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Festakt anlässlich des Domjubiläums

11.06.2018

Auf den Tag genau 1.000 Jahre nach der Domweihe hatte das Bistum Mainz zum Festakt eingeladen. Festredner war Bundespräsident a.D. Joachim Gauck.

(v.l.n.r.) Staatsminister Professor Konrad Wolf, OB Michael Kissel, Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Bischof Peter Kohlgraf und Propst Tobias Schäfer beim Festakt anlässlich des Domjubiläums am Samstag, 9. Juni 2018 im Wormser Kaiserdom. 
(v.l.n.r.) Staatsminister Professor Konrad Wolf, OB Michael Kissel, Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Bischof Peter Kohlgraf und Propst Tobias Schäfer beim Festakt anlässlich des Domjubiläums am Samstag, 9. Juni 2018 im Wormser Kaiserdom.

Symbol für Heimatgefühl

"Krone der Stadt" war wohl das am häufigsten verwendete Synonym für den Kaiserdom an diesem Abend. Oberbürgermeister Michael Kissel sprach von dem Gotteshaus als Symbol für Heimatgefühl und  für die bürgerschaftliche Identifikation mit der Stadt. " Für uns Wormser ist der Wormser Dom der von Gestalt und Harmonie Schönste der drei romanischen Dome am Rhein", betonte er. 

Lebhaft skizzierte Propst Tobias Schäfer die bewegte 1.000-jährige Geschichte des Wormser Kaiserdoms, zu deren Höhepunkten seit seiner Weihe am 9. Juni 1018 durch Bischof Burchard zweifellos Ereignisse wie die Papstnominierung Leos IX im Jahre 1048, das Wormser Konkordat im Jahre 1122, mit dem der Investiturstreit beigelegt wurde, sowie die Hochzeit Kaiser Friedrichs II mit Isabelle von England 1235 gehören. 1925 wurde der Wormser Dom von Papst Pius XI zur "Basilica minor" erhoben. 

 

Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt

Für Joachim Gauck wirkt der Wormser Dom wie ein Fels in der Brandung, das Jubiläumsmotto "Aufgeschlossen" verstünden die am besten, die es auf ihr Herz bezögen. „Ohne Zweifel hat Bischof Burchard mit seinem Dom etwas geschaffen, das auch für uns heute von Bedeutung ist“, betonte Bischof Peter Kohlgraf in seinem Grußwort. „Seit 1.000 Jahren ist er das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Worms. Und bei allem was sich in und um den Dom in 1.000 Jahren zugetragen hat - der Dom ist dabei immer das geblieben, wofür er in erster Linie gebaut wurde: ein sichtbarer Ausdruck der Verehrung Gottes, ein Ort des Gebetes und des Gottesdienstes. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.