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Waiblingen trifft auf Worms

23.05.2019

Was haben Waiblingen und Worms gemeinsam? Auf jeden Fall mehr als nur den Anfangsbuchstaben!

Mitarbeiter der Stadtverwaltung Waiblingen besuchen Worms. Bürgermeister Kosubek nimmt die Kollegen auf dem Marktplatz in Empfang.  
Mitarbeiter der Stadtverwaltung Waiblingen besuchen Worms. Bürgermeister Kosubek nimmt die Kollegen auf dem Marktplatz in Empfang.

Salier als Verbindung zwischen den Städten

Als „junge Stadt in alten Mauern“ bezeichnet sich die Stadt Waiblingen auf ihrer Internetseite: Denn tatsächlich ist das nur zehn Kilometer von Stuttgart entfernte Waiblingen besonders bekannt für seine historische Altstadt mit pittoreskem Fachwerk. Noch weiter zurückliegend in der Stadtgeschichte findet sich dann auch eine Verbindung nach Worms: die Salier.

Knapp 200 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Waiblingen begaben sich nun anlässlich ihres Betriebsausflugs auf eine (historische) Entdeckungsreise in Worms. Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek nahm die Gruppe samt Oberbürgermeister Andreas Hesky und den Beigeordneten auf dem Marktplatz in Empfang und staunte nicht schlecht ob des Andrangs: „Die Stadtverwaltung Waiblingen pflegt das abteilungsübergreifende Gemeinschaftsgefühl durch Aktionen wie Betriebsauslüge“, lobte Kosubek und erläuterte den Gästen gleichzeitig, dass die Wormser Stadtverwaltung Betriebsausflüge anders organisiert.

 

Saliergruft im Wormser Dom

Zudem machte der Bürgermeister auf die wichtigsten Wormser Höhepunkte wie die Luther-Ausstellung 2021 und die Nibelungen-Festspiele aufmerksam, aber auch auf besondere historische Stätten wie das jüdische Viertel und die beiden in Sichtachse verbundenen Symbole der abendländischen Kultur, den jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ und den 1.000-jährigen Kaiserdom. 

An dieser Stelle zurück zu den Saliern: In der Saliergruft des Wormser Doms sind neun Angehörige des Saliergeschlechts bestattet, allesamt Vorfahren und Angehörige von Kaiser Konrad II. Im zehnten und elften Jahrhundert war die Nibelungenstadt Sitz der Salier. Agnes von Waiblingen wiederum, 1072 als zweite Tochter des Salier-Kaisers Heinrichs IV. geboren, war die Schwester von Heinrich V., der säkulare Part im Wormser Konkordat von 1122. 

Angeregt hatte den Betriebsausflug in die einstige Salierstadt Worms eine ehemalige Mitarbeiterin der Stadt Worms, die inzwischen für die Stadt Waiblingen tätig ist. Organisiert wird der Ausflug alljährig vom Personalrat. Bei der Begrüßung auf dem Marktplatz wurde eines bereits deutlich: Auch in Sachen Weinkultur stehen sich beide Städte in nichts nach.

Quelle: Stadt Worms