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Klimawandel und die "Transformation der Städte"

10.10.2017

Essen, die "Grüne Hauptstadt Europas", war diesmal Gastgeber der Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis.

Rund 200 Fachleute aus dem In- und Ausland beschäftigten sich in Essen mit Themen des Klimawandels. Für die Stadt Worms nahmen Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Klimaschutzbeauftragter Reinhold Lieser an der Jahreskonferenz teil. (Foto: Klima-Bündnis) 
Rund 200 Fachleute aus dem In- und Ausland beschäftigten sich in Essen mit Themen des Klimawandels. Für die Stadt Worms nahmen Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Klimaschutzbeauftragter Reinhold Lieser an der Jahreskonferenz teil. (Foto: Klima-Bündnis)

Prozess aktiv auf den Weg bringen

Für die Stadt Worms, seit 2006 Mitglied im weltweit größten Städtenetzwerk, nahmen Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Klimaschutzbeauftragter Reinhold Lieser an der dreitägigen Veranstaltung teil, die sich in diesem Jahr dem Thema „Transformation unserer Städte und Gemeinden“ widmete. Rund 200 geladene Gäste aus dem In- und Ausland waren angereist, um sich mit den Herausforderungen des Klimawandels konstruktiv auseinander zu setzen. 

Bereits in der Ankündigung des Treffens machte das Klima-Bündnis deutlich, dass die Reduzierung der CO 2 -Emissionen alleine nichts ausreiche: „Tiefgreifende Veränderungen wie wir Ressourcen nutzen, Politik gestalten und unseren Alltag bestreiten sind notwendig, um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden. Die notwendige Transformation unserer Städte und Gemeinden passiert nicht von allein – wir müssen den Prozess aktiv auf den Weg bringen. Kommunen sind dabei die zentralen Akteure.“

 

Stadt Worms befindet sich auf dem richtigen Weg

Beim Programmpunkt „Transformation als Chance für Anpassung an den Klimawandel“ konnten sich die Vertreter der Stadt Worms vor Ort ein Bild davon machen, wie die Stadt Essen breitere urbane Transformationsprozesse mit der Anpassung an den Klimawandel verbindet und die Erkenntnisse mit Vertretern anderer europäischer Kommunen diskutieren. Unter dem Motto „Das Fahrrad(fahren) erfahren!“ erfuhren Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und Klimaschutzbeauftragter Reinhold Lieser im Rahmen einer Fahrradtour, wie es in Essen um die Radinfrastruktur bestellt ist und lernten den neuen Radschnellweg RS1 kennen – ein Beispiel dafür,   wie nachhaltige Stadtplanung klimafreundliche Mobilität voranbringen kann.

„Mit Blick auf die Jahreskonferenz bleibt festzuhalten, dass wir uns seitens der Stadt Worms mit der Erarbeitung der 48 Maßnahmen des Konzeptes zur Anpassung an den Klimawandel aus dem Jahr 2016 auf den richtigen Weg gemacht haben“, so Bürgermeister Kosubek. „Durch die Besetzung einer zusätzlichen und durch die Nationale Klimaschutzinitiative geförderten Personalstelle zum 1. November, sehen wir uns in der Lage, diese Maßnahmen auch schrittweise umzusetzen“, hebt Kosubek hervor.

„Dabei müssen die Themen Hochwasser, Starkregen und Hitze verstärkt bearbeitet werden“, nennt Reinhold Lieser die wichtigsten Punkte und ergänzt: „Aber auch eine klimafreundliche Mobilität trägt neben der Verbesserung der Luftqualität und der Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes zur Anpassung an den Klimawandel bei.“

Ergebnis soll eine Transformation, also eine Umwandlung zu einer lebenswerten Stadt sein, die den Auswirkungen des Klimawandels wirkungsvoll begegnen kann. „Wie das geht, hat uns die Stadt Essen eindrucksvoll demonstriert. Der Wandel von einer Industriemetropole zur Grünen Hauptstadt Europas. Es leben heute mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Städte spielen somit für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft eine entscheidende Rolle. Eine Transformation ist unabdingbar und muss im Hinblick auf demographische Veränderungen und den Klimawandel nachhaltig gestaltet werden“, erklärt der Wormser Bürgermeister abschließend.


Erfahren Sie hier mehr zum Thema "Klimawandel und Klimaanpassung in Worms":

www.klak-worms.de