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Abenheim und Rheindürkheim üben Ernstfall

09.05.2019

Im Einsatzfall müssen Feuerwehrleute gut ausgebildet sein: Regelmäßige Übungen sind dafür unerlässlich.

Bei dem Übungsszenario brennt eine Scheune in Rheindürkheim. 
Bei dem Übungsszenario brennt eine Scheune in Rheindürkheim.
Quer durch den Stadtteil legten die Feuerwehrkräfte eine 750 Meter lange Schlauchleitung, um Wasser aus dem Rhein zu fördern. 
Quer durch den Stadtteil legten die Feuerwehrkräfte eine 750 Meter lange Schlauchleitung, um Wasser aus dem Rhein zu fördern.

Mitglied werden!

Wer sich für eine Mitgliedschaft bei einer der sieben freiwilligen Feuerwehreinheiten der Stadt Worms interessiert, kann sich gerne melden: ehrenamt@feuerwehr-worms.de

Helfen zu jeder Tages- und Nachtzeit

Wenig Freizeit, dafür jede Menge Ausbildung und Übungen: Aktive Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren entscheiden sich bewusst für eine der grundlegendsten Aufgaben der Daseinsfürsorge: Helfen, egal  zu welcher Tages- und Nachtzeit.

Die beiden Feuerwehreinheiten der Stadtteile Abenheim und Rheindürkheim hatten nun zu Übungszwecken ein besonderes Szenario arrangiert: die Rettung einer unter einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmten Person aus einer brennenden Scheune und die Suche nach vier Vermissten. Die Bedingungen gestalteten sich in dem Szenario denkbar ungünstig, denn der angenommene Scheunenbrand drohte zudem, auf die Nachbargebäude überzugreifen – ein Aspekt, mit dem die Feuerwehr auch bei „echten“ Einsätzen häufig konfrontiert wird. 

750 Meter lange Schlauchleitung

Die Feuerwehreinheit Rheindürkheim übernahm sowohl Menschenrettung als auch Brandbekämpfung, während die Einheit Abenheim die Wasserversorgung aus dem Rhein aufbaute. Dafür verlegten die Einsatzkräfte eine rund 750 Meter lange Schlauchleitung vom Rheinvorland bis zu dem betroffenen Anwesen. Eine solche Löschwasserförderung über lange Strecken werde bei Bränden notwendig, bei denen größere Wassermengen benötigt würden, als im Einsatzgebiet vorhanden seien, erläutert der Einheitsführer von Abenheim, Markus Jäger. Dies sei etwa bei Großbränden oder auch bei Waldbränden der Fall. 

Zudem wurde der Abenheimer Einheit die Aufgabe zuteil, die eingeklemmte Person zu retten und das landwirtschaftliche Fahrzeug zu sichern. Insgesamt beteiligten sich 39 freiwillige Feuerwehrangehörige mit vier Fahrzeugen an der Gemeinschaftsübung.

 
Quelle: Stadt Worms