Die Luther-Nüsse

"Süß und herb ist die Nuß und nicht immer leicht zu knacken"

Wollten Sie immer einmal wissen, wobei es sich bei den Wormser Luther-Nüssen handelt? Dann lesen sie die ganze Geschichte über die kuriose Herkunft:

 
Bild:Luther Nuss

Souvenir-Packung der "Luther-Nüsse"

Bild:Worms zur Zeit Luthers

Worms zur Zeit Luthers

Bild:Luther als Kind beim Nussbaum

Luther als Kind beim Nussbaum

Die Luther-Nuss

Martin Luther schreibt über sein Elternhaus, in dem er im Kreis von sechs Geschwistern aufwuchs, es sei eng und streng gewesen. Schon geringe Versäumnisse und Vergehen wurden schwer bestraft. Einmal fand die Mutter eine Nuss in Martins Tasche. Dafür wurde er von ihr gezüchtigt, dass noch am anderen Tag blutige Striemen sichtbar waren.

Nach Überlieferung aus jener Zeit wurden Walnüsse nach der Ernte sofort geschält und in kochendem Pflaumenmus gesiedet, um zu besonderen Anlässen als Köstlichkeit dargereicht zu werden. Um solch eine gesiedete Walnuss muss es sich bei Martin gehandelt haben.

Diese hat nun die Konditorei Schmerker als Praline aus einem in Mus marinierten Walnuss in einer feinen Schokoladenhülle nachempfunden.

(Quelle: Rudi H. B. Schönbrodt)

 

                                        Hast du

                                    die Gabe von

                                          Gott,

                                     gewaltiger,

                                          höher,

                                      gelehrter,

                                          edler,

                                       bist denn

                                         andere,

                                        so denke,

                                 dass er dir befohlen,

                                         anderen

                                          damit

                                       zu dienen!

                                  Dr. Martin Luther


Bild: Luther Statue

Luther-Statue

Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms 1521

Wenn ich nicht durch Schriftzeugnisse oder einen klaren Grund widerlegt werde - denn allein dem Papst oder den Konzilien glaube ich nicht, da es feststeht, dass sie häufig geirrt und sich auch selbst widersprochen haben - so bin ich durch die von mir angeführten Schriftworte bezwungen. Und solange mein Gewissen durch die Worte Gottes gefangen ist, kann und will ich nichts  widerrufen, weil es unsicher ist und die Seligkeit bedroht,  etwas gegen das Gewissen zu tun.

                                    Gott helfe mir.

                                           Amen.


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