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Teile eines alten Friedhofs freigelegt

28.02.2019

Während der Arbeiten am Gehweg in der Andreasstraße vor dem Dom ist die ausführende Baufirma offenbar auf Teile eines alten Friedhofs gestoßen.

Baudezernent Uwe Franz macht sich vor Ort ein Bild von dem freigelegten Friedhofsteil.  
Baudezernent Uwe Franz macht sich vor Ort ein Bild von dem freigelegten Friedhofsteil.
Die freigelegten Gebeine sind vermutlich zwischen 150 und 200 Jahre alt. 
Die freigelegten Gebeine sind vermutlich zwischen 150 und 200 Jahre alt.
Archäologen der Landesarchäologie legen derzeit die Funde weiter frei, fotografieren und dokumentieren sie. 
Archäologen der Landesarchäologie legen derzeit die Funde weiter frei, fotografieren und dokumentieren sie.

Gebeine werden eingesammelt und eingelagert

Beim Rückbau des alten Plattenbelages legten die Arbeiter eine alte Mauer sowie Gebeine frei. Die Gebeine sind nach ersten Schätzungen rund 150 bis 200 Jahre alt. Die Archäologen der Landesarchäologie in Mainz legen derzeit die Funde weiter frei, fotografieren und dokumentieren sie. Danach werden die Funde - soweit möglich - eingesammelt und eingelagert. 

„Wir waren überrascht, die Gebeine in dieser Höhe aufzufinden. Die Arbeiter haben lediglich 35 cm abgetragen“, erläutert Baudezernent Uwe Franz. Deshalb kann der Gehweg nun nicht wie geplant hergestellt werden. Der Aufbau (Pflasterbelag und Unterbau) muss entsprechend angepasst werden. Ein Bodengutachter berät die Stadt diesbezüglich.

Baumaßnahme verzögert sich

Die Funde verzögern zudem die Maßnahme: Die ursprünglich geplante Bauzeit von dreieinhalb Wochen kann nicht mehr eingehalten werden. „Wir müssen nun die weiteren Arbeiten mit den Archäologen abstimmen, was Zeit kostet. Ich bin jedoch froh, dass die Zusammenarbeit mit der Landesarchäologie reibungslos verläuft“, so Franz. 

Aufgrund der Grabungen und der Änderungen im Gehwegaufbau wird die Maßnahme voraussichtlich zwei Wochen länger dauern als erwartet.

Die Baustelle umfasst eine Gesamtfläche von 600 . Geplant ist, den alten Plattenbelag durch ein Betonrechteckpflaster zu ersetzen. Dazu gehören auch 60 neue Randsteine und ein barrierefreier Übergang auf Höhe des Zebrastreifens. Die Bushaltebucht soll zu einer  barrierefreien Bushaltestelle am Straßenrand umgebaut werden. Abschließend soll der Gehweg an die neue Treppenanlage zum Domvorplatz angeschlossen werden.