Das Wormser Gründerzentrum im Stadtteil Pfeddersheim, das seit 2003 monatliche Informationsabende und geförderte Seminare anbietet, hat die Zahl von über 1000 Seminarbesuchern überschritten.
Dass Existenzgründungen gut vorbereitet werden müssen, ist hinlänglich bekannt. Unterstützung bietet hierbei das Wormser Gründerzentrum in Pfeddersheim und dies mit Erfolg. Mittlerweile besuchten über 1.000 Gründungswillige die Informationsveranstaltungen des Gründerzentrums.
„Erster Baustein einer aussichtsvollen Selbstständigkeit ist eine gute Beratung im Vorfeld. Die beeindruckende Resonanz dieses Bildungsangebotes bestätigt das erfolgreiche Beratungsmodell des Gründerzentrums und ist zugleich Beleg für eine funktionierende Netzwerkstruktur in Worms“, bilanziert Oberbürgermeister Michael Kissel.
Das Gründerzentrum bietet seit 2003 monatliche Informationsabende und geförderte mehrtägige Seminare in Kooperation mit der IHK Rheinhessen und dem Institut für Unternehmensgründung IFU Nelles aus Aachen an. „Die Informationsbeschaffung ist wichtige Grundlage bei der Planung einer beruflichen Selbstständigkeit. Deshalb leisten wir eine umfassende Beratung und kompetente Hilfestellung zu vielen Fragen, die bei der Entscheidung, ein eigenes Unternehmen zu gründen, von Bedeutung sind“, erklärt André Ammelburger, Existenzgründungsberater bei der IHK Rheinhessen.
Die Seminarinhalte sind vielfältig und den Bedürfnissen von Neugründungen angepasst. Neben der Wahl der richtigen Rechtsform und speziellen Fördermöglichkeiten werden ebenso die Erstellung eines Businessplans, Marketing oder die Gründung aus der Arbeitslosigkeit behandelt. „Statistisch betrachtet gründen ca. 20% der Beratenen. Demnach sind seit Einführung dieser Bildungsangebote über 200 neue Firmen in Worms und der Region gegründet worden“, erklärt Oliver Stojiljkovic, Mitarbeiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt Worms mbH (wfg).
Das Gründerzentrum gilt jedoch nicht nur als Beratungszentrum. Es bietet Existenzgründenden eine erste unternehmerische Startplattform durch günstige Büroangebote mit zusätzlichen kostenlosen Leistungen. Momentan nutzen 13 Firmen das Angebot in Pfeddersheim und sorgen somit für eine Auslastung von über 70 %. Aber auch die restlichen freistehenden Büroräume sollen zeitnah wieder künftigen Gründern als Startbasis dienen. „Durch den Zusammenschluss mit der Wirtschaftsförderung und den damit verbunden Kosteneinsparungen sind wir nun in der Lage, verstärkt in das Objekt zu reinvestieren“, berichtet Volker Roth, Geschäftsführer der wfg.
Um der Nachfrage von Kleingründungen gerecht zu werden, sollen künftig mehrere Großraumbüros in kleinere Einheiten umfunktioniert werden. Dass diese Strategie erfolgreich sein kann, belegen erste Neuvermietung bereits abgetrennter Räume.
Auch künftig wird das Gründerzentrum den Angebotsmix aus Unternehmensstandort und Beratungsleistung für Gründende vorhalten. „Die nächsten Seminare finden bereits im Dezember statt und werden auch in 2010 eine Fortsetzung finden“, blickt Stojiljkovic in die Zukunft.