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Internationale Jahreskonferenz in Barcelona

10.10.2018

Die vielfältigen Aktivitäten zum Klimaschutz und Klimawandel auf lokaler Wormser Ebene stießen bei der internationalen Jahreskonferenz auf breites Interesse.

Klimaschutzmanagerin Selma Mergner, Projektmanagerin Katharina Reinholz, Bürgermeister und Umweltdezernent Hans-Joachim Kosubek sowie Bereichsleiterin Angelika Zezyk vertraten die Stadt Worms auf der Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis in Barcelona. Die vielfältigen Aktivitäten auf lokaler Wormser Ebene stießen bei den Konferenzteilnehmern auf ein breites Interesse.  (Foto: Klima-Bündnis) 
Klimaschutzmanagerin Selma Mergner, Projektmanagerin Katharina Reinholz, Bürgermeister und Umweltdezernent Hans-Joachim Kosubek sowie Bereichsleiterin Angelika Zezyk vertraten die Stadt Worms auf der Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis in Barcelona. Die vielfältigen Aktivitäten auf lokaler Wormser Ebene stießen bei den Konferenzteilnehmern auf ein breites Interesse.
(Foto: Klima-Bündnis)

Stadt Worms mit zwei Vorträgen vertreten

Starkregen, Hitzeperioden und extreme Dürre. Dies sind nur einige der Auswirkungen des Klimawandels, die auch Worms vermehrt einholen werden. Der Ausstoß von Treibhausgasen weltweit und somit auch der Klimawandel schreiten bislang ungebremst voran.

Alljährlich trifft sich deshalb das Städtenetzwerk des Klima-Bündnis mit rund 1.700 Mitglieds-Kommunen und -Regionen zu einer internationalen Konferenz, um Herangehensweisen, Herausforderungen und Erfolge im kommunalen Klimaschutz auszutauschen. Bei der diesjährigen Jahreskonferenz vom 1. bis 3. Oktober in Barcelona, bei der auch Vertreter der Stadt Worms teilnahmen, bekräftigten die Teilnehmer des Städtenetzwerks ihre Ziele zum Klimaschutz, die Emissionen alle fünf Jahre um mindestens zehn Prozent zu senken. 

„Unsere Konzepte zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel haben bereits eine positive Wirkung gezeigt. Das Energie-Effizienz-Netzwerk der Wormser Industrie, die energetische Sanierung städtischer Liegenschaften und die Umstellung der Straßenbeleuchtung haben insbesondere zur Reduktion unserer städtischen CO 2 -Emissionen beigetragen. So haben wir das Ziel, unsere CO 2 -Emissionen im versprochen Maß zu senken, erreicht“, hebt Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek die fortschrittliche Position der Stadt Worms bei der Erfüllung nationaler und internationaler Klimaschutzverpflichtungen hervor. In der auf der Konferenz verabschiedeten Klima-Bündnis-Erklärung von Barcelona wird herausgestellt, dass die lokale Ebene bereits einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Sie fordert die EU und die nationalen Regierungen auf, auf der Arbeit der Städte, Gemeinden und Regionen aufzubauen, um nationale und internationale Klimaziele zu erreichen.

 

Wormser Projekte bei Klima-Bündnis-Konferenz als gute Beispiele

Gleich zwei Wormser Projekte zum Klimaschutz und Klimawandel waren Teil des Programms der internationalen Konferenz in Barcelona: Die städtische Klimaschutzmanagerin Selma Mergner berichtete über die Wormser Aktivitäten zum Thema „Starkregenvorsorge“. Hierzu gehören die Starkregenkarten des Entsorgungs- und Baubetriebs der Stadt Worms (ebwo) in Verbindung mit dem Projekt „Regen//Sicher//Worms“ sowie das Unternehmensnetzwerk „KlimaFolgenDialog“. Im Rahmen eines Workshops zum Thema „Vernetzung mit Bürgerinitiativen“ sprach Katharina Reinholz über das Projekt „STADTWANDELN“, das im Rahmen des EU-Projektes „Climate Active Neighbourhoods“ (CAN) in Worms noch bis 2019 stattfindet. Hier werden geführte Stadtrundgänge zu nachhaltigen und klimafreundlichen Orten zusammen mit Bürgerinitiativen entwickelt und durchgeführt. Die Stadt Worms nimmt regelmäßig an den Konferenzen des Klima-Bündnis teil und profitiert in hohem Maße von dem nationalen und internationalen Austausch mit den anderen Mitgliedsstädten zum Thema „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“.