Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Schriftvergrößerung
AAA

Rheinpromenade

Bei der Rheinpromenade handelt es sich um eine historische Parkanlage aus den 1920er-Jahren. Aufgrund ihrer attraktiven Lage sowie ihrer klaren, klassischen Gestaltung zählt sie zu den wichtigsten repräsentativen Grünflächen der Stadt Worms. Neben der Naherholung für die Wormser Bevölkerung kommt ihr auch im Rahmen des Tourismus eine besondere Bedeutung zu.

Strandbar an der Rheinpromenade (Foto: R. Uhrig) 
Strandbar an der Rheinpromenade (Foto: R. Uhrig)
Rheinpromenade (Foto: R. Uhrig) 
Rheinpromenade (Foto: R. Uhrig)

Beliebter Treffpunkt

Nicht nur Besucher, die als Touristen nach Worms kommen, erfreuen sich an der neu gestalteten und umfangreich sanierten Rheinpromenade, eine der schönsten Uferpromenaden in Rheinland-Pfalz. Auch für die Wormser ist das Rheinufer am Festplatz mehr als ein Geheimtipp.

Mit erheblichem Aufwand wurde hier umfangreich verschönert. Zahlreiche – auch exotische – Pflanzen bringen mediterranes Flair an das Wormser Rheinufer. Von der "Strandbar 443" über die Parkanlage zum "Hagenbräu" und "Kolb’s Biergarten" ist die Rheinpromenade in Worms ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Das beliebte schwimmende Café-Restaurant "Fürst" jedoch ist Geschichte. Nach mehr als 100 Jahren auf dem Rhein und einem reichen Leben als Badeanstalt, später als Café direkt im Rheinstrom und schließlich - restauriert und umgebaut - ein Ort gehobener Gastronomie im Floßhafen, ist das beliebte Ausflugsziel an der Rheinpromenade in der Silvesternacht 2010/11 gesunken.

 
Strandkorb an der Rheinpromenade (Foto: R. Uhrig) 
Strandkorb an der Rheinpromenade (Foto: R. Uhrig)
Die Rheinpromenade im Frühling 
Die Rheinpromenade im Frühling
Hagenbräu-Drache (Foto: R. Uhrig) 
Hagenbräu-Drache (Foto: R. Uhrig)

Prächtiger Sommerflor a la Toskana

„Man fühlt sich wie im Urlaub“, meint das ältere Wormser Ehepaar, das es sich am Rheinufer im Schatten auf einer Bank bequem gemacht hat.

Der reihenweise blühende Lavendel, die am Rankgitter hoch gewachsenen Rosen und die gepflegten Blumeninseln auf dem Rasen vermittelten ein Flair a la Toskana oder Insel Mainau, meint der rüstige Renter anerkennend. Wie ihm und seiner Frau geht es vielen Menschen, die es ans Rheinufer gezogen hat, um am Wasser etwas Sonne zu tanken, spazieren zu gehen oder in einem der gastronomischen Betriebe zu verweilen.

Das hört man natürlich gerne, besonders wenn man wie Erich Kulling von der Grünflächenabteilung des Bereichs Planen und Bauen für diese optische und wohl riechende Sommerpracht mit verantwortlich zeichnet. „Die Rheinpromenade wurde seit 2005 durch die Grünflächenabteilung und den Arbeitsförderbetrieb der Stadt grundlegend saniert und im Juni 2006 der Öffentlichkeit übergeben. Auf Grund ihrer attraktiven Lage sowie ihrer klaren, klassischen Gestaltung zählt die aus den 1920er Jahren stammende historische Parkanlage zu den wichtigsten repräsentativen Grünflächen in der Stadt Worms“, erzählt Erich Kulling. 

Zwei Mal im Jahr werden die Beete frisch angelegt, über 25.000 Pflanzen kommen im Stadtgebiet während der blühenden Monate insgesamt in die Erde. Während im Frühjahr vor allem Tulpen, Stiefmütterchen und Violen das grüne Bild dominierten, versprühen jetzt die Sommerpflanzen ihren Charme auf die Betrachter. „Sämtliche Pflanzen werden in unserer städtischen Anzuchtsgärtnerei groß gezogen. Wir bekommen nur prima Qualität“, lobt Kulling die Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen in der Stadtgärtnerei.

