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Mayors for Peace

09.07.2019

Auch in diesem Jahr setzten wieder zahlreiche Städte am 8. Juli ein Zeichnen für den Frieden.

Die Mayors-for-Peace-Flagge weht nun wieder vor dem Rathaus.  
Die Mayors-for-Peace-Flagge weht nun wieder vor dem Rathaus.

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Mit dem jährlich begangenen „Mayors for Peace“ machen sich (Ober)bürgermeister in ihren Städten stark gegen den Einsatz von Atomwaffen. Der neue Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel hisste im Beisein von Bürgern zum ersten Mal die dazugehörige Flagge „Mayors for Peace“ vor dem Rathaus.

Mit der Aktion wird an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde, erinnert. Der IGH stellte fest, dass „eine völkerrechtliche Verpflichtung (besteht), in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen."

„Atomwaffen spielen in den nationalen Sicherheitsstrategien wieder eine größere Rolle. Das ist eine beunruhigende Entwicklung. Auch die Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA, die stockenden Abrüstungsverhandlungen mit Nord-Korea sowie das offenbar bevorstehende Aus für den INF-Vertrag – auch Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme genannt - geben Anlass zur Sorge“, betont OB Kessel.

 

Das Bündnis der Mayors for Peace setzt sich für das Recht der Bevölkerung auf ein Leben frei von atomaren Bedrohungen ein. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Die Mayors for Peace unterstützen deshalb den 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons) und fordern weltweit die Regierungen auf, diesem Vertrag beizutreten.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle