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Schilder warnen fortan vor Bade-Risiken

12.11.2018

Verständliches Piktogramm und Hinweise in deutscher und englischer Sprache: Warnschilder am Rheinufer bei Worms vermitteln nun "Hier droht Gefahr"!

Die neuen Schilder am Rheinufer zwischen Rheindürkheim und Ibersheim warnen ab sofort vor den Bade-Risiken. Die exakten Standortangaben auf den Schildern werden nach Ermittlung durch die Stadtvermessung noch ergänzt.  
Die neuen Schilder am Rheinufer zwischen Rheindürkheim und Ibersheim warnen ab sofort vor den Bade-Risiken. Die exakten Standortangaben auf den Schildern werden nach Ermittlung durch die Stadtvermessung noch ergänzt.

Gefahr wird oftmals unterschätzt

Im Sommer hatten die Strudel und Untiefen des Rheins ihren bitteren Tribut gefordert: mehrere Menschen kamen beim sorglosen Baden im fließenden Gewässer zu Tode. In Worms wie auch in anderen Städten.

„Obgleich das Baden und Schwimmen im Rhein immer auf eigenes Risiko erfolgt und andere Städte trotz Hinweisschilder Todesopfer zu beklagen hatten, haben wir aufgrund der tragischen Unglücksfälle im vergangenen Sommer unter Beteiligung der SGD-Süd als Gewässereigentümer am Rheinufer im Bereich der Buhnen zwischen Worms-Rheindürkheim und Worms-Ibersheim fünf größere Warnschilder aufgestellt“, hofft Oberbürgermeister Michael Kissel von nun an auf eine bessere Sensibilisierung der oftmals unbedachten Rheinuferbesucher in den heißen Monaten des Jahres. 

„Mein Dank gilt unserer Ordnungsbehörde und der Wasser- und Schifffahrtsdirektion, die das Projekt in enger Zusammenarbeit vorangebracht haben, sowie Ortsvorsteher Adolf Kessel und der DLRG für deren Unterstützung und Mitwirkung“, hebt der Stadtchef hervor.

 

Hundertprozentigen Schutz gibt es dennoch nicht

Neben einem Piktogramm mit der Abbildung von Wellen, Untiefen, einem Strudel unter der Wasseroberfläche, einem ankommenden Schiff und einem durchgestrichenen Schwimmer sind auf den Warnschildern Notrufnummer und Standort aufgeführt in deutscher und englischer Sprache. Die genauen Standorte werden jetzt noch von der Stadtvermessung ermittelt, sobald die Messergebnisse vorliegen, werden die Schilder mit den jeweiligen Angaben ergänzt, sodass im Notfall der exakte Standort durchgegeben werden kann und im Ernstfall Rettungseinsätze punktgenau und schnellstmöglich erfolgen können.

Einen hundertprozentigen Schutz vor Badeunfällen gewähren auch selbst solche Warnschilder nicht, wie die Erfahrungen der zurückliegenden Jahre gezeigt haben. Bei Flüchtlingen, die weder mit der neuen Sprache noch mit den Gegebenheiten im Zufluchtsland Deutschland vertraut sind, setzt die Stadt z. B. bereits bei der Ankunft auf umfassende Aufklärung. „Bei Asylbewerbern, die dezentral untergebracht sind, erfolgt im Rahmen der sozialpädagogischen Begleitung eine Erstorientierung mit einer generellen Aufklärung über alltägliche Verhaltensregeln. Hierzu zählen auch Hinweise zur Aufsichtspflicht der Eltern, Verhalten auf Spielplätzen etc. Insbesondere in Rheindürkheim  wird in Verbindung mit Spielplätzen auf die Rheinnähe und die sich daraus ergebenen Gefahren hingewiesen“, so OB Michael Kissel.