Rückblick Nibelungen-Festspiele 2009


Bild: Plakat Das Leben des Siegfried (Nibelungen-Festspiele 2009)

 
Bild: Christoph Maria Herbst (Foto: Christian Hartmann)

Spielte 2009 den Hagen: Christoph Maria Herbst (Foto: Christian Hartmann)

                     Uraufführung: 

         "DAS LEBEN DES SIEGFRIED"
 

31. Juli bis 16. August 2009

Open air vor dem Kaiserdom in Worms:
  

  • Eine Komödie von John von Düffel   
  • Intendanz: Dr. Dieter Wedel
  • Regie: Gil Mehmert

 

Nach sieben Jahren "Nibelungen" - mal klassisch, mal modern - nach vielen tragischen Liebes-, Todes- und Rachegeschichten, war es an der Zeit, die Sage um Siegfried einmal ganz anders zu erzählen. Es war Zeit für eine Komödie!

Wie bei den Griechen auf die Tragödie das Satyrspiel folgte, folgte bei den Nibelungen-Festspielen in Worms "Das Leben des Siegfried" von John von Düffel – ein phantastisches Spektakel mit Musik. Ein witziger Bilderbogen, der die große Sage der Deutschen auf den Kopf stellt.


Bild: Gustav Peter Wöhler (li) und Christoph Maria Herbst (Nibelungen-Festspiele 2009, Foto: Redaktion worms.de)

Gustav Peter Wöhler (li) und Christoph Maria Herbst (Foto: worms.de)

Bild: Nina Petri (Foto: Peter Muth)

Nina Petri (Foto: Peter Muth)


Bild: Dieter Wedel stellt die Stars 2009 vor (Foto: R. Uhrig)

V.l.: Christoph Maria Herbst, Mathias Schlung, Nina Petri, Regisseur Gil Mehmert, Susanne Bormann und Intendant Dieter Wedel (Foto: R. Uhrig)

Bild: Plakat Nibelungen-Festspiele 2009

2009 gab es eine Komödie: "Das Leben des Siegfried"

Bild: Nina Petri (Foto: Ruth Kappus)

Gab 2009 die "Brünhild": Nina Petri (Foto: Ruth Kappus)

Bild: Mathias Schlung (Foto: Lars Henning Schröder)

Übernahm 2009 die neue Hauptrolle des "Seefred": Mathias Schlung (Foto: Lars Henning Schröder)

Bild: André Eisermann (Foto: R. Uhrig)

Von Anfang an dabei, 2009 als "Siegfried": der Wormser Schauspieler André Eisermann (Foto: R. Uhrig)

Bild: der Pantomime Milan Sladek

2009 im Kulturprogramm: Milan Sladek, Meister der Pantomime

Bild: Zuschauerränge voll kleiner Theaterfans (Foto: R. Uhrig)

Nibelungen-Festspiele für Kinder

Bild: Westseite des Wormser Kaiserdoms

Diente 2009 erstmals als Kulisse für die Nibelungen-Festspiele: die romantische Westseite des Kaiserdoms - "Der ideale Schauplatz für eine Komödie", so Festspiel-Intendant Dieter Wedel

Dieter Wedel zieht positive Bilanz

Festspiel-Intendant Dieter Wedel zieht eine positive Bilanz des Nibelungen-Sommers 2009: "Das Experiment, mit 'Das Leben des Siegfried' eine Komödie zu wagen, ist gelungen. Ich freue mich sehr darüber, dass gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten so viele Menschen die Nibelungen-Festspiele besucht haben. Keine Selbstverständlichkeit, denn wir wissen, dass andere renommierte Theater-Festivals zum Teil enorme Probleme mit den Besucherzahlen hatten."

Die Auslastung der Festspiele lag bei über 92 Prozent, ein hervorragendes Ergebnis. Dieter Wedel weiter: "Wir hatten ein wunderbares Stück, großartige Schauspieler und Glück mit dem Wetter." Keine einzige Aufführung musste wegen Regens unterbrochen werden. 

