Sinfonia Varsovia & Tamaki Kawakubo

am Mittwoch, 21.04.2010

in der Dreifaltigkeitskirche Worms (Marktplatz)

Beginn: 20 Uhr

Preis: 22,-- Euro (Vorverkauf)
          24,-- Euro (Abendkasse) 

»Konzerte und musikalische Veranstaltungen im freien Verkauf

(aus dem aktuellen Spielplan des Städtischen Spiel- und Festhauses Worms)

 
Bild: Sinfonia Varsovia

Sinfonia Varsovia

SINFONIA VARSOVIA

Künstlerischer Direktor – KRZYSZTOF PENDERECKI
Musikalischer Direktor – MARC MINKOWSKI
Direktor des Orchesters – JANUSZ MARYNOWSKI

„Die Arbeit mit keinem anderen Orchester gab mir so viel Genugtuung wie meine Arbeit als Solist und Dirigent mit dem Orchester Sinfonia Varsovia” Yehudi Menuhin Die Anfänge der Sinfonia Varsovia gründen in den Aktivitäten des Polish Chamber Orchestras. Im April 1984 lud es Sir Yehudi Menuhin sowohl als Solisten als auch als Dirigenten ein, um in Polen aufzutreten. Um sich dem geplanten Repertoire anzupassen, fand eine Erweiterung des Orchesters statt, indem hervorragende Musiker aus ganz Polen eingeladen wurden. Die Konzerte waren ein überragender öffentlicher Erfolg und erhielten auch von Kritikerseiten hohes Lob, so dass die spontane Idee eines permanenten Ensembles mit 24 Streichern und einer Holzbläsergruppe Realität wurde. Sir Yehudi Menuhins Interesse an dem neu gegründeten Ensemble war so groß, dass er sofort den Vorschlag des Leiters des Ensembles Franciszek Wybrańczyk akzeptierte, einen Vertrag als erstrangiger Gastdirigent des Orchesters zu unterzeichnen, welches sich als SINFONIA VARSOVIA einen Namen machen sollte.

Kurz darauf wurde das Orchester zu einer Konzerttournee in die USA und nach Kanada eingeladen. Weitere Einladungen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Finnland, Portugal, Belgien, den Niederlanden, England, der Schweiz und Griechenland sowie jüngst aus Argentinien, Brasilien, Hongkong, Japan, Korea und Taiwan folgten. Die Sinfonia Varsovia konzertierte bereits in so ehrwürdigen Konzertsälen wie z.B. die Carnegie Hall in New York, das Théâtre des Champs Elysées in Paris, Barbican Centre in London, der Musikverein Wien, das Teatro Colón in Buenos Aires, die Suntory Hall in Tokio, der Herkulessaal in München sowie bei den Festivals in Salzburg, Aix-en-Provence, Montreux, La Roque d’Antheron, Schleswig-Holstein, dem Festival Pablo Casals.

Das Orchester besitzt ein fast uneingeschränktes Repertoire, das von Werken des 18. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht. So spielte die Sinfonia Varsovia Welturaufführungen der folgenden Komponisten: Krzysztof Penderecki, Witold Lutosławski, Marta Ptaszyńska, Paweł Szymański, Paweł Mykietyn, John Adams, Onute Narbutaite und Krzesimir Dębski.

Die besten Dirigenten der Welt standen bereits am Pult des Orchesters und viele hervorragende Solisten konnte die Sinfonia Varsovia bereits begleiten, wie etwa Martha Argerich, Placido Domingo, Gidon Kremer, Anne-Sophie Mutter, Murray Perahia und Vadim Repin. Das Orchester verfügt bereits über zahlreiche CD-, Radio- und TV-Aufnahmen. Mehr als 200 CDs wurden für die renommierten Firmen Deutsche Grammophon, Decca, Sony, EMI, Virgin Classics, Naxos, Denon Nippon Columbia, sowie für Polish – CD Accord, Polskie Nagrania, Bearton und den Radiosender DUX produziert.

1997 ernannte das Orchester Krzysztof Penderecki nach mehreren Jahren der Zusammenarbeit zum musikalischen Direktor und im Juli 2003 zum künstlerischen Direktor. Seitdem wurden viele gemeinsame Konzerte im In- und Ausland gegeben, die oft auch seine Kompositionen beinhalten, wie z.B. Sinfonietta per Archi, Sinfonietta Nr. 2, Konzert für Flöte, Konzert für Altgeige (auch in der Version für Cello und Klarinette), Stabat Mater, De Profundis, sowie Credo und Sieben Tore von Jerusalem. Unter der Leitung von Krzysztof Penderecki hat Sinfonia Varsovia mehrere CDs eingespielt, darunter auch sein Autorenalbum. Seit Juni 2008 hat der weltberühmte französische Dirigent Marc Minkowski die musikalische Leitung des Ensembles.

Die Gründung der SINFONIA VARSOVIA FOUNDATION erfolgte im Jahr 2000 durch Franciszek Wybrańczyk. 2004 übergab er die Verantwortung als Direktor der Sinfonia Varsovia an seinen Assistenten, den langjährigen Orchestermusiker Janusz Marynowski. Seit Januar 2008 ist Sinfonia Varsovia eine kommunale Kulturinstitution. Der Förderer des Orchesters ist die Stadt Warschau.


