Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof

Die "Visitenkarte" der Stadt soll schöner werden. Neben der Verbesserung des Erscheinungsbildes des Bahnhofs ist die Verbesserung des Services für die Fahrgäste erklärtes Ziel der Stadt. Zu den spektakulärsten Maßnahmen zählt das "Einschieben" der neuen Unterführung an einem Stück, mit immerhin 400 Tonnen Gewicht.

 
Bild: Oberbürgermeister Michael Kissel drückt den Startknopf zum Verschub

Oberbürgermeister Michael Kissel drückt den Startknopf zum Verschub der Fussgänger- unterführung

Oberbürgermeister Michael Kissel drückt Startknopf

Herausragendes Ereignis erfolgreich bewältigt.

Die Fussgängerunterführung unter dem Wormser Hauptbahnhof ist wichtiges Bindeglied zwischen den Stadtteilen. Die Tage der alten, unfreundlichen Unterführung sind gezählt. Die neue, über 6 Meter breite Unterführung wird hell und freundlich sein. Am 16. August 2006 wurde der 400 Tonnen Baukörper an die Stelle der alten Unterführungen verschoben.

Sehen Sie hierzu folgende Videoclips (wmv):

 

Bild und Link: Videoclip zum Herunterladen (3,4 MB) Der Baukörper wird angehoben ...hier

 

Bild und Link: Video zum Herunterladen (700 KB) Der Verschub beginnt ...hier

 

Bild und Link: Video zum Herunterladen (4,5 MB) Vorwärtsbewegung des Baukörpers ...hier

 

Bild und Link: Video zum Herunterladen (4 MB) Die Hydraulikteller im Einsatz ...hier

 

Bild und Link: Video zum Herunterladen (2 MB) Finale ...hier

 


Bild: Die neue Fussgängerunterführung für den Wormser Hauptbahnhof wiegt 400 Tonnen

Die neue Fussgängerunterführung für den Wormser Hauptbahnhof wiegt 400 Tonnen

Bild: Die neue Fussgängerunterführung für den Wormser Hauptbahnhof wird eingeschoben

400 Tonnen setzen sich auf Luftkissen in Bewegung

Bild: Die neue Fussgängerunterführung für den Wormser Hauptbahnhof wiegt 400 Tonnen

30 Meter in netto 30 Minuten

Bild: Die neue Fussgängerunterführung für den Wormser Hauptbahnhof wiegt 400 Tonnen

Die neue Unterführung passt genau

Stadt, Bahn und Land kooperieren

Der Bahnhof Worms soll zur Verbesserung des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs umgebaut bzw. modernisiert werden. Der Bahnhof Worms soll so ausgebaut werden, dass er den Anforderungen an eine attraktive öffentliche Verkehrsbedienung entspricht.

Beteiligte an der Gesamtbaumaßnahme sind die Stadt Worms, DB Station&Service.

Auch das Land ist bei der Finanzierung sehr stark mit eingebunden. Die Stadt Worms tritt für die Verlängerung der Fußgängerunterführung als Maßnahmenträger auf.

• Kosten Gesamtprojekt: ca. 2,3 Mio. Euro

• Baubeginn: 25.04.2006

• Sperrzeit für Verschub: 11.08. – 21.08.2006

• Verschub: vorr. 16.08.2006

• vorraus. Bauende: Ende Oktober 2006

• Abmaße Rahmenbauwerk: Länge ca. 16m, Breite ca. 7m,
   Höhe ca. 3,75m

• Lichte Abmessungen: Länge ca. 16m, Breite ca. 6m,
   Höhe ca. 2,75m

• Breite jetziger Dienstgang: ca. 1,70m

• Gewicht Rahmenbauwerk: ca. 400 t

• Verschubstrecke: ca. 30m


Eine Bildergalerie zur neuen Unterführung finden Sie ...hier


Details:

Eine Weiterführung ab Bahnsteig 3 zu den westlich der Bahn gelegenen Stadtteilen ist bisher nur über den von der DB freigegebenen Dienstgang möglich.

Mit einer Breite von 1,70m ist dieser nur unzureichend geeignet, die Bedürfnisse an eine sichere Fußgängerführung zu erfüllen. Im Zuge der Erneuerung der Verkehrsstation hat sich die Stadt nun entschlossen, diesen Dienstgang abzubrechen und in gleicher Größe zu ersetzen wie im DB-Abschnitt (6,00m Durchgangsbreite).

Der bestehende Dienstgang muß abgebrochen werden, um die neue FU von Westen her an die bereits bestehende Fußgängerunterführung als Rahmenbauwerk einschieben zu können.

Zur Durchführung des Einschubes müssen die Gleise 5 bis 7 im zukünftigen Baugrubenbereich zurückgebaut, der Dienstgang unter den Gleisen abgebrochen und die Baugrube hergestellt (offener Verbau) werden.

Danach kann der Einschub mittels hydraulischer Pressen erfolgen. Dabei wird die Versschubbahn direkt vor dem Dienstgang positioniert, um einen möglichst kurzen Weg für den Verschub des geschlossener Stahlbetonrahmens zurücklegen zu erzielen. Das Bauwerk wird für den Verschub mit hydraulischen Pressen angehoben und auf einer Stahlgleitbahn mittels Fluid System in seine Endlage verschoben.

Unmittelbar danach kann die Baugrube wieder verfüllt und die Gleise 5 bis 7 wieder in ihrer ursprüngliche Lage angebracht werden kann.

Zeitplan:

Herstellung Rahmenbauwerk inkl. Baustelleneinrichtung, Umlegung des Fußweges sowie Leitungssicherungen 24.04.2006 – 10.08.2006

Einbau Rahmenbauwerk inkl. Ausbau der Schienen, Baugrubenaushub, Einschub Rahmenbauwerk, Einbau Bahnsteigfertigteil, Bauwerkshinterfüllung sowie Einbau der Schienen 11.08.2006 – 21.08.2006

Rückbau inkl. Wiederherstellung des Rampenzugangs, Elektroarbeiten Beleuchtung FU-Verlängerung, Restarbeiten 22.08.2006 – 30.10.2006


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