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Neues Kapitel im Leben aufgeschlagen

27.02.2019

Im Rahmen einer Feierstunde erhielten am vergangenen Montag 29 ausländische Mitbürger/innen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Beigeordneter Uwe Franz gratulierte 29 Mitbürgern zur neuen deutschen Staatsbürgerschaft. 
Beigeordneter Uwe Franz gratulierte 29 Mitbürgern zur neuen deutschen Staatsbürgerschaft.

"Auch für die Stadt Worms ist dies ein besonderer Tag"

Für 29 Wormser begann nun „ein neues Kapitel in ihrem Leben“, wie Beigeordneter Uwe Franz betonte, denn mit ihrer Einbürgerung sind sie nun offiziell deutsche und europäische Staatsbürger. In seiner Ansprache im Rahmen der Einbürgerungsfeier im Rathaus fand der Beigeordnete anerkennende Worte: „Auch für die Stadt Worms ist dies ein besonderer Tag, weil Sie sich dafür entschieden haben, Ihren Lebensmittelpunkt in unserer Stadt zu haben. Für diesen Vertrauensbeweis danke ich Ihnen“, so Franz.

In Kürze umriss der Beigeordnete die lange und wechselvolle Geschichte der Nibelungen- und Lutherstadt am Rhein und deren Vielfältigkeit. Worms sei schon immer europäisch ausgerichtet und über den Handel mit der ganzen Welt verbunden gewesen. „Aus historischen Konflikten ist das Bedürfnis erwachsen, diesen friedlichen Weg interreligiöser und interkultureller Begegnung zu beschreiten und zu vertiefen“, unterstrich der Beigeordnete.

 

Bekenntnis zur deutschen Rechtsordnung und zur Demokratie

Die 29 Eingebürgerten kommen aus 15 verschiedenen Ländern, darunter sogar Madagaskar. Die Einbürgerung sei mehr als ein formaler Akt, erläuterte Uwe Franz, sie sei auch ein Bekenntnis zu den deutschen Werten, zum Grundgesetz, zur politischen Ordnung und zur Kultur des Landes. Dabei verwies der Beigeordnete auch auf die Inschrift über dem Rathaus-Eingang: „Demokratischer Geist schuf diesen Bau“. „Wir alle haben den Auftrag, nicht nachzulassen bei der Verteidigung unserer Demokratie“, unterstrich Franz. 

Für die Einbürgerung sind bestimmte Voraussetzungen notwendig: eine ununterbrochene Aufenthaltsdauer in Deutschland von mindestens acht Jahren, keine Vorstrafen, ein eigenes Einkommen, Sprachkenntnisse sowie das Bekenntnis zur deutschen Rechtsordnung und zur Demokratie.

Mit der deutschen Staatsbürgerschaft erhalten die Eingebürgerten zudem sämtliche dazugehörigen Rechte, auch in der EU, etwa die Freizügigkeit und das Wahlrecht. 

Die Einbürgerungsfeier endete mit der Deutschen Nationalhymne, dargeboten von Alexandra und Benjamin Shofman von der städtischen Lucie-Kölsch-Musikschule.