Andreaskirche

Die dreischiffige romanische Basilika mit geradem ("Wormser") Chorabschluss und ohne Querschiff war Stiftskirche des Andreasstiftes (heute Museum der Stadt Worms). Der Kirchenbau zeigt Formen des frühen 13. Jahrhunderts. Gotische Veränderungen sind in der Kirche wie im anschließenden Kreuzgang zu finden.

 
Andreasstift

Andreasstift

Heute Heimat des städtischen Museums 

Die dreischiffige romanische Basilika mit geradem ("Wormser") Chorabschluss und ohne Querschiff war Stiftskirche des St. Andreasstiftes. Eine erste Kirche wurde vor 1000 als Bergkloster vor der Stadt gegründet. Bischof Burchard verlegte die Kirche im Jahr 1020 an die heutige Stelle. Es war ein recht armes Stift und entsprechend war die Qualität der verwendeten Baumaterialien.

Der eigentlich romanische Bau erhielt nach einem Brand im Jahr 1200 gotische Fenster, wurde von den Franzosen im Pfälzischen Krieg 1689 abermals abgebrannt. Um 1761 folgte die Restaurierung.

Im Zuge der Sekularisation wurde das Andreasstift 1800 aufgelöst, die Kirche weltlichen Zwecken zugeführt. Zu dieser Zeit wurden die Fenster im Untergeschoss herausgeschlagen um Rundbögen einzusetzen. Diese dienten nicht dem besseren Lichteinfall, sondern zur Ein- und Ausfahrt der Wormser Feuerwehr, die in dieser Zeit mit ihren Pferdegespannen in der ehemaligen Kirche untergebracht war. Auch der städtische Leichenwagen hatte dort seinen Platz.

Seit 1930 dient das Gebäude der Stadt nun als Museum der Stadt und wird seit 2007 Stück für Stück restauriert.

Quelle (Textteile): regionalgeschichte.net

 

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Wo? - Weckerlingplatz (Innenstadt, nahe Dom)

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Andreaskirche
Weckerlingplatz 7
67547 Worms  

 

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