Für Abwechslung im blühenden Bild der Stadt sorgen jährlich wechselnde Farbkonzepte und exakte Grünflächenplanungen. „Wir sind jetzt schon dabei, das Konzept für das nächste Jahr zu entwerfen“, so der Grünflächenfachmann. Was nur wenigen bekannt sein dürfte ist der Brückenschlag vom Rheinufer zur englischen Partnerstadt St. Albans. Die in Worms am Rhein verwendete Rosenranksäule wurde von jener deutschen Firma gebaut, die auch bei der Umgestaltung des Rosariums der Royal National Rose Society in St. Albans den großen, rund 70 Meter langen Laubengang hergestellt hat. „Das war uns nicht bekannt. Bei der Durchsicht der Homepage der Herstellerfirma sind wir zufällig auf die Fotos von St. Albans gestoßen“, so Kulling.

„Nur wenige Kommunen verfügen über so viele und farbenprächtig bepflanzte Grünflächen inmitten der Stadt wie Worms. Darauf sollten wir stolz sein“, meint Oberbürgermeister Michael Kissel. Dem grünen Gürtel in der City komme neben der Naherholung für die Wormser Bevölkerung auch im Rahmen des Tourismus eine besondere Bedeutung zu, so der OB.

Immer wieder werde er von Wormser Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, die sich erfreut und lobend über die Blumenpracht auch auf dem Lutherplatz und in der Ringanlagen geäußert hätten. „Ich freue mich über die Anerkennung und das Lob für unsere Stadtgärtner, die zu Recht stolz auf das Ergebnis ihrer Arbeit sein können“, so Michael Kissel.

Sehen Sie hier eine Bildergalerie zur Rheinpromenade.

 
 
 
 

Hagendenkmal

Neben dem Nordportal des Domes als Austragungsort des folgenschweren Rangstreits zwischen Brunhild und Kriemhild und dem "Siegfriedstein" auf der Südseite des Domes werden die Besucher vor allem von dem im Jahre 1905 errichteten Hagenstandbild angezogen. Die am Rheinufer stehende Bronzearbeit erinnert an die Versenkung des sagenumwobenen Schatzes der Nibelungen in die Fluten des Rheins. Wegen seiner zahlreichen Bezüge zur Dichtung ist Worms Ausgangspunkt der über das Kloster Lorsch in Richtung Ungarn führenden Nibelungenroute. Sie folgt in ihrem Verlauf den Schauplätzen des Werkes.

Sehen Sie hier eine Bildergalerie zum Hagendenkmal.

 
 
 
 

Pegelhäuschen, Gelder- und Wächterhäuschen

Ein jeder Wormser kennt die beiden kleinen Gebäude, die rechts und links vom Pegelhäuschen an der Wormser Rheinpromenade stehen.
Wenn die Wormser zum Rhein wollen, lassen sie sich von der Innenstadt durch die lange Rheinstraße über den Rheintorplatz bis zur Rheinpromenade führen. Dort sehen sie zuerst drei historische kleine Gebäude des Wormser Pegels, der seit 1819 existiert. Links und rechts neben dem Pegelhaus (von ca. 1930), stehen seit 1855 das Gelderhaus (von Geld erheben) und das Dammwächterhaus. 

mehr

 
 
 
 
Schiff an der Anlegestelle (Foto: R. Uhrig)
Schiff an der Anlegestelle (Foto: R. Uhrig)

Schiffstouren auf dem Rhein

Am Hagendenkmal bieten die Schiffe der "Weissen Flotte" in Heidelberg von Frühjahr bis Herbst Linien-, Gruppen-, Gesellschafts-, Riverboat-, stimmungsvolle Abendfahrten oder die Erfüllung der individuellen Wünsche.
Fahrkarten gibt es auf dem Schiff oder bei Toto-Lotto Neef am Neumarkt neben der Tourist Information.


Infos zu Termine und Tarifen der "Weissen Flotte" finden Sie hier:
Weisse Flotte