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Nein zu Gewalt an Frauen!

23.11.2018

Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen weht auch in diesem Jahr wieder eine Fahne vor dem Rathaus.

Rund 139.000 Frauen wurden in Deutschland laut offizieller Statistik im vergangenen Jahr Opfer von Gewalt.Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen soll ein Zeichen setzen und auf das Thema aufmerksam machen. 
Rund 139.000 Frauen wurden in Deutschland laut offizieller Statistik im vergangenen Jahr Opfer von Gewalt.Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen soll ein Zeichen setzen und auf das Thema aufmerksam machen.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

"Nein zu Gewalt an Frauen" steht auf der Fahne, die Oberbürgermeister Michael Kissel und Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort heute gemeinsam mit Vertretern von Fraueninitiativen, der Polizei, Politik und Gesellschaft vor dem Rathaus anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hissten. 

Auch in Deutschland werden Frauen nach wie vor tagtäglich Opfer von Gewalt, hauptsächlich in Partnerschaften. Wie die kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistik des BKA zeigt, lag die Zahl im vergangenen Jahr bei fast 139.000 betroffenen Frauen, wie OB Kissel berichtete; die Dunkelziffer sei sicherlich nochmals weitaus höher. Dabei reichen die Straftaten bis hin zu Zwangsprostitution und Mord. 147 Frauen kamen im vergangenen Jahr durch Gewalt zu Tode. 

 

Bestmögliche Unterstützung für betroffene Frauen

"Mit dem internationalen Tag wollen wir ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Auch in unserer Verantwortung als Arbeitgeber sind wir gehalten, auf das Thema aufmerksam zu machen und betroffenen Frauen unsere bestmögliche Unterstützung anzubieten. Ich danke unseren beiden Gleichstellungsbeauftragten, den zahlreichen Fraueninitiativen und allen Personalverantwortlichen, die sich aktiv für betroffene Frauen einsetzen", so Kissel. Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort wiederum gab den Dank weiter an den Stadtchef, der jedes Jahr an der Aktion teilnehme und dem das Thema ein wichtiges Anliegen sei. "Jede vierte Frau in Deutschland wird in ihrem Leben Opfer von Gewalt, gar jede zweite erlebt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz", nannte Jasmine Olbort alarmierende Zahlen. 

In diesem Kontext verwies die Gleichstellungsbeauftragte nochmals auf das Angebot der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung des Klinikums.  "Mit dem Angebot haben wir einen wichtigen Richtungswechsel erreicht, denn eine Vergewaltigung ist zunächst ein medizinischer Notfall, die betroffene Frau an erster Stelle eine Patientin", unterstrich Olbort.