IGS eröffnet mit Ministerin Ahnen (04.08.2008)

Für 120 Kinder und deren Eltern aus Worms und der Region war der heutige Montag ein ganz besonderer Tag: Die neue "IGS-Worms", so der offizielle Name der Integrierten Gesamtschule (IGS) am Standort Kerschensteiner Schule in Worms-Horchheim, ging an den Start.

 
Bild (v.l.): Doris Ahnen, Michael Kissel, Jens Guth und Schüler der neuen IGS:

Schicken mit roten Luftballons ihre Wünsche für das neue Schuljahr in den Himmel: Schülerinnen und Schüler der neuen "IGS Worms" (im Bild v.l.: die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen, Oberbürgermeister Michael Kissel und der Wormser Landtagsabgeordnete Jens Guth)

Kinder gezielt und individuell fördern

Als besonderen Gast konnte Schulleiterin Ulrike Dagne die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen begrüßen, die zusammen mit den neuen fünften Klassen eine Luftballon-Aktion startete. Auf den Grußkarten am Luftballon hatten die Kinder ihre Wünsche für das neue Schuljahr geschrieben.

Auch Oberbürgermeister Michael Kissel, der SPD-Landtagsabgeordneter Jens Guth und die Ortsvorsteher Volker Janson, Karl-Heinz Henkes und Heinz Wössner waren gekommen um den Kindern und dem neuen Kollegium alles Gute zu wünschen.

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Kissel, wie wichtig es sei, allen Kindern beste Bildungschancen zu ermöglichen und sie gezielt und individuell zu fördern. Dafür biete die neue Schulform beste Vorraussetzungen. "In den Schulstandort Worms wird in den nächsten Jahren viel investiert", so der Oberbürgermeister. Dies gelte besonders für die Kerschensteiner Schule. "Wir wollen die Schule nicht nur erweitern, sondern von Grund auf sanieren, um auch einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung zu leisten", so Kissel.

Wichtig für Ortsvorsteher Janson war, dass die Schule mit Oberstufe eingeführt wird. Auch dies war lange umstritten – aber die richtige Entscheidung, wie er betonte. Janson sicherte zu, sich weiter um "seine Schule" in Horchheim zu kümmern.

Der Wormser Landtagsabgeordnete und SPD-Chef Jens Guth erinnerte an die ursprünglichen Anmeldezahlen, die deutlich über der Aufnahmekapazität lagen. Guth erklärte, dass die Eltern damit die Entscheidung des Stadtrates unterstützt und bekräftigt hätten. Er bedauerte aber zugleich, dass 95 Kinder und deren Eltern eine Absage erhalten mussten, die sich ebenfalls für diese Schulform entschieden hätten.

Abschließend fand Ministerin Ahnen noch Zeit, um mit dem neuen Kollegium ins Gespräch zu kommen.


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