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10 Jahre Nibelungenmuseum | PRESSE
SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz, Sendung vom Donnerstag, 18.8.2011 | 17.00 Uhr
10 Jahre Nibelungenmuseum

Die Nibelungensage gehört zu Worms wie der Rhein oder der Dom. Und weil sie so eng mit der Stadt verbunden ist gibt es dort seit 10 Jahren ein Nibelungenmuseum, gelegen direkt an der alten Stadtmauer. Seit Donnerstag feiert das Museum Geburtstag. Zeit für eine Bilanz.
Nibelungen Kurier / 18.08.2011
Siegfried und die wilden Zwanziger
10 Jahre Nibelungenmuseum: Auftakt mit Filmklassiker im LincolnTheater / Buntes Programm bis Sonntag
Von Marcel Pfeiffer

Der Pianist und Leiter der Pfälzischen Musikschule, Kai Adomeit, spielte zum Auftakt des Jubiläums-
programms die Originalbegleitung zu Fritz Langs Stummfilm "Die Nibelungen". .. Foto: Marcel Pfeiffer
Von Marcel Pfeiffer Am Wochenende geht in Worms das Nibelungenfieber um. Zu seinem zehnjährigen Bestehen präsentiert sich das Nibelungenmuseum bis Sonntag mit einem bunten Programm aus Vorträgen, Führungen, Vorführungen, Lesungen und Workshops. Bei der Auftaktveranstaltung zeigte man am Donnerstag im LincolnTheater Fritz Langs Stummfilmklassiker "Die Nibelungen" mit Pianobegleitung von Kai Adomeit. "SWR3-Kinomän" Jo Müller erzählte im Vorfeld einige Anekdoten rund um Fritz Lang und die Entstehung des Films aus dem Jahre 1924, der zu seiner Zeit tricktechnisch eine Sensation war und den Grundstein für heutige Spezialeffekte legte.
"Nicht zuletzt die 18-monatige Drehzeit verdeutlicht den Aufwand, der für den Zweiteiler betrieben wurde", so Müller. Lang sei für seine Pedanterie berüchtigt gewesen und habe ein straffes Regime geführt. Um auch beim Dreh der Nibelungen alles unter Kontrolle zu haben, hätte man die Nibelungenstadt samt Dom sowie den Palast des Hunnenkönigs Etzel auf dem Freigelände der Filmstudios Babelsberg mit monumentalen Kulissen in Szene gesetzt. Filmgrößen wie George Lucas und Steven Spielberg ließen sich später von Langs Kulissen und Spezialeffekten inspirieren.
Als Impulsgeber solle auch das Nibelungenmuseum seine Besucher inspirieren und deren Interesse an Geschichte wecken, sagte Oberbürgermeister Michael Kissel während seines Grußwortes zum Auftakt des Jubiläumsprogramms. Das Stadtoberhaupt nutzte den Anlass, um "den zahlreichen Akteuren vor und hinter den Kulissen" seinen Dank auszusprechen. Das anfänglich umstrittene Vorhaben Nibelungenmuseum dürfe man heute als Erfolgsprojekt bezeichnen. Beweisen würden das nicht zuletzt die Besucherzahlen, welche sich im landesweiten Vergleich durchaus "sehen lassen" könnten.
Dass diese Meinung noch nicht alle Mitbürger teilen, wusste Dr. Olaf Mückain zu berichten. "Wenn das Nibelungenmuseum so jung ist, wie die Diskussion, die es heute noch auslöst, müsste man doppelt gratulieren", so der Museumsleiter. Es sei zweifelsfrei anders als die meisten Museen. Doch genau hier liege auch sein Reiz. Zum Geburtstag wolle man keine rauschende Party feiern und sich "in teure Schale" werfen, sondern das Museum so zeigen, wie es ist - spannend und für fast jede Altersgruppe erlebbar.
Filmgrößen wie George Lucas und Steven Spielberg ließen sich später von Langs Kulissen und Spezialeffekten inspirieren.
