Im Rahmen des Demografieprojektes für die Stadt Worms wurde die mit höchster Priorität versehene Maßnahme umgesetzt und im Wormser Rathaus eine Anlaufstelle für Migration und Integration geschaffen. Betreut wird das Projekt von Elisabeth Gransche und Sabine Müller.
Februar 2009 bis Februar 2012 - Das Integrationskonzept und seine Umsetzung.
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Die Mitarbeiter der Stelle Migration und Integration sind Anlaufstelle für alle Institutionen und Personen in Worms, die sich mit dem Thema Migration befassen. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es, in Zusammenarbeit mit Verwaltung, Politik und Verbänden Konzepte und Maßnahmen zur Integrationsförderung zu erarbeiten und umzusetzen. Angesiedelt ist die Stelle im Bereich Stadtentwicklung. Damit ist einer engen Anbindung zu anderen Themenfeldern wie Demografie, Wirtschaftsförderung oder Gleichstellung organisatorisch Rechnung getragen worden.
„Die Beauftragten für Migration und Integration arbeiten dabei nicht in Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen. Es geht nicht darum, die Beratungstätigkeit privater Institutionen oder die funktionierende Zusammenarbeit von Ausländerbeirat und Geschäftsstelle zu übernehmen oder zu ersetzen, so Volker Roth, Bereichsleiter Stadtentwicklung. „Ziel ist vielmehr, die bestehenden Angebote zu vernetzen. Hinzu kommen neue inhaltliche Schwerpunkte, die sich aus dem geplanten Landesgesetz über die Einrichtung von kommunalen Beiräten für Migration und Integration ergeben werden.“ Damit hatte sich auch bei einem Workshop in Worms im Mai 2008 die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Rheinland-Pfalz beschäftigt.