Minister übergibt 4,6 Millionen Euro für KuTaZ (12.01.2009)

Stolze 4.626.000,- Euro als sog. "Bewilligungsbescheid" hat der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch heute Oberbürgermeister Michael Kissel als weitere Rate der Landesförderung für den Neubau des Kultur- und Tagungszentrums und die Sanierung des Spiel- und Festhauses überreicht.

 
Bild: der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (links) mit Oberbürgermeister Michael Kissel

Der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (links) übergibt Oberbürgermeister Michael Kissel den Bewilligungsbescheid über 4,6 Millionen Euro

Bild: Karl Peter Bruch (links) wirft einen Blick auf die Baustelle Kultur- und Tagungszentrum Worms

Zuvor warf er vom Dach des Info-Containers aus einen Blick auf die Baustelle

Bild: die verschneite Baustelle Kultur- und Tagungszentrum Worms am 12.01.2009

Wegen der eisigen Temperaturen ruhen die Arbeiten derzeit

Land gibt insgesamt rund 13,3 Millionen Euro dazu

Als "ambitioniertes Bauvorhaben" nicht nur für die Stadt Worms, sondern für das gesamte Land Rheinland-Pfalz bezeichnete Innenminister Bruch das Wormser Bauprojekt.

Insgesamt wird der Neubau eines Kultur- und Tagungszentrums und die Sanierung des Spiel- und Festhauses rund 41 Millionen Euro brutto kosten. Wichtig dabei sind die netto-Kosten von rund 34 Millionen Euro, da die Stadt die Mehrwertsteuer in Abzug bringen kann. Auf die verbleibenden rund 34 Millionen Euro erhält die Stadt Landeszuschüsse von insgesamt rund 13,3 Millionen Euro.

Erste Raten in Höhe von 5,874 Miollionen Euro sind bereits geflossen, jetzt kommen weitere 4,626 Millionen dazu. Am Ende hofft die Stadt auf weitere 2,477 Millionen Euro mehr an Landeszuschuss, um etwaige Kostensteigerungen z.B. bei den Stahlpreisen kompensieren zu können.

"Die werden sicher kommen" signalisierte der Minister.

"Die Grundidee hat uns überzeugt, Worms ist Oberzentrum und muss sich entsprechend positionieren", befürwortet Minister Bruch das Wormser Projekt.

Bislang liege man fest im Zeit- und Kostenrahmen, auch wenn die andauernde Kälte derzeit zu einem Baustopp führt. "Das können wir sicher wieder aufholen, wir haben zeitliche Puffer einkaklkuliert", beruhigt der städtische Leiter für Planen und Bauen, Thomas Rudolph.

Oberbürgermeister Michael Kissel zeigte sich sehr erfreut, dass der Minister nicht nur kam, um die Fördermittel zu überreichen, sondern sich selbst vor Ort einen Überblick über den Baufortschritt zu machen.

"Wir sind bislang mit dem Verlauf sehr zufrieden, ich danke allen Beteiligten!", zeigte sich der Oberbürgermeister nicht nur ob der Fördermittel bestens gelaunt.

"Von Anbeginn haben wir dem Projekt größtmögliche Transparenz verliehen. Nicht nur direkt vor Ort mittels Info-Container und Aussichtsplattform, auch mit Führungen im alten Spiel- und Festhaus haben wir den Bürgerinnen und Bürgern ausführlich den Aufwand und die z.T. schwierigen Details gezeigt." Auch auf der städtischen Homepage sind sämtliche Fakten nachzulesen.

Schon im Spätsommer 2009 will man ein "Richtfest" feiern. Sobald die Temperaturen die "Null-Grad-Grenze" überschreiten, wird mit den Rohbauarbeiten fortgefahren. Demnächst soll der Stahlbau für die Dach- und Fassadenkonstruktion beginnen, danach wird das Dach gleich eingedeckt.


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