Als Impulsgeber solle auch das Nibelungenmuseum seine Besucher inspirieren und deren Interesse an Geschichte wecken, sagte Oberbürgermeister Michael Kissel während seines Grußwortes zum Auftakt des Jubiläumsprogramms. Das Stadtoberhaupt nutzte den Anlass, um "den zahlreichen Akteuren vor und hinter den Kulissen" seinen Dank auszusprechen. Das anfänglich umstrittene Vorhaben Nibelungenmuseum dürfe man heute als Erfolgsprojekt bezeichnen. Beweisen würden das nicht zuletzt die Besucherzahlen, welche sich im landesweiten Vergleich durchaus "sehen lassen" könnten.
Dass diese Meinung noch nicht alle Mitbürger teilen, wusste Dr. Olaf Mückain zu berichten. "Wenn das Nibelungenmuseum so jung ist, wie die Diskussion, die es heute noch auslöst, müsste man doppelt gratulieren", so der Museumsleiter. Es sei zweifelsfrei anders als die meisten Museen. Doch genau hier liege auch sein Reiz. Zum Geburtstag wolle man keine rauschende Party feiern und sich "in teure Schale" werfen, sondern das Museum so zeigen, wie es ist - spannend und für fast jede Altersgruppe erlebbar.
Gestern ging es mit zwei Lesungen des Worms Verlags im Mythenlabor weiter. Zuerst las Ralf Nievelstein aus "Die Nibelungen. Eine sehr originale Geschichte". Mit Co-Autor Matthias Rummel stellte der Autor mit seinen Behauptungen und viel Witz zweieinhalb Jahrhunderte deutsche Nibelungenforschung auf den Kopf. Danach ging es weiter mit "Das Nibelungen-Komplott", von Bernd Schumacher, der seinen pensionierten Rheinbacher Kriminalkommissar Walter Seibold ermitteln ließ.
Am heutigen Samstag von 10 bis 18 Uhr sind dann alle Familien, Kinder und Interessierten eingeladen, im und vor dem Museum Geburtstag zu feiern. An diesem "Familientag" wird ein buntes Rahmenprogramm mit Museumsrallye, Schreibwerkstätten, Workshops und Aufführungen geboten. Eintritt sowie Kaffee & Kuchen sind frei.
Morgen um 11 Uhr lädt das Salonorchester "I Rudici" dann zur Geburtstagsmatinee an die alte Stadtmauer. Ihr Repertoire reicht von Wiener Melodien, Walzern über Operetten und Schlager der 20er Jahre bis hin zu Filmmusiken und südamerikanischen Klängen.
Weiter geht es um 12 und 14 Uhr mit Stadtmauer-Rundgängen. Vom Nibelungenmuseum zum Andreasstift und wieder zurück gibt es allerlei Wissenswertes, Spannendes und Erstaunliches zu entdecken.
Zum lädt die Nibelungenliedgesellschaft zur Geburtstagsgala ins Museum. Unter dem Motto "Erdbeeren mit Pfeffer" lesen, spielen und erläutern die Vereinsmitglieder ab 15 Uhr berühmte Liebeslieder u.a. von Walther von der Vogelweide und aus dem Nibelungenlied. Die Gruppe "Borbetomagus" interpretiert die Lieder mit Musik und Gesang im historischen Kolorit.
Wormser Zeitung / 22.07.2011
Umstrittenes Geburtstagskind: Wormser Nibelungenmuseum wird zehn Jahre alt
Von Ulrike Schäfer

Das Nibelungenmuseum. Archivfoto: photoagenten / Rudolf Uhrig ..
Das Nibelungenmuseum hat Geburtstag. Genau am 18. August wird es zehn Jahre alt. Für die Kultur- und Veranstaltungs GmbH, die das Museum unter ihren Fittichen hat, ist das ein Grund zu feiern mit einem Programm, das Wormsern und weiteren Interessierten bei freiem Eintritt die unterschiedlichen Facetten des Museums und der Museumsarbeit näher bringen soll. „Vielleicht lässt sich dadurch so manches Vorurteil abbauen, das bis heute noch in Umlauf ist“, meinte Iris Muth, Pressesprecherin der KVG hoffnungsvoll.
Diese Vorurteile, die allerdings längst nicht alle Wormser und schon gar nicht die Besucher teilen, haben sich hartnäckig gehalten, seit das Nibelungenmuseum projektiert wurde. In einem Rückblick erinnerte Kulturkoordinator Volker Gallé daran, dass es kein anderer als Dr. Fritz Reuter war, der 1989 in einem Vortrag einen Ort für die Nibelungensage angeregt hatte, und zwar ausdrücklich im Bürgerturm an der Stadtmauer, weil das der Vorstellung der Menschen von Mittelalter am ehesten entspreche.