Bild: Tamaki Kawakubo

Tamaki Kawakubo

SOLISTIN: TAMAKI KAWAKUBO, Violine

Preisträgerin des international renommierten Tschaikowski Wettbewerbs Tamaki Kawakubo, Preisträgerin des Avery Fisher Karriere-Stipendiums im Jahr 1997, begann im Alter von fünf Jahren ihr Violinstudium in Los Angeles. Sie studierte mit Robert Lipsett an der R.D. Colburn Akademie der Darstellenden Künste in Los Angeles und mit Dorothy Delay und Masao Kawasaki an der Juilliard Schule. Vor kurzem beendete sie ihr Studium bei Zakhar Bron an der Hochschule für Musik in Zürich.

Als Preisträgerin der Silbermedaille beim Tschaikowski Wettbewerb 2002 und Gewinnerin des ersten Preises des „Internationalen Violinwettbewerbs Pablo Sarasate 2001“ ist die Violinistin Tamaki Kawakubo eine herausragende Virtuosin auf der Konzertbühne. Schnell hat sie sich als eine beeindruckende Künstlerin etabliert, die neben einer meisterhaften Technik eine Klangweite von samtweich bis greifend-dramatisch beherrscht. Sie trat mit namhaften
Orchestern auf wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra sowie den Sinfonieorchestern aus Detroit, Houston, Fort Worth, Cincinnati, Toledo, Quebec, Baltimore, San Francisco, Syracuse, North Carolina, Greensboro, Tucson, San Diego, Tacoma, Spokane, Honolulu, Winnipeg und dem New York Chamber Sinfonieorchester.

Nach der höchst erfolgreichen Zusammenarbeit mit Michael Tilson Thomas und den New World Symphonikern in den Jahren 2001/2002 begann Kawakubo die Saison 2002/2003 in den Vereinigten Staaten mit dem San Francisco Symphonic Orchestra. Sie gastierte auch beim El Paso und Colonial Sinfonieorchester und arbeitete mit Larry Rachleff und dem Sinfonieorchester II in Chicago zusammen. Weitere Engagements folgten beim Sinfonieorchestern Toledo sowie Knoxville und dem Rhode Island Philharmonic Orchestra. In Europa gastierte sie mit dem Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Eliahu Inbal und dem MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Fabio Luisi. Weiterhin gab sie zahlreiche Konzerte in Spanien, Deutschland, Litauen, Schweden, Russland und Japan.

Im Rahmen ihrer Japantourneen wird Tamaki Kawakubo vom Publikum begeistert gefeiert und von der Presse mit „hervorragend“ rezensiert. Regelmäßig gastiert sie dort mit den führenden Orchestern wie dem Yomiuri Sinfonieorchester, dem Sapporo Sinfonieorchester, dem Tokio Sinfonieorchester, dem Tokio Metropolitan Sinfonieorchester, dem Kyushu Sinfonieorchester, dem Kyoto Sinfonieorchester, dem Kanazawa Ensemble und dem Hiroshima Sinfonieorchester in den bedeutendsten Konzertsälen Japans.

In 2003 erschien Kawakubos Debüt CD mit Einspielungen der Konzerte von Mendelssohn und Tschaikowski bei Avex Classics. Im Mai 2007 erschien Frau Kawakubos zweite CD „Recital“ bei Avex Classics, mit Werken von Gershwin, Schostakowitsch, Saint-Saens, Sarasate, Chausson, Tschaikowski und Debussy in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Itamar Golan.

Ein besonderer Höhepunkt ihrer Konzerttätigkeit war die kammermusikalische Zusammenarbeit von Tamaki Kawakubo mit Christoph Eschenbach beim Schleswig-Holstein Festival. Weiterhin trat sie mit Maestro Eschenbach beim Ravinia Festival in Chicago auf, wo sie zuvor im Rahmen der renommierten Veranstaltungsreihe „Rising Stars“ zu Gast war. Die Zeitung „Chicago Tribune“ schrieb: „Sie spielte mit großartiger Beherrschung und Sicherheit, dabei schmiegte sich ihr großartiger Ton mit stets melodischer Art an Eschenbachs athletisches Klavierspiel.“

Jüngst gastierte sie beim Blossom Music Festival mit dem Cleveland Orchestra unter der Leitung von Jahja Ling, beim New Yorker Mostly Mozart Festival, tourte durch Japan als Solistin mit dem Mostly Mozart Festival Orchestra unter der Leitung von Gerard Schwarz und spielte mit den Boston Pops und John Williams. Tamaki Kawakubo spielt auf einer von der Nippon Foundation geförderten Stradivari von 1707.


Symbol: Detail

Programm:

Georg Philipp Telemann:
La Bizarre

Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 3, G-Dur, BMV 1048

Georg Friedrich Händel: 
Concerto grosso, B-Dur, op. 6, Nr. 7

Antonio Vivaldi:
Die vier Jahreszeiten

Konzert in E-Dur, op. 8, Nr. 1, RV 269 „Der Frühling“
Konzert in g-Moll, op. 8, Nr. 2, RV 315 „Der Sommer“
Konzert in F-Dur, op. 8, Nr. 3, RV 293 „Der Herbst“
Konzert in f-Moll, op. 8, Nr. 4, RV 297 „Der Winter“


Bild: Info

Hinweis:

  • Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten!
  • In den  Eintrittspreisen sind, sofern nicht anders angegeben, die System-, Ticket- und Verkaufsgebühren bereits enthalten.
  • Kartenvorverkauf: beim TicketService Worms sowie bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.
  • Ticketinfo
  • Stadtplan: Dreifaltigkeitskirche

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