Der 8. Preis der Lutherstädte "Das unerschrockene Wort" ging an den russischen Journalisten Dmitrij Muratow und das Redaktionsteam der russischen Tageszeitung „Nowaja Gaseta“. (Festakt: Heidelberg)
Der Preis der Lutherstädte 2009 "Das unerschrockene Wort" wurde der Journalistin und Politologin Andrea Röpke verliehen. Ihre Auszeichnung sei als deutliches Zeichen gegen rechtsextremistische Aktivitäten und für die Freiheit der Presse zu verstehen. (Festakt: Zeitz)

Mit der türkischstämmigen Muslimin Emel Abidin-Algan wurde 2007 eine Frau geehrt, die sich ihre eigenen Gedanken zum Verständnis des Korans gemacht hat und mit dem bewussten Ablegen des Kopftuches ein selbstbewußtes Zeichen für muslimische Frauen in Deutschland gesetzt hat. (Festakt: Speyer)

2005:
Der Liedermacher und Autor Stephan Krawczyk in Halle / Saale erhielt 2005 den Preis der Lutherstädte. Er war in der DDR einer der mutigsten und ehrlichsten Liedermacher, der mit seinen Liedern vielen Menschen den Anstoß zum Nachdenken und Aufwachen gab. (Festakt: Halle/Saale)
Die Theologin Gertraud Knoll erhielt die vierte Auszeichnung der Lutherstädte. Damit würdigen die Städte das couragierte Engagement der Österreicherin gegen Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus.
Ausgezeichnet wurde die Polizeipräsidentin von Eberswalde, Uta Leichsenring, für ihre Zivilcourage im Kampf gegen Rechtsextremismus. Damit honorierte die Jury ihren Einsatz, die Öffentlichkeit gegen Rechtsextremismus zu mobilisieren.
Der katholische Theologe Prof. Hans Küng aus Tübingen erhielt die zweite Auszeichnung: In seinem Leben vertrat er unerschrocken seine Meinung und nahm dabei auch persönliche Nachteile in Kauf. Im Juli 1998 hatte Küng eine offene Diskussion über die Unfehlbarkeit des Papstes gefordert.
Erstmals verliehen wurde der Preis der Lutherstädte an den Berliner Philosophieprofessor und Theologen Richard Schröder. Damit ehrte die Jury sein öffentliches und unerschrockenes Auftreten für seine politischen und demokratischen Überzeugungen.