Erhebliche Widerstände
Es dauerte dann doch noch zwölf Jahre, bis die Idee eines multimedialen Literaturmuseums gegen erhebliche Widerstände endlich umgesetzt war. „Auch wenn wir keine Gegenstände haben, die wir zeigen können, so haben wir doch die Story. Und das ist viel wert“, sagte Gallé. Das Museum sei Teil einer Gesamtstrategie, das Alleinstellungsmerkmal Nibelungenstadt kulturell zu entwickeln.
Nächste Schritte waren dann die Festspiele, das Spectaculum und vieles mehr. Auch wenn sich die erwartete Besucherzahl von 40.000 Menschen pro Jahr letztendlich als Irrtum erwiesen hätte, so sei die Rechnung dennoch aufgegangen. „Das Museum ist sehr erfolgreich“, betonte der Kulturkoordinator. Im Vergleich zu den übrigen städtischen Museen nehme man mit kontinuierlich 21.000 Besuchern eine Spitzenstellung ein, auch im Vergleich mit Einrichtungen in rheinland-pfälzischen Städten gleicher Größenordnung liege das Museum ganz vorne. Wie bei anderen Bildungseinrichtungen seien Zuschüsse unumgänglich, aber auch sie seien beim Nibelungenmuseum mit 310.000 Euro niedriger als beispielsweise beim städtischen Museum Andreasstift mit 400.000 Euro.
Besondere Konstruktion
Der Erfolg des Geburtstagskindes, das durch seine besondere Konstruktion viele Spielräume für Innovationen bietet, hat verschiedene Ursachen. Museumsleiter Dr. Olaf Mückain lobte die gelungene Mischung von alt und neu in der Architektur, die puristische qualitätvolle Darstellung des Stoffes und die technischen Möglichkeiten des Mythenlabors, das 2008 neu installiert wurde und seither erfreulich genutzt wird von Schulklassen, Studenten und anderen Besuchergruppen.
Eine der wichtigsten Aufgaben eines Museums, fügte Mückain hinzu, sei neben Sammlung, Konservierung und Forschung heutzutage allerdings die Vermittlungsarbeit, und gerade hier kann das Nibelungenmuseum eine stattliche Bilanz vorweisen: 2010 gingen allein 3000 Museumsbesuche auf dieses Konto.
Nibelungen Kurier / 21.07.2011
„Erfolgreich, innovativ und finanziell voll im Rahmen“
Zehn Jahre Nibelungenmuseum als Anlass zu Rück- und Ausblick
Buntes Programm zum Geburtstag vom 18. bis 21. August bei freiem Eintritt

Das Nibelungenmuseum. Foto: Zooey Braun / Nibelungenmuseum ..
Von Robert Lehr
DVom 18. bis zum 21. August feiert das Nibelungenmuseum an der Wormser Stadtmauer seinen zehnten Geburtstag. Ein willkommener Anlass für die Verantwortlichen, ein kurzes Resumée der nach wie vor umstrittenen Kultureinrichtung zu ziehen. So erinnerte der städtische Kulturkoordinator Volker Gallé an den Entstehungskontext und die Motivation, dem Nibelungenmythos in seiner engen Verwurzelung mit der Nibelungenstadt auch ein museales Zeichen zu setzen. Mit der Umorientierung von Worms von einer Industrie- zu einer Dienstleisungsstadt habe man im Rahmen der Entwicklung der verschiedenen Kulturprofile die Nibelungen als Thema mit Alleinstellungscharakter identifiziert. Besonders gut könne die Profilierung über eine solche Alleinstellung gelingen, wenn wie hier deren kulturelle Substanz hinlänglich bekannt sei, so Gallé. Für Worms treffe dies in besonderem Maße zu, da es nicht nur in Deutschland, sondern weltweit mit dem Nibelungenmythos assoziiert werde.
Thema muss "inszeniert" werden
Weil es aber keinen konkreten Ort wie eine Burg gebe, sei man gezwungen gewesen, das Thema zu "inszenieren". Dem sei zunächst durch das Museum, in der Folge aber auch durch die Festspiele, die entsprechenden Symposien und vielen anderen Veranstaltungen Rechnung getragen worden.
