bei iTunes kostenfrei herunterladen.

 
 
 
 
Das Andreasstift 
Das Andreasstift

Rundgang durch die Jahrhunderte

Empfangen werden Sie von einem schattigen Kreuzgang. Entlang der römischen, mittelalterlichen und neuzeitlichen Grabsteine, die in Worms gefunden wurden, können Sie einen Rundgang durch die Jahrhunderte beginnen und dem Auf und Ab der reichen Wormser Stadtgeschichte nachspüren.

 
 
 

Kontakt

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