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Schultüte zum Schulbeginn

11.04.2019

31 junge Menschen starten ihre Pflegeausbildung an der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe im Klinikum Worms.

31 Schülerinnen und Schüler starten ihre Ausbildung an der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe. Bildquelle: Klinikum Worms 
31 Schülerinnen und Schüler starten ihre Ausbildung an der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe. Bildquelle: Klinikum Worms

Ein herzliches "Willkommen!"

Anfang April gab es jede Menge Schultüten. 31 Stück um genau zu sein. Die traditionsreichen Tüten waren – passend zum ersten Schultag – das Willkommensgeschenk für die neuen Pflegeazubis der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe, die das Wormser Klinikum in Kooperation mit der Stadtklinik Frankenthal und dem Kreiskrankenhaus Grünstadt betreibt.

Vor den jungen – und manchmal auch nicht mehr ganz so jungen – Azubis liegen drei spannende, aber auch sehr lernintensive Jahre. 

Im Wechsel zwischen Theorie und Praxis erhalten die Schüler alles Wichtige mit auf den Weg, was sie für ihre zukünftige Tätigkeit in der Pflege wissen müssen.

 

Respekt und Wertschätzung wichtig

„Die Pflege ist nach wie vor ein sehr schöner Beruf“, gibt Schulleiter Knut Heinrichs seinen zukünftigen Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg. „Es ist allerdings auch ein sehr anspruchsvoller Job und gerade in der Ausbildung gilt es viel zu ‚büffeln‘, angefangen von Grundlagen zu verschiedenen Pflegeinterventionen und Hygiene über Anatomie bis hin zu Krankheitslehre.“ Neben rein fachlichem Wissen werden die Schüler auch für den Umgang mit teils schwerkranken Patienten vorbereitet. In ihrem Arbeitsalltag treffen Pflegekräfte auf Menschen, die sich oft in Grenzsituationen befinden „weshalb es von allerhöchster Wichtigkeit ist“, so Heinrichs „seinem Gegenüber immer mit Respekt, Wertschätzung und Empathie zu begegnen.“

Am Ende der dreijährigen Pflegeausbildung stehen den Berufsstartern viele Türen offen: „Nach dem Examen können sich die Absolventen für eine Spezialisierung – etwa die Arbeit auf der Intensivstation –, eine Praxisanleiterausbildung oder ein pflegewissenschaftliches Studium entscheiden.“ Ganz unabhängig davon, welche Laufbahn eine examinierte Pflegekraft letztendlich für sich wählt, ist der Beruf nach Heinrichs vor allem eines: „ein hochprofessioneller Beruf voller Zukunftsperspektiven in dem der Mensch im Mittelpunkt steht.“