Im Jahr 2010 boten 12 Dozenten Kurse, Workshops, Kulturexpeditionen, Aktionen und Beratungen an. Es gibt Angebote für verschiedene Altersgruppen und aus verschiedenen Kunstsparten, Film, Foto, Architektur, Kunst im öffentlichen Raum, Grafik, Bildhauerei, Textilkunst und Malerei.
An 24 Nachmittagen gab es offene Kunst-Werkstätten auf der neu gestalteten Westseite des Wormser Hauptbahnhofes. Kooperationsprojekte mit Kindertagesstätten und Schulen wurden vertieft, zum Stauferjahr und zur Lutherdekade gab es einen besonderen Themenschwerpunkt.
Und natürlich wurden auch 2010 wieder Kulturexpeditionen, Fortbildungen und Mappenberatungen angeboten.
Hier ein Auszug aus dem Programm 2010:
moKKa ermöglicht Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu kultureller Bildung zur Erweiterung der Denk- und Handlungsräume. Sie können Kompetenzen ausbilden, ihr Umfeld mit künstlerischen Mitteln erforschen, begreifen und gestalten. Dabei werden sowohl soziale Brennpunkte aufgesucht, Aktionen mit bestehenden Einrichtungen vernetzt, als auch Orte im öffentlichen Raum aufgewertet.
Neben Werkräumen und Ateliers wird der öffentliche Raum als mobiler Kunstraum genutzt. Aus diesem inhaltlichen und organisatorischen Ansatz erklärt sich der Name: Mobile Kunst- und Kulturakademie – moKKa.
2010 bietet mokka in Kooperation mit der Stadtbibliothek eine Text- und Gestaltungswerkstatt zu Flugschriften der Lutherbibliothek an. Welche Themen werden in Luthers Flugschriften behandelt? Was könnte heute darin stehen? Wie könnten diese heute aussehen? Bei der mehrtägigen Veranstaltung werden die Lutherbibliothek besucht, Texte und Flugschriften im »atelier eye-D-ear« gestaltet und in einer Abschlussaktion fliegend verteilt.

ab 5. Mai 2010
moKKa, die städtische Jugendkunstschule, beteiligt sich an den Wormser Veranstaltungen zum "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt 2010" mit einem künstlerischen Forschungsprojekt und stellt Fragen:
Woher kommen die Produkte?
Woher kommen die Menschen?
Wo wird produziert?
Wie kommen Mensch und Produkt zusammen?
Wie sieht das aus?
Wo ist Vielfalt, wo ist Einfalt?
Wie präsentieren sich Produkte (und Menschen)?
Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung präsentiert.
moKKa, die mobile Kunst- und Kulturakademie der Stadt Worms, bietet zum Stauferjahr verschiedene Werkstattprojekte zur Architektur, Kunst und Kulturgeschichte der Stauferzeit an. Künstlerische Gestaltungsprinzipien der Staufer werden für Jugendliche erfahrbar und auf ihre heutige Situation anwendbar.
Die Termine:
5-mal samstags, 10–13 Uhr, ab 22. Mai 2010
In, an und um den Wormser Dom wird zur Architektur in einer mobilen Werkstatt geforscht, gezeichnet, gebaut. Es werden architektonische Grundprinzipien erarbeitet, die heute noch genauso gültig und brauchbar sind. Die Teilnehmer entwickeln und realisieren eine temporäre, mobile Architektur. Ab 14 Jahren.
5-mal donnerstags, 16–19 Uhr, ab 27. Mai 2010
Fest am Donnerstag, 1. Juli 2010 ab 21.00 Uhr
Das Umherziehen der staufischen Kaiser und Könige innerhalb des Reiches zu Reichstagen und anderen Ereignissen ist der Anlass, sich mit Festarchitekturen zu beschäftigen. In diesem Kurs wird ein Fest als temporärer Lebensraum begriffen. Mit künstlerischen und architektonischen Mitteln wird eine Festveranstaltung geplant und realisiert. Ab 14 Jahren.
1., 8., 15. und 22. Juni 2010, dienstags, 15–18 Uhr
Aus Ton werden individuelle Gefäße hergestellt, die aus der Gestaltung der Stauferzeit entwickelt werden, Ort ist eine mobile Werkstatt der Bauhütte am Wormser Dom. Ab 10 Jahren.
außerdem, in Kooperation mit dem Kindergarten St. Lioba:
6-mal dienstags, 10–11.30 Uhr, ab 27. April 2010, Kindergarten St. Lioba
"Stupor Mundi" – das "Staunen der Welt" trifft auf das Staunen der Kinder im Liobakindergarten. In der Nachbarschaft des staufischen Domes erkunden die Kinder Geschichten aus der Geschichte und bauen Figuren und Handpuppen aus Papiermaché.
In diesem Jahr finden die Werkstätten auf der neu gestalteten Westseite des Wormser Hauptbahnhofes statt. Die offenen Werkstätten bei moKKa sind nun schon (fast) Tradition. Werktische im öffentlichen Raum laden an 24 Nachmittagen zur künstlerischen Tätigkeit ein. Ein temporärer Kunstraum zum Schauen, Begreifen und selbst tätig sein entsteht.
Neben dem Experiment Farbe mit der Mannheimer Malerin Brit Hinz, gibt es dieses Jahr auch wieder ganz neue und ungewöhnliche Angebote wie zum Beispiel: „urban gardening“ mit Constanze illig, oder „urban work“ mit Andrea Dippel.
Das Angebot richtet sich an interessierte Kinder und Jugendliche, die Lust haben mit qualifizierten Dozenten und Dozentinnen künstlerische Projekte zu realisieren:
Informationen unter Telefon: (0 178) 1 72 23 14
Nähere Infos siehe Programmheft (PDF - 7,17 MB)
(Alle Angaben ohne Gewähr; Änderungen vorbehalten)