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Hochstift schließt voraussichtlich im 2. Quartal 2018

11.09.2017

Der Standort Hochstift des Klinikums Worms wird voraussichtlich im 2. Quartal 2018 auf die Herrnsheimer Höhe umziehen.

Das Hochstift im Stadtzentrum soll Anfang 2018 geschlossen werden 
Das Hochstift im Stadtzentrum soll Anfang 2018 geschlossen werden

Zeitplan verschoben

Die Bauarbeiten am neuen Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums gingen so zügig voran, dass der Innenstadtstandort des Klinikums nur wenig später, als eigentlich geplant, geschlossen werden kann. 

Die ursprünglichen Pläne des Klinikums sahen vor, den Standort Hochstift Anfang des Jahres 2018 auf die Herrnsheimer Höhe zu verlagern. Aufgrund des eingetretenen Wasserschadens am Mutter-Kind-Zentrum und der damit verbundenen zusätzlichen Bautätigkeiten, verschob sich dieser Zeitplan nach hinten.

 

Wasserschaden bringt Mehraufwand

„Obgleich uns der vollständige Rück- und anschließende Wiederaufbau des vom Wasserschaden betroffenen 1. Untergeschosses zeitlich zurückgeworfen hat, ist es uns gelungen, das für die Klinik für Geriatrie vorgesehene 2. Obergeschoss des Mutter-Kind-Zentrums nahezu plangerecht fertigzustellen“, erklärt Klinikum Geschäftsführer Bernhard Büttner. „Hierdurch haben wir genug räumliche Möglichkeiten geschaffen, um unseren Standort Hochstift aller Voraussicht nach bereits im 2. Quartal 2018 – und somit nur wenig später als ursprünglich geplant – auf die Herrnsheimer Höhe zu verlagern. Aufgrund der immensen Beschädigungen durch den Wasserschaden sind wir zunächst davon ausgegangen, den Standort Hochstift frühestens Mitte 2019 umzuziehen. Umso positiver ist es, dass wir nun doch an unserem anfangs geplanten Termin festhalten können.“

Von der Bündelung der medizinischen Kompetenzen des Klinikums auf der Herrnsheimer Höhe profitieren in erster Linie die Patientinnen und Patienten, wie Büttner weiter erläutert: „Insbesondere aus Sicht unserer Patientinnen und Patienten ist es sinnvoll, unser medizinisches Leistungsangebot mit kurzen Wegen unter einem Dach zu vereinen. Durch die zukünftige räumliche Nähe können wir insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen geriatrischer Klinik und den übrigen Abteilungen unseres Hauses nochmals verbessern. Durch die vollständige Integration des Standortes Hochstift in die Strukturen des Klinikums ist es uns also möglich, den Nutzen für unsere Patientinnen und Patienten weiter zu steigern.“


Standort Hochstift soll städtebaulich entwickelt werden

Auch aus wirtschaftlicher Perspektive gibt es zur Schließung des Innenstadtstandortes keine Alternative. „Zum einen ist der Erhalt von Doppelstrukturen mit sehr hohem organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden. Zum anderen ist der weitere bauliche Erhalt des Hochstift-Gebäudes wirtschaftlich nicht verantwortbar. Die dringend notwendige Sanierung des Gebäude-Komplexes würde Millionenbeträge verschlingen, die letztendlich nicht unseren Patientinnen und Patienten zu Gute kommen können“, so Büttner weiter.

Zudem handele es sich bei dem Standort Hochstift um ein „innerstädtisches Filtestück“, ergänzt Oberbürgermeister Michael Kissel. „Doch auch wenn es hier bauliche Entwicklungen geben sollte, werde ich mich dafür einsetzen, dass dort weiterhin medizinische Hilfe und Betreuung angeboten werden kann, etwa im Rahmen eines stationären Hospizes“, bekräftigt der Stadtchef nochmals. „Bis zur Übertragung der gesamten Liegenschaft an die Stadt sind noch abschließende Fragen zu klären“, erklärt OB Kissel mit Blick auf denkbare städtebauliche Entwicklungen. Davon seien mittelfristig die noch im Haus A untergebrachten privaten Arztpraxen betroffen. „Wir werden hier nichts überstürzen, sondern alsbald ein zielgerichtetes Konzept für die Zukunft dieses hochwertigen Standortes vorlegen“, so Oberbürgermeister Michael Kissel weiter.

Klinikum-Worms