Festspiele 2009 mit zwei Attraktionen

John von Düffel gehört zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Parallel zu seiner schriftstellerischen Arbeit war er Dramaturg an mehreren deutschen Bühnen, unter anderem am Theater Basel, am Schauspielhaus Bonn und am Thalia-Theater in Hamburg. Bei den Nibelungen-Festspielen ist John von Düffel seit der ersten Premiere im Jahr 2002 als Dramaturg tätig. Er veröffentlichte neben Hörspielen, Übersetzungen und Bühnenbearbeitungen anderer Autoren zahlreiche Romane (Vom Wasser, Zeit des Verschwindens, Ego, Houwelandt, Beste Jahre), die zu Bestsellern wurden, sowie Theaterstücke.

Der Zuschauer erlebten 2009 buchstäblich zwei Attraktionen: eine Uraufführung und einen neuen Blick auf die grandiose Kulisse des Wormser Kaiserdoms. Zum ersten Mal in der Geschichte der Nibelungen-Festspiele wurde auf der Westseite des Wormser Kaiserdoms gespielt.

Gil Mehmert inszenierte die brandneue Komödie "Das Leben des Siegfried" vom 31. Juli bis zum 16. August open air vor der Westseite des Wormser Kaiserdoms mit Christoph Maria Herbst als Hagen, Nina Petri als Brünhild, Gustav Peter Wöhler als Gunther, Mathias Schlung als „Seefred“, Susanne Bormann als Kriemhild, Inga Busch als Frigga, Gennadi Vengerov als Tuborg, Thorsten Krohn als Rabe und Giselher, Mark Weigel als Rabe und Gernot sowie André Eisermann als Siegfried.

Insgesamt wurden die Aufführungen 17 Mal gezeigt, 1134 Plätze gab es pro Abend. Zum zweiten Mal seit Beginn der Festspiele im Jahr 2002 wurde die Premiere der Nibelungen live im Fernsehen übertragen. 3SAT brachte gemeinsam mit dem ZDFtheaterkanal die Komödie „Das Leben des Siegfried“ auf den Fernsehschirm. Tickets gab es zum Preis ab 29 Euro.  

Kulturprogramm 2009

Für Aufsehen sorgte auch das Kulturprogramm, das längst zu einem festen Bestandteil der Festspiele geworden ist.

Passend zur Komödie „Das Leben des Siegfried“ beschäftigten sich die Theaterbegegnungen am 9. August ab 11 Uhr im Wormser Heylshofpark mit dem Lachen: „Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht! – Worüber lachen die Deutschen?“ Jürgen von der Lippe, Festspiel-Intendant Dieter Wedel und andere prominente Gäste beschäftigten sich mit vielen Facetten des Humors auf deutschen Bühnen.

Ottfried Fischer kam am 1. August um 20 Uhr mit einem Soloauftritt der Extraklasse ins Kesselhaus nach Worms: „Wo meine Sonne scheint“ – Das Programm zur Heimat. Der Hauptdarsteller der TV-Serie „Der Bulle von Tölz“ tauchte in die Abgründe von Gesellschaft und Politik ein. Augenzwinkernd, humorvoll, hintergründig.

Manfred Zapatka las am 8. August um 20 Uhr im Wormser Lincoln-Theater „Die Ilias“. Der Hagen der Nibelungen-Festspiele aus den Jahren 2003 bis 2005 hatte „Die Ilias“ in der Neufassung von Raoul Schrott als Hörbuch eingelesen. Dafür erhielt Manfred Zapatka in diesem Jahr den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie „Bester Interpret“. Er las aus dem 2500 Jahre alten Schlachtenepos lesen und übernahm dabei verschiedene Rollen.

Lars Reichow präsentierte am 15. August um 20 Uhr im Kesselhaus sein neues Liedprogramm: „Wie schön Du bist!“ Musik vom Morgen bis in die Nacht. Ein rein musikalischer Soloabend, den sich die Fans schon lange gewünscht haben. Lars Reichow ist bekanntlich ein Meister darin, die kleinen Dinge des Lebens groß erscheinen zu lassen und die komplexen Themen zu vereinfachen. Einer der vielseitigsten unter den Kabarettisten kommt mit seinen „Liederfestspielen nach Worms“.

Milan Sladek, der Meister der Pantomime beeindruckte mit seinem Soloprogramm am 9. August um 20 Uhr im Kesselhaus in Worms das Publikum. Nur mit Mimik eine Sonnenblume zum Erblühen und zum Strahlen zu bringen und in die Welt des berühmten Balletts Schwanensee einzutauchen, das schafft der weltweit preisgekrönte Künstler Milan Sladek.

