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Mit dem Festspielticket kostenlos ins Museum

08.07.2019

Während der Nibelungen-Festspiele in Worms können Ticketinhaber wieder kostenlos ins Nibelungenmuseum, es gelten erweiterte Öffnungszeiten.

Nibelungenmuseum Worms (Foto: Stefan Blume) 
Nibelungenmuseum Worms (Foto: Stefan Blume)

"Multimediale Reise durch die faszinierende Geschichte"

Die Zuschauer der Nibelungen-Festspiele, die im Rahmen ihres Besuches der Inszenierung „Überwältigung“ noch einmal ihr Wissen über die Ursprungssage – das Nibelungenlied – auffrischen wollen, haben wieder Gelegenheit dazu. Während der Festspiele vom 12. bis zum 28. Juli erhalten sie bei Vorlage der Eintrittskarte zum Stück freien Eintritt ins Nibelungenmuseum Worms. Zudem hat das Museum in diesem Zeitraum täglich, auch montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet

 

Seit 2009 ist das Nibelungenlied Bestandteil des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Das Heldenepos aus dem frühen 13. Jahrhundert wurde vielfach interpretiert und ist – mit wenigen Ausnahmen – seit 2002 Grundlage für die jährlichen Inszenierungen vor dem Wormser Dom.

Hochspannend und komplex rankt sich die mittelalterliche Sage um den Drachentöter Siegfried, den listigen Hagen von Tronje, die schöne Königstochter und furchtbare Rächerin Kriemhild, die unbesiegbare und durch eine List doch bezwungende Brünhild, um Intrigen, Ehre, Macht und das große finale Gemetzel, dem alle Nibelungen zum Opfer fallen.

In seiner Inszenierung „Überwältigung“ stellt Festspiele-Autor Thomas Melle die Frage, ob die Geschichte nicht auch hätte anders – besser – ausgehen können und stellt gemeinsam mit Regisseurin Lilja Rupprecht das Schicksal auf den Prüfstand. 

„Wer im Rahmen der Inszenierung das Nibelungenmuseum besucht, den erwartet eine multimediale Reise durch die faszinierende Geschichte“, so Dr. Olaf Mückain, wissenschaftlicher Leiter des Museums. Ein Audioguide lässt beim Erklimmen der beiden zur alten Stadtmauer gehörenden Museumstürme die Ereignisse des Nibelungenliedes vor dem inneren Auge des Besuchers lebendig werden. Nicht weniger fesselnd schildert der unbekannte Autor, gesprochen von Mario Adorf, die Überlieferungsgeschichte des Stoffes – ausgehend von den dem Mythos zugrundeliegenden Geschehnissen des 5. Jahrhunderts – und die vielen Rätsel, die sich um die Sage ranken. Ein Panorama-Blick über Worms aus dem Turmzimmer des „Hörtums“ veranschaulicht die geografische Lage der historischen Ereignisse. 

Auch Liebhaber von Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ können Interessantes entdecken und wählen am Eingang den entsprechenden Mediaguide. Während im „Sehturm“ Kostüme und Requisiten aus der Mannheimer Ring-Inszenierung des bekannten Theatermachers Achim Freyer zu sehen sind, konzentriert sich die Tour durch den „Hörturm“ auf die Musik des Komponisten.

Weitere Informationen gibt es unter www.nibelungenmuseum.de und www.nibelungenfestspiele.de

Quelle: Stadt Worms / Kultur und Veranstaltungs GmbH