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Lebendiges Wasser - die Wormser Mikwe

20.03.2017

Tagung zum Beginn der Sicherung und Restaurierung der romanischen Wormser Monumentalmikwe: am 27. März im Parkhotel Prinz-Carl, Eintritt frei!

Das Mauerwerk der Mikwe befindet sich, wie mehrere Gutachten belegen, in einem labilen Zustand. Das jüdische Ritualbad ist als wertvolles Kulturdenkmal wesentlicher Bestandteil des SchUM-Welterbeantrages. 
Das Mauerwerk der Mikwe befindet sich, wie mehrere Gutachten belegen, in einem labilen Zustand. Das jüdische Ritualbad ist als wertvolles Kulturdenkmal wesentlicher Bestandteil des SchUM-Welterbeantrages.

Mikwe aus den Jahren 1185/86

Eine erhaltene Stifterinschrift datiert den Bau der Wormser Mikwe in die Jahre 1185/86 nach Christus. Gemeinsam mit der Synagoge und dem Raschihaus ist die Mikwe ein wichtiger Bestandteil des heute noch lebendigen jüdischen Gemeindezentrums der Stadt.

Das Mauerwerk der Mikwe jedoch befindet sich in einem labilen Zustand. Noch in diesem Jahr müssen erste Maßnahmen zur Erhaltung und Sanierung durchgeführt werden.

Der Kontext dieser Veranstaltung beschreibt die Bedeutung des jüdischen Erbes für die Stadt Worms und hier insbesondere die kultische Funktion des jüdischen Ritualbades als solches. 

Das auch naturwissenschaftlich ausgerichtete Kolloquium will insbesondere Fachleute unterschiedlicher Disziplinen zusammenbringen und die bestehenden Erkenntnisse einer interessierten Öffentlichkeit vermitteln. 

Gleichzeitig sind diese Forschungsansätze für die aktuelle erste Maßnahmenphase von großer Bedeutung, so dass ein spannender Fachdiskurs erwartet werden darf.


 

Service

Die Teilnahme an der Tagung am 27. März 2017 in Worms ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 20. März 2017 wird gebeten: 

Es erfolgt keine Anmeldebestätigung.

Veranstalter: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

 

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