Gemälde der Herta Mansbacher

Zu seinem 25-jährigen Bestehen (2007) konnte das Jüdische Museum im Raschi-Haus ein besonderes Exponat erwerben: ein Gemälde der jüdischen Lehrerin Herta Mansbacher (1885-1943).

 
Bild: Gemälde der Herta Mansbacher

Neckargemeinde Besigheim in Öl (Foto: StadtarchivWorms)

Weiteres Mansbacher-Gemälde für das Raschi-Haus

Bedeutend wurde Herta Mansbacher durch ihren unermüdlichen Einsatz für die Wormser jüdische Gemeinde und hier ganz besonders für die Kinder während der NS-Zeit. Weniger bekannt war ihre Liebe zur Kunst, der sie als "Tochter aus gutem Hause", wie es in der damaligen Zeit üblich war, sehr zugetan war. Auf Ausflügen und Reisen hatte sie die Eindrücke in einem Skizzenblock festgehalten und daheim arbeitete sie an der Staffelei. Es entstanden Stillleben und Landschaftsbilder. Dabei orientierte sie sich auch gerne an einer Vorlage.

Aus einem Nachlass konnte ein weiteres Gemälde von ihr erworben werden, die Landschaftsdarstellung "Besigheim am Neckar", Öl auf Leinwand, von 1919, eine Kopie nach einer Vorlage des Dresdner Künstlers Adolf Thamm. Dargestellt in dem hochformatigen Gemälde ist der auf einer Anhöhe über den Ufern des Neckar gelegene Ort Besigheim mit seinen altertümlichen Häusern. Gegliedert wird das Landschaftsstück durch eine Straße, die vom Neckarufer den Hügel hoch in den Ort hinein führt, und durch die Figurenstaffage auf der Straße wird die Szene belebt.

Das Bild ist im Raschi-Haus neben dem von ihr gemalten Blumenstillleben während der Öffnungszeiten des Jüdischen Museums zu besichtigen.


Bild: Details

Ausstellungsort:

Jüdisches Museum im Raschi-Haus Worms
Hintere Judengasse 6
67547 Worms

... Stadtplan: Jüdisches Museum Worms


Informationen:

Jüdisches Museum im Raschi-Haus Worms
Hintere Judengasse 6
67547 Worms
Telefon: (0 62 41) 8 53 - 47 01 und - 47 07
Telefax: (0 62 41) 8 53 - 47 10
E-Mail: stadtarchiv@worms.de


zum Seitenanfang