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Parallelentlastung zur B9 ist abgeschlossen

21.12.2018

10 Millionen Euro wurden investiert in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Wormser Norden. 3,5 Kilometer Straßenlänge wurden komplett neu gestaltet.

von links: Oberbürgermeister Michael Kissel, Annett Böttner (Abteilungsleiterin Verkehrsinfrastruktur und Mobilität), Baudezernent Uwe Franz und Guido Schäfer (Ingenieurbüro Schmihing) am Knotenpunkt Mittelrheinstraße / Oberrheinstraße, der durch eine neue Verkehrsführung und neue Grünflächen bzw. Baumpflanzungen umgestaltet wurde. Foto: Stadt Worms/Pressestelle   
von links: Oberbürgermeister Michael Kissel, Annett Böttner (Abteilungsleiterin Verkehrsinfrastruktur und Mobilität), Baudezernent Uwe Franz und Guido Schäfer (Ingenieurbüro Schmihing) am Knotenpunkt Mittelrheinstraße / Oberrheinstraße, der durch eine neue Verkehrsführung und neue Grünflächen bzw. Baumpflanzungen umgestaltet wurde. Foto: Stadt Worms/Pressestelle

Beschleunigter Verkehrsfluss, weniger Unfälle

„Vor sieben Jahren wurde mit der Herstellung der Baustraße Langgewann mit dem Projekt begonnen; mit der Verkehrsfreigabe der Oberrheinstraße am 7. Dezember 2018 konnte nun der letzte Bauabschnitt der Parallelentlastung zur B 9 erfolgreich beendet werden“, blickt Oberbürgermeister Michael Kissel zurück auf eine Baumaßnahme, die über Jahre aus technisch notwendigen Gründen und zur Verkehrsabwicklung in Teilabschnitten gebaut werden musste, im Resultat jedoch zu einer wesentlichen Verbesserung des Verkehrsflusses auf der B 9 und im Industriegebiet Worms-Nord sowie zur Reduzierung der Unfallhäufigkeit führte. 

Insgesamt wurde für den Bau der Entlastungsstraße „Parallel zur B 9“ eine Straßenlänge von rund 3.5 Kilometer asphaltiert, was einer Fahrbahnfläche von 31.490 Quadratmetern entspricht. Begleitend hierzu wurden ca. 14.300 Quadratmeter Geh- und Radwegflächen aus Betonpflaster hergestellt und 12 Bushaltestellen eingerichtet.

 „Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro und werden mit ca. 1,75 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert“, dankt Oberbürgermeister Kissel der Landesregierung für die finanzielle Unterstützung. 

 

Die Gesamtmaßnahme „Parallelentlastung zur B 9“ gliederte sich in verschiedene Bauabschnitte. Mit der Herstellung bzw. Neugestaltung mehrerer Industriestraßen wurden das Industriegebiet „Am Gallborn“ und „Auf dem Sand“ in Richtung Norden an die Kreisverkehrsanlage L 425 / Mittelrheinstraße und an den Autobahnzubringer Worms-Nord angeschlossen.

Von Norden her erfolgte die Sanierung der Fahrbahn der Oberrheinstraße bis zur Mittelrheinstraße von Grund auf. Der Knotenpunkt Mittelrheinstraße / Oberrheinstraße wurde durch eine neue Verkehrsführung und neue Grünflächen bzw. Baumpflanzungen umgestaltet.

 „Durch den Neubau der Industriestraße „Langgewann“ ab dem Kreisverkehrsplatz Fahrweg K 6 / Auf dem Sand / Langgewann nach Norden und die Abtrennung der Straßen „Am Wilden Birnbaum“ und „Am Guten Brunnen“ wurde einerseits für die Unternehmen in diesem Industriegebiet eine attraktive Verkehrsfläche zur Verfügung gestellt und andererseits die Bundesstraße B 9 deutlich entlastet, eine höhere Verkehrsqualität und eine bessere Frequentierung erzielt und die Zahl der  Verkehrsunfälle im Industriegebiet Nord spürbar reduziert“, hebt  Baudezernent Uwe Franz hervor. 

 Durch die Abtrennung der beiden Straßen „Am Wilden Birnbaum“ und „Am Guten Brunnen“ von der B 9 bzw. durch den Wegfall der Abbiegespuren an und auf der Bundesstraße 9 fließt der Verkehr reibungsloser und die Gefahrenpunkte wurden entschärft. Im Zuge der Neugestaltung der Verkehrsfläche wurde der Verkehrsraum durch die Herstellung von Grünflächen mit der Pflanzung von Bäumen, Hecken und Sträuchern aufgewertet und attraktiver gestaltet. Verschiedene Abschnitte der Baumaßnahme erhielten Parkstreifen entlang der Fahrbahn und barrierefreie Bushaltestellen mit taktilen Leitsystemen.

"Für die Anlieger und Verkehrsteilnehmer lassen sich Einschränkungen bei Bautätigkeiten im öffentlichen Raum oftmals leider nicht vermeiden. Ihnen danke ich für die Geduld und das Verständnis während dieses umfänglichen Bauvorhabens ebenso wie den ausführenden Firmen für die vorzeigbare Arbeit“, so Uwe Franz.