vom 9. Juli 2010 bis 20. Februar 2011
Im Mythenlabor des Nibelungenmuseums kann man an vier Wandterminals eine Vielfalt an Kurzfilmen zu den Mythen der Welt von der Antike übers Mittelalter bis zur Moderne aufrufen sowie in einer umfangreichen Bilddatenbank recherchieren. Das Nibelungenlied beispielsweise ist das Epos der Stauferzeit. Ergänzt wird die Präsentation im Stauferjahr durch neue Kurzfilme zur Musik der Stauferzeit und zum europäischen Minnesang.
Folgende Seminare und Workshops für weiterführende Schulen und andere Besuchergruppen können gebucht werden
Kosten (Vermittlungseinheit von 45 Minuten):
(zzgl. Gruppeneintritt 2,50 Euro für Schüler und 4,50 Euro für andere Besucher pro Person inkl. Museumseintritt und Audiorundgang).
Einführung in die Gattungsformen hochmittelalterlicher Dichtung mit den signifikanten Formen und Motiven aus der Liebeslyrik (Minnesang), Spruchdichtung (Walther von der Vogelweide) sowie dem höfischen Roman (Artussage) und der Heldenepik (Nibelungenlied). Auf Wunsch auch Vertiefung nur einer dieser Gattungen nach vorheriger Absprache.
Bedeutende stauferzeitliche Dichter werden vorgestellt und in Bezug auf ihre Werkschöpfungen sowie Stoff- und Motivwahl charakterisiert.
Basierend auf Rekonstruktionsversuchen und kongenialen Nachschöpfungen mittelalterlicher Weisen und am Beispiel von Schriftzeugnissen, Bilddokumenten und Instrumentennachbauten wird die Musik der Stauferzeit für uns Heutige wieder so lebendig, wie es die Quellenlage zulässt.
Wie arbeiteten die Dichtenden und Schreibenden in der Stauferzeit ? Von der Auftragsvergabe über die soziale Rolle der Dichter bis hin zu den Fragen der Beschreibstoffe, Schreibutensilien und illuminierten Handschriften wird die Textentstehung vermittelt.
Das Bedürfnis nach einem koordinierten Zusammenspiel führte zu ersten Fixierungen in Form von Noten. Ausgehend von einfachen, ›kinderleichten‹ Notationen können schlichte Melodien und Rhythmen erprobt und ein Gefühl für die Musik in der Stauferzeit entwickelt werden.
Anhand von bildlichen Darstellungen, Musikeinspielungen und Demonstrationsmodellen werden Blas-, Zupf- und Streichinstrumente des hohen Mittelalters sowie deren Funktion, Einsatz und Wirkung vorgeführt.
Das kunstvolle Zusammenspiel von Wort und Satz sowie Melodie und Rhythmus und deren Umsetzung im öffentlichen Vortrag vor einem Publikum ist leitendes Thema dieses Workshops. Der konkrete Anlass zu Dichtung und Komposition sowie die eigentliche Aufführungssituation werden erfahrbar und der Bau der Verse und Strophen verständlich gemacht.
Nibelungenmuseum
Fischerpförtchen 10
67547 Worms
Telefon: (0 62 41) 20 21 20
Telefax: (0 62 41) 20 21 21
E-Mail: nibelungenmuseum@kvg-worms.de
Nibelungenmuseum im Stadtplan
Lesen Sie hier ...mehr über das Nibelungenmuseum