Soziale Stadtteilentwicklung Wormser Süden

Der Wormser Süden wurde im Jahr 2004 Programmgebiet der Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative „Soziale Stadt“.  Diese Initiative dient der Stabilisierung und Weiterentwicklung von „Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf“. Die Wohn- und Lebensverhältnisse in diesen Stadtteilen, in denen sich soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Probleme häufen, sollen verbessert werden.

 
Bild: Logo der Sozialen Stadtentwicklung Wormser Süden

Das Wohngebiet Boosstraße/Horchheimer Straße, stets als sozialer Brennpunkt bezeichnet, wurde vom Wormser Stadtrat als Pilotstandort und Ausgangspunkt für die Entwicklung des Wormser Südens ausgewählt.  Das Quartier liegt in einem Industriegebiet am Rande der Stadt Worms und ist begrenzt durch eine Bahnlinie auf der einen Seite und eine stark befahrene Durchgangsstraße auf der anderen Seite.  Im Wohngebiet wohnen ca. 300 Menschen, davon etwa 25 % mit Migrationshintergrund u.a. aus der Türkei, Pakistan und Afrika. Der Anteil der Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Grundsicherung ist im Verhältnis  erheblich höher als in der Gesamtstadt. Das Wohngebiet diente viele Jahre  - z.T. noch heute - als Einweisungsgebiet für Obdachlose.


Träger und Kooperationspartner




Bild: Logo der Stadt Worms

Stadt Worms

Die Soziale Stadtteilentwicklung im Wormser Süden wird vom Bereich 5 - Soziales, Jugend und Wohnen der Stadtverwaltung Worms koordiniert. Zentrale Kooperationspartner sind dabei das Diakonische Werk Worms-Alzey sowie die Wohnungsbau GmbH Worms. Von 2004 - 2008 koordinierte die Stadt Worms (lokaler Koordinator) die LOS-Mikroprojekte.

Bild: Logo des Diakonischen Werkes Worms-Alzey

Diakonisches Werk Worms-Alzey

Das Diakonische Werk Worms-Alzey mit dem Stadtteilbüro Wormser Süden und dem Quartiermanagement, Sozialberatung sowie der Spiel- und Lernstube "Die Vorstadtkrokodile".

Bild: Logo der Wohnungsbau GmbH Worms

Wohnungsbau GmbH Worms

Die Wohnungsbau GmbH Worms ist Kooperationspartner bezüglich Wohnungsmodernisierung, Wohnumfeldmaßnahmen sowie bauliche und soziale Infrastruktur.


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