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Unicef übernimmt Patenschaft für "Cassandra"

12.07.2018

Der Freundeskreis des Tiergarten Worms e.V. freut sich mit dem Tiergarten über die Unicef-Tierpatenschaft für die Thüringer Waldziege "Cassandra".

Dorothea Spille (2.v.r.), stellvertretende Leiterin der Unicef-Arbeitsgruppe Worms, und Mitglieder der AG erneuern die Tierpatenschaft für die Thüringer Waldziegen. Die knapp acht Wochen alte "Cassandra", im Arm der Tierpflegerin Jessica Michel, zeigte sich noch etwas schüchtern. (Foto: Freizeitbetriebe Worms) 
Dorothea Spille (2.v.r.), stellvertretende Leiterin der Unicef-Arbeitsgruppe Worms, und Mitglieder der AG erneuern die Tierpatenschaft für die Thüringer Waldziegen. Die knapp acht Wochen alte "Cassandra", im Arm der Tierpflegerin Jessica Michel, zeigte sich noch etwas schüchtern. (Foto: Freizeitbetriebe Worms)

Tierpatenschaft verlängert

Der Tiergarten in Worms freut sich über das seit 2011 bestehende private Engagement der Mitglieder der UnicefArbeitsgruppe Worms. Gabriele Sthamer, Leiterin der Unicef-AG Worms, mit ihrer Stellvertreterin Dorothea Spille und den Mitgliedern Kirsten Brunner und Annemarie Gambs haben die Patenschaft für die Thüringer Waldziegen verlängert. Die vier ehrenamtlichen Mitglieder finanzieren diese Tierpatenschaft privat für die Unicef in Worms. 

Michaela Schmitt, stellvertretende Geschäftsführerin des Freundeskreis Tiergarten Worms e.V., überreichte die Patenurkunde und gratulierte der kleinen Unicef Delegation, bevor es in Begleitung der Tiergartenmitarbeiter Jessica Michel und Auszubildenden Laura Hain in das Gehege ging. „Cassandra“, die sich mit ihren knapp acht Wochen noch etwas schüchtern präsentierte, konnte von ihren Besuchern aus nächster Nähe in Augenschein genommen werden. Spätestens beim Streicheln und Füttern des Zickleins war es um die Paten geschehen, Cassandra eroberte ihre Herzen im Sturm. 

 

"Wunderbare Symbolik für unsere Arbeit bei Unicef"

Die Auswahl möglicher Patenschaften im Tiergarten, die durch den Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. vergeben werden, reichen vom exotischen Pantherchamäleon bis hin zum Damwild. Bei den Unicef-Mitgliedern waren es aber die Ziegen, die von Anfang an, in den Fokus rückten. Dorothea Spille erläutert dies: „Die Wahl fiel gleich auf die Ziege, die auch über eine wunderbare Symbolik für unsere Arbeit bei Unicef verfügt. Eines der großen Anliegen vom international tätigen Kinderhilfswerk Unicef ist es nämlich, dass Mädchen und Jungen überall auf der Welt gesund und sicher groß werden.“ 

Dabei ist die Ziege gerade in entlegenen Regionen ein wichtiger Garant dafür: So sei sie nicht nur sehr genügsam und äußerst anpassungsfähig, sondern könne gar Lebensretter sein, wenn nach langanhaltender Dürre oder Krankheit Ersatz für fehlende Muttermilch gesucht wird. 

Nicht überall auf der Welt könne man auf saubere Trinkwasservorräte zurückgreifen, um Ersatzmilch anzurühren, so Spille. Da bleibe als Substitut die Ziegenmilch, die anders als die Kuhmilch, selbst von Neugeborenen sehr gut vertragen wird. Und so ergänzt Spille, sei die Ziege das ideale Patentier für sie und ihre drei Kolleginnen.

Baldiges Wiedersehen am Patentag

Bereits jetzt freuen sich die Mitglieder der Unicef-AG auf ein baldiges Wiedersehen mit „Cassandra“ und bedankten sich bei Michaela Schmitt herzlich für die gelungene Zusammenarbeit und die Einladung zum bald stattfinden Patentag am 18. August. 

Interesse an einer Patenschaft?

Informationen zu einer Patenschaft im Tiergarten Worms erhalten Interessierte auf www.tiergarten-worms.de.