Die Zahl von 21.000 Besuchern jährlich zeige, dass dies auch gelungen sei. Im Vergleich zu anderen Museen in Stadt oder Land liege man bei der Publikumsfrequenz deutlich über dem Durchschnitt, konstatierte der Kulturkoordinator. Zudem seien die Baukosten zum allergrößten Teil über Landeszuschüsse und Sanierungsgelder finanziert worden und auch der städtische Zuschuss zu den jährlichen Betriebs- und Personalkosten in Höhe von 310.000 Euro "ist im Rahmen". Gallé sei darüberhinaus auch eigentlich kein Museum bekannt, das ohne Zuschüsse auskomme.
Als multimediales Literaturmuseum passe es perfekt zum Mythos, weil Literatur selbst ein Medium sei, bei dem Vieles im Kopf stattfände. Mit diesem innovativen Ansatz habe man mittlerweile überregionale Kompetenz erworben und eine technische Vorreiterrolle eingenommen. Für Gallé ist die Einrichtung "erfolgreich, innovativ und finanziell voll im Rahmen", unterstreicht er abschließend.
Museum als Zeitmaschine
Für Dr. Olaf Mückain funktioniere dieses mediengestützte Literaturmuseum wie eine Zeitmaschine. Bedeutsam sei für den Museumsleiter dabei die "Schnittmenge der staufischen Stadtmauer in Worms und der zeitgenössischen Umsetzung –sowohl architektonisch als auch konzeptionell".
Die Synthese aus Alt und Neu mache den speziellen Reiz des Standortes wie des Gebäudes selbst aus, der das Geheimnis des Nibelungenmythos berge. Der alte Wehrgang mit den beiden Türmen und die Edelstahlpavillons, die zwar eingefügt sind, setze sich kontrastierend ab – "die futuristische Architektur polarisiere".
Kernstück des Museums sei der Audio-Rundgang aus der Perspektive des anonymen Dichters, eindrucksvoll sonor gelesen von der Stimme Mario Adorfs, die durch die Geschichte leite. Der Mythos und genau diese Vermittlung sei "ein Pfund, mit dem man wuchern kann". Damit sei das Museum "ein Selbstläufer", ein "Begriff von Rang und die Anlaufstelle für das Thema" stellte Mückain fest. "Aber auch unvorgebildeten Besuchern kann es einen guten Eindruck vermitteln", behauptet der Museumspädagoge und Kunsthistoriker. Archetypen, wie die Figuren aus der Saga, dienten als "Salz in der Suppe". Kultur sei ein Kontinuum und der Wormser Ansatz "ist gelungen, weil er in zeitgemäßer Weise die alte Geschichte wachzuhalten und zu vermitteln weiß".
Aber es gibt "keinen Stillstand in der Museumsszene", so Mückain und deshalb kämen auch andere Museen heute kaum ohne Medienunterstützung aus. Diese Entwicklung wolle man weiterhin aktiv mitgestalten. Was das Nibelungenmuseum angehe, müsse man aber bei einer vernünftigen Kosten-Nutzen-Relation bleiben, mahnt auch Mückain.
Doch die Einrichtung des Mythenlabors sei "ein wichtiger Schritt" gewesen. Hier könne man Inhalte selbst gestalten und präsentieren und es erlaube kompakte Medienpräsentationen. Darüberhinaus "eröffnet es spielerische Zugänge zum Nibelungen-Thema, aber auch für wechselnde Inhalte wie die Staufer oder aktuell Jud Süss. Dabei wäre die Resonanz auf das Museum und dessen Konzept sehr gut, freut sich dessen Leiter. Allerdings kämen die meisten positiven Stimmen vor allem von außerhalb, während die Wormser selbst nach wie vor kritisch wären – viele jedoch ohne jemals dort gewesen zu sein.
Keine "Sause" sondern buntes Programm mit Kooperationspartnern
Und genau diese kritischen Geister seien auch für die Jubiläumsaktivitäten vom 18. bis 21. August herzlich eingeladen, ergänzt Iris Muth. Die Pressesprecherin der städtischen Kultur- und Veranstaltungsgesellschaft (kvg), unter deren Dach auch das Nibelungenmuseum gehört, stellte das Programm für die vier Tage vor.
