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Virtuelle Realität im Nibelungenmuseum

11.02.2019

Eine Virtual-Reality-Station entführt Besucher des Nibelungenmuseums Worms ab sofort in die Entstehungszeit des Nibelungenlieds.

Schüler der Museums-AG der Pfrimmtal Realschule Plus und v.l.n.r. Jens Thiele, Ulrike Breitwieser, Sascha Keuchel (Hochschule), Hans-Joachim Kosubek, Professor Alexander Wiebel, Isabell Schärf-Miehe (Museumspädagogik) - Foto: B. Bertram 
Schüler der Museums-AG der Pfrimmtal Realschule Plus und v.l.n.r. Jens Thiele, Ulrike Breitwieser, Sascha Keuchel (Hochschule), Hans-Joachim Kosubek, Professor Alexander Wiebel, Isabell Schärf-Miehe (Museumspädagogik) - Foto: B. Bertram

Virtual-Reality-Station ergänzt museumspädagogisches Angebot

Einmal ins Mittelalter – die Entstehungszeit des Nibelungenliedes – reisen, ist ab sofort im Nibelungenmuseum kein Problem. Eine Virtual-Reality-Station ergänzt dort das museumspädagogische Angebot von „museum live“. Die Virtual-Reality-Technik entführt die Spieler unter anderem zu einer Feldschlacht beim Spectaculum, dem Wormser Mittelaltermarkt. An jedem ersten und dritten Freitag im Monat ist die Station zudem kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Schüler der Museums-AG der Pfrimmtal Realschule Plus waren die ersten, die die neue Virtual-Reality-Station am Mittwoch, 6. Februar, im Mythenlabor des Nibelungenmuseums ausprobieren durften. „Dieses moderne Angebot ergänzt die multimediale Ausrichtung des Hauses sehr gut und begeistert die Nutzer“, so Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, in dessen Zuständigkeitsbereich die Wormser Museen fallen. „Durch die neue Herangehensweise an geschichtliche Inhalte macht das Lernen Spaß“, ergänzt Ulrike Breitwieser, Verwaltungsleiterin des Nibelungenmuseums. 

 

Auch die Schüler der Museums-AG bestätigen diese Aussagen: Von anfänglichen Berührungsängsten aufgrund der noch unbekannten Technik war schnell nichts mehr zu spüren. Eine Virtual-Reality-Brille mit integrierten Kopfhörern und eine Fernbedienung, die die eigenen Bewegungen in die virtuelle Welt überträgt, versetzte die Jungen und Mädchen unter anderem virtuell ins Mittelalter. Außerdem standen sie beispielsweise auch bei Veranstaltungen wie „Worms: Jazz & Joy“ oder den Nibelungen-Festspielen mit den Stars und Schauspielern auf der Bühne. 

Unterstützung bei Einrichtung der Station

Die Aufnahmen, die beim Spielen zu sehen sind, entstanden im Rahmen der Entwicklung der Spiele-App „schaz“ durch die Hochschule Worms. Diese unterstützte das Team des Museums auch bei der technischen Umsetzung vor Ort. „Wir freuen uns, dass die VR-Station jetzt auch dauerhaft zu sehen ist“, sagt Professor Alexander Wiebel von der Hochschule Worms. Auch Jens Thiele, Prokurist der Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG), die im Vorfeld des Rheinland-Pfalz-Tages 2018 eng mit der Hochschule an der Entwicklung der Spiele-App gearbeitet hat, freut sich über die nachhaltige Nutzung: „Hier zeigt sich die gute Zusammenarbeit von Nibelungenmuseum, KVG, Stadt Worms und Hochschule Worms.“ Die für eine dauerhafte Einrichtung der Station benötigte Hardware wird von der KVG zur Verfügung gestellt.

Station auch für die Öffentlichkeit zugänglich

Nicht nur die Schüler der Museums-AG, die einmal in der Woche das Nibelungenmuseum besuchen, können das neue Angebot nutzen. An jedem ersten und dritten Freitag im Monat ist die Station von 14 bis 17 Uhr kostenlos zugänglich. Dann können sich alle Interessierten auf eine spannende Reise in eine andere Welt begeben.

Weitere Informationen gibt es unter

www.nibelungenmuseum.de