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Zuwachs für die Freiwillige Feuerwehr

25.04.2019

Die freiwilligen Feuerwehreinheiten erhalten Unterstützung: 23 Neuzugänge wurden nun von Bürgermeister Kosubek vereidigt.

Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek (4.v.r.), der stellvertretende Stadtfeuerwehrinspekteur Michael Hetzel (rechts) und die Einheitsführer freuen sich über die Neuzugänge.  
Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek (4.v.r.), der stellvertretende Stadtfeuerwehrinspekteur Michael Hetzel (rechts) und die Einheitsführer freuen sich über die Neuzugänge.

Zweijährige Ausbildung in der Freizeit

„Für Sie beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt“, machte der stellvertretende Stadtfeuerwehrinspekteur Michael Hetzel bei der Vereidigung der neuen Feuerwehrmänner und -frauen der Freiwilligen Feuerwehr deutlich. 70 Stunden lang müssen die Neuzugänge nun zunächst Theorie und Praxis büffeln, bevor sie zwei Jahre lang in ihren jeweiligen Einheiten weiter ausgebildet werden. Das heißt: An drei Tagen pro Woche – zweimal abends und jeden Samstag ganztägig – steht der Feuerwehr-Grundlehrgang auf dem Plan. Nach sechs Wochen folgt die erste Prüfung. Die Ausbildung endet mit einer weiteren Prüfung nach den zwei Jahren praktischer Ausbildung in den Einheiten. 14 angehende Feuerwehrleute müssen den Lehrgang absolvieren, die restlichen neun haben diesen – meist bei anderen freiwilligen Feuerwehren - bereits absolviert.

 

Ehrenamt der besonderen Art

Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, zuständiger Dezernent für die Feuerwehr, der die Neuzugänge verpflichtete, betonte insbesondere die Besonderheit dieses Ehrenamtes: „Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist kein klassisches Ehrenamt. Hier geht es darum zu helfen, Leben und Eigentum zu retten und zu schützen“, unterstrich er. Ohne Feuerwehr sei keine Gemeinschaft möglich. Zudem werde den freiwilligen Feuerwehreinheiten eine besondere Aufgabe zuteil, insbesondere in den entlegeneren Stadtteilen: „Sie sind meist zuerst an der Einsatzstelle.“ 

Für die meisten Bürger sei der Dienst der Feuerwehr eine Selbstverständlichkeit. Dass dem nicht so ist, spüren die Kommunen seit einigen Jahren: Immer mehr Menschen arbeiten nicht mehr wohnortnah und sind mit ihrem Beruf stark belastet mit der Folge, dass die Zahlen bei den freiwilligen Feuerwehren tendenziell rückläufig sind. Es sei ein Zeichen gelebter Nächstenliebe, wenn Menschen ihre Freizeit für den Dienst am Bürger opferten, so Kosubek. Da die Ausbildung mit Aufwand verbunden sei, seien nun zunächst Durchhaltevermögen und Disziplin unerlässlich. „Wichtig ist dabei aber auch, dass das Ehrenamt Spaß macht“, unterstrich Kosubek und verwies auf den besonderen Gemeinschaftssinn der Feuerwehr.

Die Neuzugänge verteilen sich folgendermaßen auf die Einheiten: 

Zwei neue Feuerwehrkameraden erhält die Einheit Heppenheim, in Abenheim sind es vier, in Herrnsheim zwei, in Pfeddersheim vier, in Rheindürkheim fünf, in Wiesoppenheim einer und in der Einheit Stadtmitte weitere fünf.

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