Dabei gehe es nicht darum, eine "Riesensause" zum Geburtstag zu feiern. Vielmehr sollten Einblicke in die Arbeit der Museumsmacher gegeben sowie deren Kooperationspartner wie Worms-Verlag, Nibelungenliedgesellschaft oder die Gästeführer vorgestellt werden.
Los gehe es bereits am Donnerstag, dem 18. August ab 18.30 Uhr mit einer Filmvorführung der besonderen Art: Im LincolnTheater wird der erste Teil des Stummfilmklassikers "Die Nibelungen" von Fritz Lang aus dem Jahr 1924 gezeigt. Musikalisch begleitet von Kai Adomeit am Piano können alle Filmbegeisterten in den Schwarz-Weiß-Klassiker reinschnuppern. "SWR3-Kinomän" Jo Müller erzählt im Vorfeld Anekdoten zur Entstehung des Films und erläutert, warum "Die Nibelungen" zu ihrer Zeit eine tricktechnische Sensation waren und wie der Film den Grundstein für die heutigen "Special Effects" legte.
Am Freitag, dem 19. August, geht es mit zwei Lesungen des Worms Verlags im Mythenlabor weiter. Um 19 Uhr liest Ralf Nievelstein aus "Die Nibelungen. Eine sehr originale Geschichte": Unter nebulösen Umständen soll das nie gefundene Original des Nibelungenliedes in die Hände von Ralf Nievelstein und Matthias Rummel gelangt sein. Mit viel Witz liest Ralf Nievelstein passend zu gezeigten Bildern markante Passagen aus der munter-ironischen Überlieferung des Neidhard von Steinach.
Um 20 Uhr geht es mit dem Kriminalroman "Das Nibelungen-Komplott" von Bernd Schumacher weiter. Dessen Rheinbacher Kriminalkomissar Walter Seibold wird von einem alten Freund um Hilfe gebeten. Er soll dessen vermisste Enkelin finden. Widerwillig macht sich Seibold auf die Suche nach der jungen Frau, die möglicherweise von einem Rauschgift-Trip nach Amsterdam nicht zurückgekehrt ist.
Am Samstag, dem 20. August, sind dann alle Familien, Kinder und Interessierte eingeladen, im und vor dem Museum Geburtstag zu feiern. An diesem "Familientag" wird ein buntes Rahmenprogramm mit Museumsrallye, Schreibwerkstätten, Workshops und Aufführungen geboten. Von 10 bis 18 Uhr gilt nicht nur "Eintritt frei", sondern auch "Kaffee & Kuchen frei" sowie "Mitmachen erwünscht"!
Am Sonntagmorgen, dem 21. August, um 11 Uhr, lädt das Salonorchester "I Rudici" dann zur Geburtstagsmatinee an die alte Stadtmauer neben das Museum. Das Repertoire des 20-köpfigen Orchesters reicht von Wiener Melodien, Walzern über Operetten und Schlager der 20er Jahre bis hin zu Filmmusiken und südamerikanischen Klängen.
Weiter geht es um 12 und 14 Uhr mit Stadtmauer-Rundgängen für die ganze Familie. Vom Nibelungenmuseum zum Andreasstift und wieder zurück gibt es allerlei Wissenswertes, Spannendes und Erstaunliches zu entdecken.
Zum Abschluss des Wochenendes dann lädt die Nibelungenliedgesellschaft zur Geburtstagsgala ins Museum. Unter dem Motto "Erdbeeren mit Pfeffer" lesen, spielen und erläutern die Vereinsmitglieder ab 15 Uhr berühmte Liebeslieder u.a. von Walther von der Vogelweide und aus dem Nibelungenlied. Die Gruppe "Borbetomagus" interpretiert die Lieder mit Musik und Gesang im historischen Kolorit.
gutenberg.tv, Mediathek » gut gefunden - mein Rheinland-Pfalz, 2011
"gut gefunden" Nibelungenmuseum Worms
Moderation Anke Neuzerling, Regie Sarah Sauter

"gut gefunden - mein Rheinland-Pfalz" ist die kultige Entdeckungsreise durch unser Land. Unsere Reporter begegnen den Rheinland-Pfälzern dort, wo sie zu Hause sind - direkt und ganz persönlich. Das Thema dieser Folge: das Nibelungenmuseum in Worms.
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