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Luther-Ausstellung wird Landesausstellung

21.02.2018

Große Ehre für Worms: Die für das große Jubiläum "500 Jahre Wormser Reichstag" im Jahr 2021 geplante Luther-Ausstellung wird Landesausstellung.

„Das alles war ein Vorgeschmack auf das große Jubiläum unserer Stadt im Jahre 2021, wenn sich Luthers Widerrufsverweigerung vor dem Reichstag zu Worms zum 500. Mal jährt“ 
„Das alles war ein Vorgeschmack auf das große Jubiläum unserer Stadt im Jahre 2021, wenn sich Luthers Widerrufsverweigerung vor dem Reichstag zu Worms zum 500. Mal jährt“

Planungen für Jubiläumsjahr bereits im Gange

Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen Martin Luthers – sein Thesenanschlag am 31.10.1517 in Wittenberg gilt als Beginn der Reformation. Anlässlich des 500. Jubiläums wartete auch die Lutherstadt Worms mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten auf. 

„Das alles war ein Vorgeschmack auf das große Jubiläum unserer Stadt im Jahre 2021, wenn sich Luthers Widerrufsverweigerung vor dem Reichstag zu Worms zum 500. Mal jährt“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel. Die Planungen für das große Jubiläumsjahr sind bereits im Gange. 

Im Dezember 2017 tagte zum zweiten Mal der wissenschaftliche Beirat unter der Leitung von Professor Thomas Kaufmann aus Göttingen zur im Jahr 2021 geplanten Wormser Luther-Ausstellung. Sie soll sich, ausgehend vom Reichstag 1521, mit der Geschichte der Gewissensfreiheit bis in die Gegenwart beschäftigen.

Im November vergangenen Jahres hatte sich OB Kissel an Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewandt, um die Bedeutung der Ausstellung nochmals hervorzuheben und um die Möglichkeit einer Definition als Landesausstellung auszuloten.

 

„Eine landesweite Kooperation mit interessierten Mitgliedern des während der Lutherdekade bestehenden Arbeitskreises zur Reformation in Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur wäre sinnvoll; das in Wittenberg gewählte Motto als Land der Toleranz/Land der Multikonfessionalität würde gut zum Wormser Ausstellungsvorhaben passen“, hatte der Stadtchef damals deutlich gemacht.

Große Ehre und Auszeichnung für Worms

Von Anfang an hätten sich Stadt und EKHN darauf verständigt, die Lutherdekade als Aufbauprogramm für das 500. Jubiläum des Reichstags von 1521 zu organisieren, so OB Kissel. So wird etwa der 2017 installierte Bildungs- und Erlebnisparcours am historischen Ort des Reichstags bis zum Jahre 2021 jedes Frühjahr wieder aufgebaut und in Kooperation mit dem Evangelischen Dekanat und der EHKN um weitere Veranstaltungen ergänzt.

„Vor dem Hintergrund der besonderen historischen Bedeutung der Stadt Worms für die Reformation ist es nur konsequent, das Jubiläum des Wormser Reichstags von 1521, der ohne Zweifel als Schlüsselmoment der Reformations- wie auch der Landesgeschichte bezeichnet werden kann, im Jahre 2021 in einer eigenen Ausstellung in den Blick zu nehmen“, unterstreicht die Ministerpräsidentin in ihrem Antwortschreiben. Zudem sichert sie die Deklaration der Ausstellung als Landesausstellung zu.

„Diese Zusage der Ministerpräsidentin erhöht nochmals die Bedeutung und Wertigkeit der Ausstellung, deshalb bin ich dankbar für die Entscheidung“, so OB Kissel. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Rheinland-Pfalz bisher keine Landesausstellung proklamiert oder initiiert hat. „In der Vergangenheit wurden nur einige wenige Ausstellungen, die in der Verantwortung des Landes oder mit dem Land als Mitveranstalter ausgerichtet wurden, mit diesem Titel versehen. Den Titel Landesausstellung, mit dem besondere Ausstellungsprojekte ausgezeichnet werden können, gibt es bisher nicht“, betont der Wormser OB.

Derzeit beschäftige sich eine Arbeitsgruppe des Ministeriums mit der Frage, ob und unter welchen Rahmenbedingungen künftig Ausstellungsprojekte mit dem Titel Landesausstellung gekennzeichnet werden könnten, teilt die Ministerpräsidentin mit. Die für 2021 geplante Ausstellung der Stadt Worms sei ohne Zweifel ein Projekt von besonderem Landesinteresse.

„Für unsere Stadt ist die Entscheidung der Ministerpräsidentin, unsere geplante Luther-Ausstellung erstmal mit dem Titel zu deklarieren, eine große Ehre und Auszeichnung und macht deutlich, welchen Stellenwert Worms für das Land im Hinblick auf die Reformation einnimmt “, resümiert der Stadtchef.

www.luther-worms.de