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Letzte Radtour führt durch Wormser Westen

09.08.2018

Am Samstag, 25. August lädt die Stadtverwaltung Worms zusammen mit Wormser Bürgerinitiativen ein letztes Mal in diesem Jahr zum „Stadtwandeln“ durch Worms ein.

Eine "Anfahrstelle" ist die Tauschbox, bei der die Initiative "Tauschen und Teilen" deutlich wird. 
Eine "Anfahrstelle" ist die Tauschbox, bei der die Initiative "Tauschen und Teilen" deutlich wird.
Die Teilnehmer des Stadtwandelns besuchen unter anderem den Gemeinschaftsgarten in Pfiffligheim. 
Die Teilnehmer des Stadtwandelns besuchen unter anderem den Gemeinschaftsgarten in Pfiffligheim.

Radtour durch den Wormser Westen

Mit den Leihfahrrädern von VRNnextbike geht es zum Thema „Zukunftsfähiges Leben“ wieder durch den grünen Westen von Worms. Bereits über 50 Teilnehmende haben sich die Orte der sich wandelnden Stadt in diesem Jahr zeigen lassen. Auch für die letzte Tour in 2018 wünscht sich Katharina Reinholz für die Initiativen viele Interessierte. „Je mehr Bürger wir auf die bestehenden Initiativen und ihr Engagement aufmerksam machen können, umso besser. Initiativen leben vom Mitmachen und das wollen wir unterstützen“, so die Klimaschutz- und Projektmanagerin des EU-Projektes „CAN“ der Stadtverwaltung Worms. 

Am Samstag, 25. August, um 11 Uhr startet die Tour am Auxerreplatz (Bahnhof Westseite). Auf der knapp dreistündigen Fahrradtour kommen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch und bekommen einen neuen Blick auf ihre Stadt. Unterwegs lernen sie das Konzept der solidarischen Landwirtschaft kennen sowie Initiativen, die tauschen und teilen. Sie besuchen den Gemeinschaftsgarten in Pfiffligheim und bekommen einen exklusiven Einblick in die innovative Heizzentrale des Nahwärmenetzes im Liebenauer Feld. Nicht zuletzt wird durch die Nutzung der Fahrräder das Thema „Nachhaltige Mobilität in der Stadt“ erlebbar. Die Macherinnen und Macher berichten auf der Rundfahrt und liefern die Hintergründe zu den Projekten aus erster Hand.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber auf 15 Teilnehmende begrenzt. Wer mitradeln möchte, wird gebeten, sich bis zum 24. August per E-Mail an umwelt@worms.de oder telefonisch unter (0 624 1) 8 53 - 35 07 anzumelden. Die Reservierung von VRNnextbikes ist bis zum 20. August möglich.

 

HINTERGRUNDINFORMATIONEN


STADTWANDELN

STADTWANDELN in Worms wird entwickelt und durchgeführt von lokalen Bürgerinitiativen, Institutionen in Kooperation mit dem Klima-Bündnis und der Stadtverwaltung Worms. Das Konzept wurde vom Klima-Bündnis entwickelt und wird bereits seit 2014 in anderen deutschen Städten erfolgreich umgesetzt.

Das Klima-Bündnis ist Europas größtes kommunales Netzwerk mit dem Schwerpunkt Klimaschutz, dem Worms bereits seit 2006 angehört. STADTWANDELN in Worms ist außerdem Teil des EU-Projektes „Climate Active Neigbourhoods“, an dem sowohl die Stadt Worms als auch das Klima-Bündnis teilnehmen.

KLIMA-BÜNDNIS DER EUROPÄISCHEN STÄDTE MIT INDIGENEN VÖLKERN DER REGENWÄLDER E.V.

Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ ist das größte Städtenetzwerk, das sich für Klimaschutz und den Erhalt der Tropenwälder einsetzt. Seit 1990 unterstützt das Klima-Bündnis die mittlerweile rund 1.700 Mitglieder in 26 europäischen Ländern bei der Erreichung ihrer Selbstverpflichtung, den CO 2 -Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken und die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990) zu halbieren. Zum Erhalt der tropischen Regenwälder kooperiert das Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder.

www.klimabuendnis.org

EU-PROJEKT „CAN – CLIMATE ACTIVE NEIGHBOURHOODS“

Um neue Wege zu finden, das Energieeinsparpotenzial in benachteiligten Wohngebieten mit hohem Sanierungsbedarf besser auszuschöpfen, haben sich 10 Partner aus fünf Ländern im Rahmen des Interreg-Projektes CAN zusammengetan.

Ziel ist es, neue Lenkungsformen anzuwenden, die sich stärker als bisher an die Bedürfnisse der Bewohner orientieren und ihnen Verantwortung übertragen. Erfahrungen und Kompetenzen der Projektpartner im Bereich der energetischen Sanierung auf Quartiersebene werden auf diese Weise erweitert.

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Unterstützung lokaler Initiativen zur energetischen Optimierung in ausgewählten Wohngebieten durch ein Set von Maßnahmen: Bereitstellung neuer Finanzierungs- und Fördermodelle, Beratung zu rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Möglichkeiten sowie Startinvestitionen für mehr Energieeffizienz.

Das CAN-Projekt wird vom Klima-Bündnis und 9 Projektpartnern aus Belgien (Liège Energie), Deutschland (Stadt Essen, Stadt Worms, Energieagentur Rheinland-Pfalz), Frankreich (Brest Métropole, EPAM Seine-Aval), Großbritannien (AmicusHorizon, Plymouth City Council) und den Niederlanden (Stadt Arnhem) umgesetzt. Die Projektleitung liegt beim Klima-Bündnis.