Soforthilfeprogramm des Landes

Städtische Wirtschaftsförderung Ansprechpartner vor Ort / OB Michael Kissel: "Auch Wormser Unternehmen von Finanzkrise betroffen. Sonderprogramm des Landes kann helfen aus der Krise zu gelangen"

 
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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (Rheinland-Pfalz)

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Investitions- und Strukturbank (ISB)

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Wirtschaftsförderungs-
gesellschaft für die Stadt Worms mbH

Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Worms

Auch in Worms sind Unternehmen zum Teil massiv von den Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise betroffen. Bereits vor Wochen hatten Oberbürgermeister Michael Kissel und MdL Jens Guth am Rande einer wirtschaftspolitischen Dialogveranstaltung mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering erste Gesprächskontakte mit betroffenen Unternehmen hergestellt.

Wirtschaftsminister Hering hatte auf das vom Land Rheinland-Pfalz aufgelegte Sonderprogramm hingewiesen, mit dem Unternehmen unterstützt werden sollen, die mit den Folgen der aktuellen Finanzkrise kämpfen. Ziel ist neben der kurzfristigen Sicherung der Zahlungsfähigkeit von unverschuldet in Liquiditätsprobleme geratenen Unternehmen auch die Schaffung von Perspektiven für von Entlassungen bedrohte oder bereits entlassene Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Über dieses Soforthilfeprogramm des Landes informierte Ministerialrätin Dr. Ingeborg Kiesewetter vom Wirtschaftsministerium dieser Tage den Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel und Verantwortliche der städtischen Wirtschaftsförderung in einem vertiefenden Gespräch.


Soforthilfeprogramm des Landes

Die Sonderkonditionen sind zunächst auf ein Jahr begrenzt. Das Programm umfasst insbesondere eine Aufstockung des Bürgschaftsrahmens der Landesregierung um 400 auf 800 Millionen Euro im Jahr 2009; die Auflage eines Sonderbürgschafts- und -darlehensprogramms der Investitions- und Strukturbank ISB; eine Beschleunigung der Bürgschaftsverfahren sowie den unternehmensbezogenen Einsatz von Mitteln der Arbeitsmarktförderung und die Einrichtung einer ressortübergreifenden Koordinierungsstelle. Als Ergänzung der bestehenden Mittelstandsförderung im Rahmen des Sonderprogramms der ISB können dazu Betriebsmitteldarlehen der ISB bis zur Höhe von einer Million Euro mit einer 60-prozentigen Haftungsfreistellung zu marktüblichen Zinsen vergeben werden.

"Das zunächst auf ein Jahr beschränkte Programm kann in der Regel von Unternehmen genutzt werden, deren Auftragseingang oder Umsatz in den letzten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mindestens 25 Prozent eingebrochen ist. Das neu aufgelegte Programm wird als Darlehensinstrument im üblichen Hausbankverfahren abgewickelt", informiert Dr. Ingeborg Kiesewetter.

"Von der Finanzkrise sind leider auch Unternehmen am Standort Worms betroffen, die auf Grund der stagnierenden bzw. schwierigen Auftragslage Kurzarbeit angemeldet haben", blickt OB Michael Kissel besorgt auf Teile der Wormser Wirtschaft. Das Soforthilfeprogramm des Landes eröffne positive Perspektiven, die Krise zu bewältigen, wertvolle Arbeitsplätze zu erhalten und wieder zu wirtschaftlicher Stabilität zu gelangen, so Kissel.


Ziel ist Unterstützung

Mit dem Ziel, insbesondere mittelständische Unternehmen in Rheinland-Pfalz, die einen nachweisbaren Auftrags- bzw. Umsatzeinbruch erlitten haben, zu unterstützen, ist darüber hinaus eine Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent bei Betriebsmittelkrediten der Hausbanken möglich (statt normalerweise 60 Prozent).


Kontakt

Zur Koordinierung des Sofortprogramms und als unmittelbarer Ansprechpartner für die Unternehmen und die Arbeitnehmervertretungen wurde beim Wirtschaftsministerium eine ressortübergreifende "Koordinierungsstelle Unternehmenshilfe und Beschäftigungssicherung" eingerichtet. Sie ist unter der Telefon-Nr. 06131/16-2777 bzw. Email-Adresse: koordinierungsstelle@mwvlw.rlp.de zu erreichen.

"Als örtliche Kontaktstelle für betroffene Unternehmen steht in Worms die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hilfreich zur Seite. Sie informiert gerne im persönlichen Gespräch über das Soforthilfeprogramm des Landes und die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme", erklärt Michael Müller, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung im Bereich 7 – Stadtentwicklung (Tel. 06241/853-2310, Email: michael.mueller@worms.de)


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