„Nibelungen ohne Worte“- Einblicke in die Meisterklasse von Milan Sladek hieß es am 16. August um 17 Uhr im Kesselhaus. Die Meisterklasse von Milan Sladek tauchte ein in die Welt der Nibelungen. Was die Kursteilnehmer in Worms erarbeitet haben, präsentierten sie als Abschluss auf der Bühne. Auf der ganzen Welt hat Sladek inzwischen Kurse gegeben und seine Erfahrungen vermittelt.

Noch nie gab es seit dem Bestehen der Festspiele so viel Programm für Kinder und Jugendliche während der „Nibelungen“. Im Rahmen des Kulturprogramms wurde erstmals ein Kindertag veranstaltet. Am 2. August verwandelte sich der Wormser Heylshofpark zur Mitmachbühne und Abenteuerwiese. Es gab Theaterstücke, einen Blick hinter die Kulissen und viele Möglichkeiten sich zu verkleiden, zu schminken, zu toben. Ein Erlebnis für alle kleinen und großen Gäste, die das Theater lieben!

Die Nibelungen-Stars spielten am 15. August vor der Westseite des Doms „Das Leben des Siegfried“ für Kinder. Der Erlös dieser Benefiz-Veranstaltung kam der ALISA-Initiative zugute und wird als Anschubfinanzierung von Schülerprojekten in Worms verwendet.

Seit vier Jahren begeistert Die Nibelungenhorde das Publikum. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Theater für Jugendliche erlebbar zu machen. Am 5. und 6. August zeigten die jungen Schauspieler um 20 Uhr im Lincoln-Theater ihre Inszenierungen, die in den Theater-Workshops entstanden waren.

Die heimlichste Liebesgeschichte aller Zeiten zwischen „David und Madonna“ wurde am 13. August um 20 Uhr im Lincoln-Theater präsentiert. Die Jugendtheater-Aufführung ist eine Koproduktion vom Theater im Pfalzbau Ludwigshafen mit dem Kinder- und Jugendtheater Speyer.

Darüber hinaus gab es im Kulturprogramm der Nibelungen-Festspiele 2009 interessante Vorträge, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte und Comedy. 
 

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Erstmals konnten Gutscheine im Wert von 25 Euro und 50 Euro beim TicketService Worms, Von-Steuben-Straße 5, erworben werden oder unter www.nibelungenfestspiele.de. Ein ideales Geschenk, das eine freie Terminwahl für eine Theater-Aufführung ermöglichte.


Bild: Info

Weitere Informationen

Mehr über die Nibelungen-Festspiele in Worms, etwa zu Ensemble, Kulturprogramm, Kartenbestellung, Arrangements, "Essen im Park" ect., dazu viele Fotos finden Sie

im Internet unter www.nibelungenfestspiele.de 
 

Ticket-Vorverkauf

  • Ticket-Hotline Festspiele: (0 180 5) 33 71 71
    Ticket-Hotline Kulturprogramm: (0 180 5) 33 74 74
    (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, aus anderen Netzen sind abweichende Tarife möglich)
  • TicketService Worms, Von-Steuben-Straße 5, 67549 Worms. Öffnungszeiten: Mon-Fr 10 bis 18 Uhr und Sa 10 bis 16 Uhr.
  • Tickets online bestellen

Bild: Kontakt

Nibelungen-Festspiele 2009:

  • Intendanz: Dr. Dieter Wedel
  • Technische Geschäftsführung: Ulrich Mieland
  • Kaufmännische Geschäftsführung: Sascha Kaiser 
  • Prokurist: Henrik Becker
  • Leitung Künstlerisches Betriebsbüro: Petra Simon
  • Vorsitzender des Gesellschafterausschusses: Oberbürgermeister Michael Kissel


Kontakt:

  • Nibelungenfestspiele gGmbH der Stadt Worms
    Von-Steuben-Straße 5
    67547 Worms
    Telefon: (0 62 41) 20 00 - 4 00 (hier kein Kartenvorverkauf!)
    Telefax: (0 62 41) 20 00 - 4 19 
    E-Mail : info@nibelungenfestspiele.de  

 

 

Sponsoren-Info:
E-Mail: sponsoren@nibelungenfestspiele.de


Fotos (falls nicht anders angegeben): Rudolf J. Uhrig 
Quelle: nibelungenfestspiele.de

(Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten)


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