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Hand in Hand für schöneres Ambiente

10.08.2017

Die grauen Wohncontainer auf dem Salamander-Gelände erhalten eine bunte Fassade: In einer Aktion mit Bewohnern sind individuelle Motive entstanden.

Künstler Klaus Krier (links) präsentiert Dezernent Waldemar Herder, Renolit-Werksleiter Ralph Gut und Renolit-Sprecherin Somayia Tunca die Fassaden-Entwürfe. 
Künstler Klaus Krier (links) präsentiert Dezernent Waldemar Herder, Renolit-Werksleiter Ralph Gut und Renolit-Sprecherin Somayia Tunca die Fassaden-Entwürfe.

Schluss mit tristen Fassaden

Seit etwas mehr als einem Jahr ist die Gemeinschaftsunterkunft auf dem ehemaligen Salamander-Gelände bewohnt. Die Container-Anlage, die 168 Menschen Platz bietet, umfasst sechs Wohn- und ein Gemeinschaftsgebäude. Der Außenbereich ist inzwischen freundlich gestaltet und im Gemeinschaftsgebäude haben die Kinder ein eigenes Spielzimmer.

Lediglich die Fassaden der Container wirkten bislang noch ein wenig trist: Doch die beiden Wormser Künstler Klaus Krier und Richard Schimanski haben gemeinsam mit Bewohnern der Unterkunft PVC-Folien künstlerisch gestaltet und gemeinsam mit der Firma Gerling Werbetechnik aus Lampertheim an den Fassaden angebracht, um dem „Einheitsgrau“ entgegenzuwirken.

 

RENOLIT spendet Folien

Bei den Folien handelt es sich um selbstklebende PVC-Folie aus dem Geschäftsbereich RENOLIT CONTACT, die RENOLIT gestiftet hat. „Ich bin dem Wormser Unternehmen sehr dankbar für seine Unterstützung, dank der wir das Vorhaben nun umsetzen konnten“, betont Sozialdezernent Waldemar Herder. Er hatte in einem Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Michael Kundel die Kooperation initiiert . 

„Als einer der international führenden Hersteller hochwertiger Kunststoff-Folien war es für RENOLIT eine gute Gelegenheit, die Stadt bei der Gestaltung der Container zu unterstützen, so Michael Kundel. „Als beinahe-Nachbar des Salamander-Geländes freuen wir uns umso mehr, zu einem schöneren Ambiente für die Bewohner beitragen zu können“, ergänzt Ralph Gut, Werksleiter am Standort Worms.

Waldemar Herders Dank gilt zudem den beiden Künstlern, die ihre Idee gemeinsam mit Bewohnern äußerst gelungen umgesetzt hätten. Klaus Krier hatte auf Anregung des Dezernenten hin gemeinsam mit Richard Schimanski das Projekt übernommen. 

Da auch die Bewohner in die Aktion eingebunden waren, unterstützte das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ die Aktion; weitere finanzielle Hilfe steuerte der städtische Kulturkoordinator Volker Gallé bei, der anlässlich seines 60. Geburtstags Spenden für ein Flüchtlingsprojekt erbeten hatte.