Der fliegende Holländer

am Samstag, 15.05.2010

im Pfalztheater Kaiserslautern (Willy-Brandt-Platz 4–5)

Beginn: 19.30 Uhr

Abo-Preis: ab 64,50 Euro (6 Aufführungen inkl. Shuttle-Service)  
 

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(aus dem aktuellen Spielplan des Städtischen Spiel- und Festhauses Worms)

 

Oper von Richard Wagner

Fluch, Liebe und Erlösung in Richard Wagners "Romantischer Oper"

Die Fabel vom Fliegenden Holländer erzählt „von einem Kapitän, der einst bei allen Teufeln geschworen, dass er irgendein Vorgebirge umschiffen wolle, und sollte er auch bis zum Jüngsten Tage segeln müssen. Der Teufel hat ihn beim Wort gefasst, er muss bis zum Jüngsten Tag auf dem Meer herumirren, es sei denn, dass er durch die Treue eines Weibes erlöst werde.“
So beschrieb der deutsche Dichter Heinrich Heine das Schicksal des sagenumwobenen Holländers. Die stürmische Seefahrt, die Richard Wagner auf seiner Flucht aus Riga erlebte, inspirierte den Komponisten dazu, diesen Stoff zur Grundlage einer romantischen Oper zu machen. Am 2. Januar 1843 wurde sein „Fliegender Holländer“ an der Dresdner Hofoper uraufgeführt.

Der philosophische Gedanke des Werks besagt, dass Mitleid und Liebe bis zur Selbstaufopferung Erlösung für fremde Schuld schaffen können. Senta ist die Frau, die den Holländer schlussendlich von seinem Fluch erlöst. So bildet ihre Ballade durch die Verwendung des Holländer- und des Erlösungsmotivs den musikalischen wie auch den inhaltlichen Kern der Oper. In Wagners„Fliegendem Holländer“ sind französische und italienische Vorbilder zwar noch spürbar, doch setzte der Komponist erstmalig die dem Sprachrhythmus angepasste dramatische Melodie ein, die fortan seinen Kompositionsstil bestimmen sollte.


Bild: Detail-Symbol

Musikalische Leitung: Till Hass

Bühne: Thomas Dörfler

Chor: Ulrich Nolte


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