Das Stadtarchiv im Raschi-Haus ist das Gedächtnis der Stadt. Es verwahrt die schriftliche und bildliche Überlieferung der Stadt seit 1074 und macht diese zugänglich und nutzbar, dient der Stadtverwaltung und den Bürgern, unterstützt wissenschaftliche Forschung und vermittelt die lange und reiche Geschichte der Stadt an eine breitere Öffentlichkeit.
Partnern einen Schwerpunkt bei der Beschäftigung mit der für Worms und die Region wichtigen, in ihrer Wirkungsgeschichte weit darüber hinaus einflussreichen großbürgerlichen Industriellenfamilie von Heyl.
Nachdem in den letzten Jahren umfangreiche und wertvolle Familien- und Firmenunterlagen in das Archiv gelangt und dort verzeichnet worden sind, soll in der Wernerschen Verlagsgesellschaft (Worms) bis Ende Oktober ein von Gerold Bönnen und Ferdinand Werner herauszugebender Sammelband erscheinen, der (mit reicher Bebilderung) vielfältigen Aspekten der Wirksamkeit der Familie vom 19. bis nach der Mitte des 20. Jahrhunderts nachgeht.
Schon die Titelseite zeigt es: Auch im Jahr 2009 konnte das Stadtarchiv zahlreiche wertvolle und ganz unterschiedliche Neuzugänge zu seinen reichen Beständen verzeichnen. Wie in den vergangenen Jahren, so kann das "Gedächtnis der Stadt" wieder einen ausführlichen Bericht über seine Arbeit in den Abteilungen Archiv, Fotoarchiv, Untere Denkmalschutzbehörde und Jüdisches Museum im Raschi-Haus vorlegen.
Die Benutzer- und Besucherzahlen sind wiederum gestiegen, die Erschließung des Archivgutes schreitet stark voran: Das Archiv hat im Berichtsjahr 2009 Vieles erreicht und legt Rechenschaft über das für Verwaltung, Bürgerschaft und Öffentlichkeit Geleistete ab.
Der Bericht kann hier (PDF) eingesehen werden.
Archiv und Altertumsverein laden zur öffentlichen Präsentation des neuen Bandes "Der Wormsgau" am Donnerstag, 3.12.2009 um 18.30 Uhr in das Raschi-Haus ein. Bei einem kleinen Umtrunk werden die Beiträge vorgestellt. Dazu hat das Archiv bzw. das Jüdische Museum noch zwei kleine Überraschungen für die interessierte Öffentlichkeit vorbereitet. Der Eintritt ist frei.
Der neue "Wormsgau" ist ab 4.12.2009 im Buchhandel und im Stadtarchiv zum Preis von 18 Euro erhältlich.
Das Stadtarchiv präsentiert in Zusammenarbeit mit der Abteilung 6.2 - Stadtvermessung und Geoinformationen seit Oktober 2009 sieben historische Stadtpläne im Online-Stadtplan auf worms.de.
Durch eine Schenkung konnte das Stadtarchiv Unterlagen zum Werdegang des 1. Wormser Bürgermeisters nach Ende des zweiten Weltkrieges, Dr. Ernst Kilb, in Empfang nehmen.
Im Stadtarchiv sind jetzt die Akten der Hospitalstiftung Neuhausen zu Horchheim verzeichnet. Bei den Unterlagen zur Geschichte dieser traditionsreichen Einrichtung, die seit 1729 karitative Funktionen erfüllt handelt es sich um gut 20 laufende Meter Rechnungen, Akten und Unterlagen vom frühen 18. Jahrhundert bis heute. Sie konnten durch den Einsatz eines studentischen Praktikanten während der Schließzeit des Archivs intensiv verzeichnet und damit gut benutzbar gemacht werden. Damit ist ein weiterer wichtiger Bestand im "Gedächtnis der Stadt" für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.
Wie alt ist mein Verein? Wir bereiten eine Chronik vor, haben aber keine Bilder, keine Informationen, kein Material! Unser Gründungsdatum ist unsicher, Unterlagen fehlen....
Das Stadtarchiv verwahrt in seinen Beständen umfangreiche Informationen über das reiche und vielfältige Vereinsleben der Stadt Worms seit dem 19. Jahrhundert bis heute. Jeder Verein, der ein Jubiläum vorbereitet, eine Chronik oder Festschrift schreiben will oder der mehr über sich und seine früheren Aktiven wissen will, ist gut beraten, sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs und seiner reich bestückten Fotoabteilung zu wenden.
Als ‚Gedächtnis der Stadt’ verwahrt das Archiv insbesondere zahlreiche Unterlagen über die Wieder- und Neugründungen von Vereinen nach dem 2. Weltkrieg. Gerade in den Jahren 1947 bis 1950 wurden zahlreiche Wormser Vereine neu oder wieder gegründet und mussten ihre Bildung bei der Stadt und der französischen Militärbehörde genehmigen lassen. Das Archiv verwahrt diese für die Vereine und Organisationen aufschlussreichen Informationen und stellt diese ebenso zur Verfügung wie Zeitungsberichte, evtl. Fotos, Plakate und Daten zu den Akteuren und weitere Informationen, darunter alte Festschriften und Chroniken.
Als Beispiel sei das im Frühjahr 1947 wiedergegründete Kiefer-Koch-Quartett Neuhausen genannt, das dem Kulturamt der Stadt seine beigefügten Satzungen vorgelegt hat (Abb.). Im selben Jahr fand die Wiedergründungsversammlung des Verkehrsvereins statt, von der sich auch ein Plakat in der entsprechenden Sammlung des Archivs erhalten hat.
Das Stadtarchiv hat in der letzten Zeit zahlreiche Vereinsunterlagen übernommen und verzeichnet und kann diese damit für die Benutzung zur Verfügung stellen. Ein Besuch lohnt sich!
TIPP:
Nähere Informationen zu aktuellen Terminen finden Sie auch in unseren Stadtnachrichten
(Alle Angaben ohne Gewähr; Änderungen vorbehalten)
Stadtarchiv Worms
Raschi-Haus
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