Lemminge regeln seine Geburtenrate...
Eisfuchs, Polarfuchs, Weiß- oder Blaufuchs, nennt man den arktischen Räuber. Seine Hauptbeute sind Lemminge. Die Anzahl der jungen Eisfüchse hängt von der Anzahl dieser arktischen Wühlmäuse ab: Gibt es viele Lemminge kommen viele Fuchswelpen zur Welt. Gibt es wenige, werden die Fuchsweibchen nicht ranzig und bekommen auch keine Jungen. So reguliert das Beutetier den Bestand des Räubers.
Der dichte Pelz ist das Markenzeichen des Eisfuchses. Er kann Temperaturen bis - 70 Grad aushalten und ist damit Rekordhalter unter den Säugetieren. Zum Winter wechselt sein Fell die Dichte und Farbe: Der Weißfuchs trägt dann einen schneeweißen Pelz, der Blaufuchs wird hellgrau bis braunschwarz. Im Sommer tragen alle Eisfüchse ein braunes Tarnkleid.
Die Unterseiten der Pfoten sind so dicht behaart, dass sie die Fußballen fast verdecken. Dies brachte dem Eisfuchs den Namen "Hasenfüßiger" (lagopus) ein.
Steckbrief
| Lebensraum: | Tundra, Küste, karges Hügelland |
| Gewicht: | 2,5 - 8 kg |
| Lebenswerwartung: | 10 Jahre |
| Fortpflanzung: | 3 - 12 Welpen |
| Feinde: | Bär, Vielfraß, Schnee-Eule, Mensch |
| Besonderheit: | Folgt in Notzeiten Eisbär und Wolf und frisst deren Nahrungsreste |
| Nahrung: | Kleine Säugetiere, Eier, Aas, Seevögel, Beeren |