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Mehr Aufenthaltsqualität in der Pfrimmanlage

15.04.2019

Der Auftaktplatz an der Pfrimmanlage soll schon bald in neuem Glanz erstrahlen: Die Bauarbeiten haben begonnen.

Spatenstich am Auftaktplatz mit OB Kissel und Ortsvorsteher Uwe Merz (Bildmitte).  
Spatenstich am Auftaktplatz mit OB Kissel und Ortsvorsteher Uwe Merz (Bildmitte).
Optisch ist der Auftaktplatz in jedem Fall noch verbesserungswürdig. Innerhalb von nur zwölf Wochen soll er zu einer kleinen Oase der Erholung werden.  
Optisch ist der Auftaktplatz in jedem Fall noch verbesserungswürdig. Innerhalb von nur zwölf Wochen soll er zu einer kleinen Oase der Erholung werden.

Maßnahmen zu 90 Prozent gefördert

Die Bagger rollen bereits, in wenigen Tagen werden sie das Gelände abgeräumt haben; dann steht der Neugestaltung des so genannten „Auftaktplatzes“ am Beginn der Pfrimmanlage nichts mehr im Wege. Zuletzt galt der Platz nicht gerade als Augenweide, wurde aber dennoch rege genutzt. Das große Ziel ist nun, die Aufenthaltsqualität am idyllischen Pfrimmufer zu verbessern. 

Das Projekt ist Teil des Stadtentwicklungsprogramms „Soziale Stadt – Grüne Schiene“, für das die Stadt insgesamt 16 Millionen Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Soziale Stadt“ erhält. „In diesem Projektgebiet haben wir bereits sehr viel planerischen Aufwand betrieben, um die Qualität zu verbessern“, erinnerte Oberbürgermeister Michael Kissel beim Spatenstich am Auftaktplatz. Zudem habe die Stadt zahlreiche Gespräche mit dem Innenministerium geführt, um die Förderung zu sichern. Mit den zugesagten 16 Millionen seien die geplanten Maßnahmen zu 90 Prozent gefördert, so der Stadtchef.

Die Idee der „Grünen Schiene“ musste allerdings, nachdem die Deutsche Bahn angekündigt hatte, einige ihrer Brachflächen weiterhin nutzen zu wollen, eingeschränkt werden. Die „grüne“ Idee ist damit jedoch nicht vom Tisch: Die Sanierung des Auftaktplatzes gehört zu den ersten Maßnahmen in diesem Bereich. 

 

Auch Ausweitung der Parkfläche geplant

Dabei wollen die Planer jedoch auch dem steigenden Parkraumbedarf gerecht werden. Neben der Neugestaltung des Platzes an der Pfrimm soll auch der angrenzende Parkplatz neben der Amanduskirche umgestaltet werden. 

Geplant ist hier die Ausweitung der Parkfläche von bisher 20 auf 25 Parkplätze (inklusive einem Behindertenparkplatz). Möglich wird dies, weil die Glascontainer, die bisher im Parkplatzbereich standen, Richtung Straße ausweichen sollen. 

Zudem wird der gesamte Parkplatz nun befestigt. Der Clou: Die Entwässerung ist so geplant, dass das Kanalsystem nicht belastet wird. Nicht bepflanzte Bereiche dienen als Versickerungsmulden. 

Weiterhin soll der Parkplatz mit einer Hecke zur Straße hin abgeschirmt werden, zur Steigerung der Sicherheit werden zwei Leuchten installiert. 

Lichtstele, Natursteine und "Sitz-Quader"

Apropos Leuchte: Das Zentrum des Auftaktplatzes soll künftig eine sechs Meter hohe Lichtstele bilden. Dieses Modell kommt bereits an anderen neuralgischen Punkten in der Stadt zum Einsatz, etwa auf dem neu gestalteten Domvorplatz oder in der Luther-Anlage. 

Rund um die Lichtstele wird der Platz mit Natursteinen gepflastert. Sandsteinquader mit Sitzfläche sollen als Sitzgelegenheiten dienen. Die bisher schon grünen Bereiche bleiben erhalten, ebenso wie der Baumbestand. Für Kinder ist ein Kletternetz geplant.

„Ich freue mich, dass es mit dem Projekt nun losgeht“, betonte Oberbürgermeister Kissel. Für die Umgestaltung des Auftaktplatzes hat die Stadt den Landschaftsarchitekten Bernd Stiegele beauftragt, ausführendes Unternehmen ist die Firma Flörchinger. Die Bauzeit soll sich auf drei Monate belaufen, sodass die neue Grünfläche noch in diesem Sommer genutzt werden kann. 

Zweiter Bauabschnitt widmet sich Pfrimm-Bereich

Voraussichtlich im Winter sollen die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes beginnen, dann wollen die Fachleute den Zugang zur Pfrimm verbessern. „Wir wollen eine Treppe und eine Rampe zur Pfrimm bauen, außerdem sollen auch im Uferbereich Sitzblöcke aufgestellt werden“, berichtet Dieter Rauh, Leiter der Abteilung Grünflächen und Gewässer. 

Ein Trampelpfad signalisiert, dass die Anbindung an die Pfrimm bereits jetzt wichtig ist für die Bürger, ein entsprechender Ausbau sollen die Sicherheit und die Attraktivität steigern. Dieser zweite Bauabschnitt wird aus der „Aktion blau“ gefördert.

Name für Platz gesucht

Ortsvorsteher Uwe Merz kündigte zudem an, dass der Tag der Städtebauförderung am 11. Mai auch am Auftaktplatz in Neuhausen gefeiert werde. „Wir suchen noch einen Namen für den Auftaktplatz, deshalb können Bürger entsprechende Vorschläge bei der Ortsverwaltung einreichen“, so der Ortsvorsteher.