Sein oder nichtS sein - ein Hamletspiel frei nach Shakespeare

Sonntag, 4. Juli 2010

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Vorverkauf: 14,00 €
Abendkasse: 16,00 €

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Bild: Szenenfoto

Szenenfoto

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Szenenfoto

Sein oder nichtS sein - ein Hamletspiel frei nach Shakespeare
von Walter Menzlaw - inspiriert von Improvisationen mit dem Ensemble

Es spielen Ben Hergl und Thomas Kölsch; Buch und Regie: Walter Menzlaw; Regieassistenz: Gabi Kolain

Ein dänischer Prinz, ein Geist, Totengräber, Totenschädel, eine Schauspieltruppe, Liebe, Tod, Rache, Verzweiflung, Kämpfe. Die Funken fliegen und die klirrenden Degen funkeln im Scheinwerferlicht. „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!“
„Hamlet“, ein Stoff, den jeder irgendwie zu kennen meint , aber meist doch nicht wirklich kennt. Über Jahrhunderte wurde der Stoff erzählt, weitergegeben und dramatisiert.
Chawwerusch riskiert einen modernen Blick auf die Hamlet-Story. Ohne falschen Respekt, humorvoll, frech und frisch. Nach dem munteren Mozart („Zauberflöte pur“) und dem fabulösen Faust („Engel Pudel Faust“) folgt nun also ein schauriger Shakespeare.

In „Hamlet“ bricht eine Familie auseinander. Passiert heute ja auch nicht gerade selten. Das erschüttert den Sohn der Familie. Er will nicht glauben, dass der Vater tot, nur noch ein Geist sein soll. Aber der Betrieb muss weiterlaufen, in der Führungsriege wird die Spitze ausgetauscht, „the show must go on“! Eine neue Beziehung der Mutter ist schnell angebahnt, das ist schon alleine aus machtpolitischen Gründen naheliegend und vernünftig.
Mit Hilfe von Schauspiel und Wahnsinn will Hamlet familiäre Verschwörungen aufdecken, politische Intrigen ans Licht bringen und brutale Mörder entlarven. Dabei gelingt es ihm nicht, aus dem Kreislauf der Gewalt auszusteigen. Übrig bleibt ein Schlachtfeld voller Toten.
Hätte es für Hamlet einen Ausweg gegeben? Wäre ein Happy End denkbar gewesen?

Im Wechsel von Erzählperspektiven macht sich Chawwerusch auf eine spielerische Entdeckungsreise, um sich und den Zuschauern eine alte Geschichte neu zu erschließen. Auf der Bühne erlebt der Zuschauer mit einem lachenden und einem weinenden Auge die beiden Schauspieler als Geist, Wahnsinnige, Verliebte, Kämpfer und Hinsterbende. Aber natürlich steht dabei immer wieder Hamlet im Zentrum: Mal großer Held, mal armes Würstchen, getreu dem Chawwerusch-Motto „Sein oder nichtS sein“.


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