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Kirchen in Worms

Aus unterschiedlichen Epochen mit verschiedener Geschichte: Die sakralen Bauten legen Zeugnis ab über Religion, Konfession und Kultur.

Andreasstift (Foto: R. Uhrig) 
Andreasstift (Foto: R. Uhrig)

Andreaskirche

Die dreischiffige romanische Basilika mit geradem ("Wormser") Chorabschluß und ohne Querschiff war Stiftskirche des Andreasstiftes (heute Museum der Stadt Worms). Der Kirchenbau zeigt Formen des frühen 13. Jahrhunderts. Gotische Veränderungen sind in der Kirche wie im anschließenden Kreuzgang zu finden.

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Wormser Dom (Foto: R. Uhrig) 
Wormser Dom (Foto: R. Uhrig)

Dom St. Peter

Die ehemalige Bischofskathedrale, heute päpstliche Basilica Minor (1925) und Propsteipfarrkirche, gehört mit den Domen in Mainz und Speyer zu den großartigsten Schöpfungen romanischer Kirchenbaukunst. Anstelle merowingisch-karolingischer Vorgängerbauten ließ Bischof Burchard (1000-1025) eine doppelchörige Anlage mit vier Türmen errichten. Von 1130-1181 Neubau des heutigen Domes in hochromanischen Formen auf den burchardzeitlichen Grundmauern. Reicher ornamentaler Schmuck, Plastiken, Kaiserportal im Norden (Streit von Kriemhild und Brunhild im Nibelungenlied), gotisches Portal im Süden, Wand des dreistöckigen romanischen Kreuzganges. Ostchor nach Brand 1689 barock ausgestattet, Hochaltar von Balthasar Neumann, Steinbildwerke aus dem 14./16. Jh. (Seitenschiff, Nikolauskapelle), Reste von Ausmalungen. Grablege der salischen Herzöge.

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Paulusstift (Foto: R. Uhrig) 
Paulusstift (Foto: R. Uhrig)

Dominikanerkloster und Stiftskirche St. Paulus

Die Stiftsgebäude mit Kreuzgang dienen heute als Dominikanerkloster (1881 - 1928 Museum). Von Bischof Burchard anstelle der Stammburg der Salier um 1016 errichtete dreischiffige romanische Pfeilerbasilika ohne Querschiff. Der Chor im Gegensatz zu den anderen Stiftskirchen fünfseitig geschlossen in guten spätromanischen Formen. Westbau mit Achteckkuppel (13. Jahrhundert) und zwei älteren steingedeckten Rundtürmen (orientalischer Einfluss)

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Dreifaltigkeitskirche (Foto: R. Uhrig) 
Dreifaltigkeitskirche (Foto: R. Uhrig)

Dreifaltigkeitskirche

Einschiffige barocke Hallenkirche mit fünfseitigem Chor und vom französischen Stil beeinflusster dreiteiliger Westfassade, die in dem sich verjüngenden Turm ausklingt. Als lutherische Stadtkirche 1709-1725 programmatisch erbaut "an dem Ort, wo Luther einst bekannt sein Wort", anstelle des freistädtischen Prunkrathauses "Münze" (Luther stand aber im Bischofshof vor Kaiser Karl V.).

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Friedrichskirche (Foto: R. Uhrig) 
Friedrichskirche (Foto: R. Uhrig)

Friedrichskirche

Von der 1699 zugelassenen reformierten Gemeinde mit finanzieller Unterstützung auch aus Preußen (Name nach Friedrich d. Gr.) erbaut, benutzt ab 1744. Einfacher Saalbau mit dreiseitigem Abschluß. Dachreiter mit Glocken. Nördlich anschließen ehemaliges Schul- und Pfarrhaus der Reformierten. Südlich das "Rote Haus", Bürgerhaus von 1624, heute evangelisches Gemeindezentrum.

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Liebfrauenkirche (Foto: R. Uhrig) 
Liebfrauenkirche (Foto: R. Uhrig)

Liebfrauenkirche

Inmitten des Weinbergs der original Liebfrauenmilch steht die Liebfrauenkirche. Sie ist ein bedeutender spätgotischer Bau, der 1465 fertiggestellt wurde. Von der Liebfrauenkirche hat der berühmte Wein "Liebfrauenmilch" seinen Namen. Die original Liebfrauenmilch wird noch heute im Umfeld der Liebfrauenkirche angebaut (Liebfrauenstift, Kirchenstück).

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Ev. Lukaskirche in der Bensheimer Straße 15 (Foto: Stadtarchiv Worms) 
Ev. Lukaskirche in der Bensheimer Straße 15 (Foto: Stadtarchiv Worms)

Lukaskirche

Erbaut wurde die Lukaskirche 1950 im Wormser Norden anstelle einer 1945 errichteten Holzbaracke als eine der von der amerikanischen Abteilung des Lutherischen Weltbundes finanzierten steinernen Notkirchen für Deutschland. Der schlicht gehaltene Saalbau wurde von Otto Bartning entworfen (der laut wikipedia mit Walter Gropius die ersten Pläne zur Gründung des „Bauhauses“ schuf), die gemauerte Giebelfassade aus Sandstein und der vorspringende Eckturm von Philipp Hotz.

www.lukaskirche-worms.de 

 
Lutherkirche, Foto: TI Worms
Lutherkirche, Foto: TI Worms

Lutherkirche

1912 fertiggestellter Kirchenbau nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer, mit starken Anklängen an den Darmstädter Jugendstil. Einschiffiger Hallenbau mit Kanzelaltar. Ausstattung u.a. von Varnesi, Habich, Riegel.

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Magnuskirche (Foto: TI Worms) 
Magnuskirche (Foto: TI Worms)

Magnuskirche

Ursprünglich karolingische Einraumkirche, 8./9. Jahrhundert. Der Grundriss lässt romanische und gotische Erweiterungen ebenso erkennen (Stellung des Turmes) wie Erneuerungen nach der Zerstörung 1945. Die ehemalige Pfarrkirche beim Andreasstift wurde 1521 zum Ausgangspunkt der evangelischen Bewegung in Worms und gilt als eine der ältesten evangelischen Kirchen in Südwestdeutschland.

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Martinskirche (Foto: R. Uhrig) 
Martinskirche (Foto: R. Uhrig)

Martinskirche

Stiftskirche des Martinsstifts, dessen Bauten fast völlig verschwunden sind. Dreischiffige, querhauslose Pfeilerbasilika mit geradem Chorabschluss, Bauformen ab 12. Jahrhundert. Bis in das 15. Jahrhundert Grablege der Familie Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg, deren Höfe unweit in der Kämmererstraße lagen (Grabsteine). Benannt nach St. Martin, der hier im Kerker eingesperrt gewesen sein.

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Außenansicht der Synagoge (Foto: R. Uhrig) 
Außenansicht der Synagoge (Foto: R. Uhrig)

Synagoge und Mikwe

Die Synagoge war der Mittelpunkt jüdischen Lebens in Worms. Erstmals erwähnt wurde sie 1034. Mehrfach umgebaut, zerstört und wieder aufgebaut zeugt sie noch heute von einer großen Vergangenheit und Bedeutung für die Stadt und ihre Bewohner/innen.

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